Uwe Pacharzina
27. November 2017 0
Collaboration

in 5 Schritten zum Dynamic Workplace

Der wahre Herrscher des IT-Arbeitsplatzes ist Windows. Seit Jahrzehnten. Nichts sonst hat den Arbeitsplatz so geprägt wie dieses Betriebssystem. Wenn wir heute über Dynamic Workplaces sprechen, dann dürfen wir diesen Faktor nicht außer Acht lassen. Nun offeriert Microsoft einen Instant-Weg zum dynamischen Arbeitsplatz mit den Business-Versionen von Windows 10 (hier). Dieser „Aufgießen-und-fertig“-Ansatz trifft sicher auch den Nerv vieler Anwender. Aber ist das schon Dynamic Workplace?

Dynamic Workplace ist mehr als Windows 10

Aus unserer Sicht gehört dazu mehr als Windows as a Service. „Dynamic Workplaces“ brauchen in mancherlei Hinsicht grundlegende Neuansätze über das Betriebssystem hinaus. Beispielsweise in puncto Prozesse, Infrastrukturen und Software. Ein dynamischer Arbeitsplatz wird sich nicht mit etablierten Prozessen und etablierter Technik realisieren lassen. Oder zumindest nicht einfach – und das ist immerhin eines der Hauptziele beim Übergang in eine dynamische Arbeitsplatzwelt: Das Management muss sich gleichzeitig vereinfachen (sowie kostengünstiger werden), aber eben auch die Flexibilität bieten, die Unternehmen heute brauchen – nicht nur im Hinblick auf Endgeräte.

Neue Applikationen außerhalb Windows

Fest steht, dass er nicht nur eine Weiterführung des etablierten Windows-Desktop-Pfades sein wird, sondern eine Fusion von Windows mit verschiedenen anderen Impulsen. Es ist zu viel außerhalb des Windows-Umfeldes geschehen, das heute bedeutsam für den Arbeitsplatz ist. Applikationen z.B. können aus verschiedenen Quellen stammen (und entsprechend unterschiedliche IT-Architekturen haben): der klassischen Windows-Welt, dem Web oder sie können mobile Apps sein. Dies zusammenzuführen kann sich als durchaus ansprechende Aufgabe erweisen.

Hybride Applikations-Welt

Wie viel Windows wird dann noch in einem Arbeitsplatz stecken? Das zu beurteilen wird sicher nicht leicht sein. Werden wir einen Hybriden sehen (eine 50:50-Mischung) oder eher ein transgenes Produkt (bei dem ein wenig Fremd-DNS in das Windows-Genom eingeschleust wird) – um zwei Bilder aus der Biologie zu verwenden? Die Beantwortung dieser Frage wird sicher aus sehr subjektiven Blickwinkeln erfolgen. Die Antwort ist aber mit Sicherheit unerheblicher als die konkrete Umsetzung des Dynamic Workplace.

Arbeitsplätze transformieren in fünf Schritten

Unser Digital Workplace Transformation White Paper empfiehlt dazu ein Vorgehen in fünf Schritten. Damit zerlegen Sie die Mammutaufgabe in übersichtliche Scheiben, die Ihnen weitgehende Kontrolle über die Einführung geben:
1. Definieren Sie konkrete Ziele und entwickeln Sie auf dieser Basis einen gestaffelten Plan
2. Finden Sie eine Pilotgruppe und legen Sie fest, welche Anwendungen auf welchem Weg bereitgestellt werden. Diese Pilotgruppe wird auch für ihre begleitenden Kommunikationsaktivitäten wichtig werden (hier)
3. Identifizieren Sie die drei wichtigsten Anwendungsfälle dieser Gruppe versehen mit Erfolgsfaktoren
4. Bringen Sie diese Gruppe vom Piloten in einen Live-Betriebsmodus. Setzen Sie ein intensives Monitoring auf
5. Konsolidieren Sie Ihre Erfahrungen und starten Sie mit der nächsten Nutzergruppe

Mit diesem Vorgehen haben sie jederzeit während des Einführungsprozesses – und eben nicht des „Projekts“ – eine hohe Kontrolle über den Wert, den Dynamic Workplaces für Ihr Unternehmen leisten. Sie können schnell reagieren und optimieren. Typisch für agiles Arbeiten.

Mehr Details zur Transformation von Arbeitsplätzen – auch über diese fünf Punkte hinaus – finden Sie in unserem kostenfreien White Paper. Schauen Sie mal rein. (hier)

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