Jutta Rahenbrock
23. August 2019 0
Collaboration

Keinen Fisch für Elefanten

10.000 mobile Endgeräte im aktiven Einsatz. In einem großen multinationalen Unternehmen sammelt sich – bedingt durch ganz verschiedene Einsatzszenarien und Nutzeransprüche – mit der Zeit einiges an Inventar an. Das Zeitalter der Mobilität ist nicht gerade berüchtigt dafür, dass es sich mäßigend auf den Geräte-Pool auswirkt: Smartphones mit verschiedenen Betriebssystemen, Tablets, Win10 Clients, MacBooks, Chromebooks und Wearables sind ein klares Signal für die grassierende digitale Evolution.

Anspruchsvoller Endgerätezoo

Leicht nachvollziehbar, dass sich IT-Verantwortliche in stillen Stunden wie Zoodirektoren fühlen: Jede Art Endgerät hat ihre eigenen Befindlichkeiten und Ansprüche. Elefanten essen keine Fische, Pinguine wedeln verzweifelt mit ihren Flügeln, wenn es ihnen zu warm wird und gemeinsame Gehege für Löwen und Zebras waren – trotz identischer Klimaansprüche – noch nie eine gute Idee. Auf gut Deutsch: Jede Art mobiles Endgerät wird optimal betrieben mit dem jeweils passenden Managementsystem.

Zwei Seiten der Usability

Noch schlimmer wird die Situation, wenn die Zoodirektoren – was unumgänglich ist – sich mit dem Besuchern Nutzern auseinandersetzen. Deren Erwartungen an die zu ihrem Arbeitsstil passenden Endgeräte hat die Zoo-Situation erst kreiert; und nun erwarten diese zu allem Überfluss, dass die Nutzung der mobilen Geräte so einfach ist, wie sie das von ihrem privaten Tablet/Smartphone kennen. Stichwort: Usability. Wenn sie beispielsweise beim Wechsel des Geräts unterschiedliche AppStores vorfinden, aus denen sie ihre Apps wählen können. Oder wenn Daten und Dateien nicht über Geräte hinweg bearbeitet werden können – womöglich noch gemeinsam mit Kollegen. Usability wird immer stärker zu einem Hygienefaktor im Unternehmen: Einer Studie von Samsung aus dem Jahr 2016 zufolge führen 10 Prozent der Beschäftigten, die gekündigt haben, Frust mit der Technik als Grund für die Kündigung ins Feld.

Und damit ist das Objekt Usability noch nicht abgeschlossen: Sie ist nämlich nicht nur ein Thema für die Nutzer, sondern auch für die Anbieterseite. Die Pflege verschiedener Managementsysteme erhöht auch die Last auf die IT-Abteilungen. Sie müssen die verschiedenen Systeme nicht nur nebeneinander betreuen (womöglich mit unterschiedlichen Prozessen von Gerät zu Gerät oder zumindest von Os zu OS), sondern sie müssen auch ihr Know-how über die verschiedenen Entwicklungen immer up to date halten.

Zuletzt schaltet sich noch die Compliance in die Diskussion ein. Sie gilt ja generell als eine Instanz, die kaum Widerspruch duldet: Sie fordert die Erfüllung externer Vorgaben wie der DSGVO sowie die Erfüllung unternehmensinterner Vorgaben, die dem ungewollten Abfluss von Daten vorbeugen sollen. Sie packt noch einen grundlegenden Anspruch obenauf, der der Usability häufig im Wege steht: Datensicherheit.

Unified Endpoint Management erfüllt drei Wünsche

“Können Sie das lösen: Usability für einen Zoo von mobilen Endgeräten, dabei vollkommen sicher?” Drei Wünsche auf einmal – moderne Zoodirektoren prüfen in einer solchen Situation den Einsatz eines Unified Endpoint Management (UEM). Und das Beste daran: Die Einführung eines UEM ist kein Generationenprojekt. In einem konkreten Kundenbeispiel ließ sich ein UEM-System innerhalb von fünf Monaten bei einem internationalen Großkunden einführen – unabhängig von kulturellen Unterschieden, der großen Diversität des Endgerätepools und der geografischen Distanzen.

Drei Monate dauerte die Entwicklung des Konzepts inklusive Abbildung der (gehobenen) Ansprüche an Datensicherheit. Zwei Monate für die Installation des UEM-Systems im Backend-Rechenzentrum plus Funktions- und Penetrationstest. Parallel dazu der Aufbau des Supports, der Bereitstellungs- und Incident-Prozesse sowie die Transition der verschiedenen Vorgängersystemen.

Die Nutzer können nun an dem Ort ihrer Wahl arbeiten – und mit dem Gerät, das sie gerade zur Hand haben. Denn es werden nicht mehr in erster Linie Geräte verwaltet; die Nutzer-Identität ist der Schlüssel zum sicheren Arbeiten. Via Single Sign On oder Multifaktorauthentifizierung haben die mobilen Nutzer beispielsweise unabhängig vom Betriebssystem des Endgeräts Zugriff auf einen einheitlichen AppStore. Und das Beste: Auch Wearables lassen sich mit dem neuen UEM-System verwalten. Das vereinfacht manchen internen Prozess.

Wenn Sie sich näher über Unified Endpoint Management informieren wollen: Laden Sie sich am besten dieses White Paper UEM herunter.

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