Sven Löffler
11. September 2014 0
Digitalisierung

50 Prozent … Big Data macht gesund & glücklich

Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, Bitkom, würden 50 Prozent der Deutschen für mehr Sicherheit biometrische Daten einsetzen. So kann sich jeder zweite Bundesbürger ab 14 Jahren vorstellen, bargeldlose Zahlungen etwa per Fingerabdruck oder Iris-Scan abzusichern. Was bedeutet das für die Wirtschaft und den in diesem Markt agierende Unternehmen?

Wer aus dem Produktionsfaktor biometrische Daten neue Produkte entwickelt befindet sich heute auf einem sichereren Pfad als noch vor paar Tagen. Stichwort „Digitalen Agenda“. Natürlich hat weder die Umfrage der BITKOM, noch die Digitale Agenda alles auf den Kopf gestellt. Dennoch wird deutlich: Es ist weitaus mehr als ein Randthema.

Individuelle Behandlungen mit Big Data

Bereits heute werden im Forschungszentrum des Hasso-Plattner-Instituts riesige Mengen medizinischer Daten analysiert, um einen Weg zu schnellen und individuellen Behandlungsmethoden zu finden. Die Potsdamer Forscher beleben das Motto: „Big Data macht gesund und glücklich“. Zukünftig könnte also ein Arzt in Kleinmachnow, der bei seinem Patienten neue Symptome entdeckt und unschlüssig nach der richtigen Therapie sucht, eine Datenbank bemühen. Sie werden einwenden, dazu gibt es doch bereits heute im Internet schon viele Möglichkeiten. Neu ist aber mit Big Data, dass ein Arzt der in Vancouver und ein Forschungsinstitut in Sydney exakt den gleichen Fall haben: Krankheitsstadium, Alter, Blutwerte, Lebensumstände, genetische Anlagen, alles identisch, vor allem aber: sofort und anonym stehen alle relevanten Daten zur Verfügung. . Für den Arzt in Kleinmachnow wäre es damit möglich, den Patienten noch während der Sprechstunde ein genaues Krankheitsbild zu erläutern und die nächsten Behandlungsschritte zu planen.

Wir stehen noch ganz am Anfang

Um diesen Ansatz Realität werden zu lassen, sind noch viele Fragen zu beantworten: Wie wird der Datenschutz und die Privatsphäre des Einzelnen sichergestellt? Wem gehört der digitale medizinische Datensatz? Wo und wie werden solche Daten verschlüsselt und gespeichert? Wie werden die Daten zwischen den Ärzten von Vancouver bis Kleinmachnow ausgetauscht und Behandlungserfolge dokumentiert?

Eine erste Richtung gibt die Digitale Agenda

Auch wenn die Meinungen im Detail auseinander gehen, die meisten Experten sind sich einig. Mit der Digitalen Agenda macht Deutschland einen großen Schritt nach vorne. Die Bundesregierung ebnet den Weg der „Digitalisierung in wichtigen Zukunftsmärkten und -bereichen durch den Ausbau der eHealth-Initiative und die stärkere Vernetzung“. Um die großen Potenziale unter anderem für das Gesundheitswesen zu erschließen, sollen Big- Data-Kompetenzzentren in Berlin und Dresden eingerichtet werden.

Alle verfolgen das gleiche Ziel

Die Menschen erwarten sichere und innovative Lösungen im Gesundheitswesen. Forschungszentren stellen dazu die Daten bereit, die Politik die gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Unternehmen wie T-Systems liefern mit der nötigen Kompetenz und Erfahrung die Lösungen die Infrastruktur.

Auch wenn es nicht so schnell geht, wie die meisten hoffen, aber dem Ziel „Big Data macht gesund und glücklich“ sind wir heute einen großen Schritt näher gekommen. Für Unternehmen, die im Bereich des Medical Hubs tätig sind wie T-Systems, bringt dies ein hohes Maß an Planungssicherheit. Industrie- und Branchen-Partnerschaften können damit auf einer stabileren Basis agieren.

Sven Löffler

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