Sven Löffler
18. Juni 2014 0
Digitalisierung

Hadoop as a Service – Made in Germany

Um Big Data nutzbar zu machen, bedarf es zum einen natürlich Platz für die großen Datenmengen. Doch das Speichern der Daten ist nicht das, was Big Data auszeichnet. Es ist lediglich der erste Schritt, denn: Wer die Daten nur sammelt, wird weder von schnelleren Entscheidungen und Prozessen, noch von einer besseren Kenntnis des Kundenverhaltens oder einer gesteigerten Produktivität profitieren. Der Trumpf liegt in der Analyse der Daten. Die Frage ist: was ist die beste Lösung. Hadoop aus der Cloud von T-Systems und Cloudera?

Wer es sich leisten kann und will stellt sich mehrere Hadoop-Einheiten – im Fachjargon Cluster – in den Keller. Wer auf Kosten und deren Transparenz achten muss und sich nicht mehr als nötig teures Know-how ins Haus holen möchte, wird an der Cloud-basierten Lösung nicht vorbeikommen. Dies gilt umso mehr im Bereich Big Data.

Classic Hadoop Service mit Cloudera als Partner

Gemeinsam mit dem Software-Unternehmen Cloudera bietet T-Systems genau das an: Hadoop as a Service. Die Frage ist: Welche Vorteile bringt das dem Kunden?

Für Kunden, die sich für Outsourcing entscheiden, steht neben der Wirtschaftlichkeit die Qualität an oberster Stelle. Dazu zählt auch, dass der Kunde einen einzigen Ansprechpartner für alle Belange erwartet, gleichzeitig aber wissen möchte, wer an der Lösung beteiligt ist und ob alle Elemente und Prozesse auf dem neuesten Stand sind – technisch, qualitativ und sicherheitsbasiert. Die wichtigste Frage für den Kunden ist also: Kann ich dem Anbieter hundertprozentig Vertrauen? Im Fall Classic Hadoop as a Service engagiert der Kunde einen und bekommt zwei: T-Systems für Beratung, Umsetzung, Gesamtverantwortung und cloud-basierte Infrastruktur nach deutschen Sicherheitsstandards und Clouderas Enterprise Big Data Service auf Basis Hadoop.

Big Data Analytics – Alles steht und fällt mit dem richtigen Partner

Wie lässt sich jedoch eine möglichst hohe Flexibilität für den Kunden erreichen, bei gleichzeitiger Kostenoptimierung? Clouderas Expertise im Datenmanagement und die langjährige Erfahrung von T-Systems im Gebiet der cloud-basierten Hostings und Infrastructure-Services erlaubt dem Kunden Skalierbarkeit bei optimierten Kosten. Das klingt sehr werblich, entspricht aber unseren Erfahrungen bei Kundenprojekten. In den bisherigen Projekten wurden Vergleichsrechnungen durchgeführt, die alle zum gleichen Ergebnis führten: Die T-Systems / Cloudera – Lösung ist profitabler als stand-alone-Lösungen im hauseigenen Rechenzentrum.

Aus mehr wird noch mehr

Eine Steigerung der Effizienz wird umso interessanter, wenn klar wird, dass sich die Datenmenge, die zu Analysen herangezogen werden kann, jährlich verdreifacht.
Aus diesem Grund wächst die Big Data Infrastruktur auf Basis Hadoop bereits jetzt schneller als traditionelle Hardware und Software. Analysten von Pierre Audicon Consulting (PAC) gehen davon aus, dass die jährliche Wachstumsrate für die Hadoop-basierte Infrastruktur und Dienstleistungen bis 2017 bei 63 Prozent liegen wird.

Die Tatsache, dass immer mehr Big Data Blech zum Einsatz kommt, heißt aber nicht, dass sich die Qualität der Analyse-Ergebnisse im gleichen Verhältnis verbessert. Denn beim Einsatz von Big Data Analytics ist eine umfassende und durch Expertise geprägte Planungsphase essentiell. Einen Hadoop –Cluster ins Haus zu stellen und ihm Daten vor die „Alu-Füße“ zu werfen, geht schief. Mit den Ergebnisse lässt sich nur bedingt bis gar nicht anfangen.
Unternehmen, die heute bewusst über Big Data Analytics nachdenken und dessen Einsatz aktiv planen, sollten sich die einzelnen Lösungen genau anschauen. Der Einsatz von Big Data bedarf Erfahrung und einer guten Planung bis hin zur Analyse und Anpassung der internen Prozesse.

Sven Loeffler

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