Uwe Pacharzina
23. Oktober 2017 0
Collaboration

1.000 Arbeitsplätze im Handumdrehen

Zurück zur Natur! Ausgelöst durch Jean-Jacques Rosseaus Gedanken formierte sich im 18. Jahrhundert eine Bewegung, die die Errungenschaften von Wissenschaft (Technik) und Kunst in Frage stellte. Nun möchten aber heute die wenigsten von uns in Höhlen leben – zumindest nicht im Winter – und auch kaum jemand möchte das gute alte Windows 3.11 zurück.

Die Fixsterne der Entwicklung der Arbeitsplatzsysteme waren die regelmäßigen neuen Versionen von Windows. In wunderbarer Regelmäßigkeit brachten sie neue Features für die Arbeit und Zusammenarbeit. Und ebenso regelmäßig wurden diese Neuerungen kritisch von den Nutzern beäugt – denken Sie nur an „Wieso muss ich auf START drücken, um den PC auszuschalten?!?“ Über kurz oder lang aber setzen sich manche Tools für die Arbeit durch (beispielsweise das unersetzliche STRG+C, STRG+V), andere fristeten ein Schattendasein und starben aus. Eine Art Survival of the fittest am Arbeitsplatz.

Zusammenarbeits-Werkzeuge sind gesetzt

Unter dem Strich setzten sich im Laufe der Arbeitsplatz-Evolution aber Funktionen durch, die heute als Allgemeingut gelten dürften und auf die auch keiner mehr verzichten möchte: Die Synchronisation der Workflows durch einheitliche Kommunikationssysteme, Konferenzschaltungen, die kollaborative Bearbeitung von Dokumenten, die unternehmensweite Bereitstellung von Dateien, das Teilen von Monitoren und Videos, Sofortnachrichten, gemeinsame Kalender und intelligente E-Mail-Filter haben sich allgemein durchgesetzt. Die Zusammenarbeit bildet eindeutig eine tragende Säule des modernen digitalen Arbeitsplatzes. My Desktop is my Castle oder „Bei mir geht es auch ohne WebEx“– diese Haltungen sind weitgehend ausgestorben.

Zusammenarbeit mit externen Partnern

Das gilt natürlich auch für neue Zusammenarbeitssituationen. Energieunternehmen greifen beispielsweise häufig auf externe Vertriebsunterstützung bei Kampagnen zurück. In Spitzenzeiten benötigen dabei Hunderte von Call-Center-Agenten an verschiedenen Standorten Zugriff auf Kundendaten, Intranet und SAP-Systeme. Das kann über einen zeitlich befristetem virtuellen Arbeitsplatz als Erweiterung des Unternehmensnetzwerks realisiert werden.

Hunderte von Arbeitsplätzen dynamisch bereitgestellt

Dynamic Workplace SzenarienHierbei verdient sich ein Dynamic Workplace seinen Namen: Denn sowohl in Menge als auch Ausprägung (Funktionsumfang) des Arbeitsplatzes stecken hohe Schwankungen. Ohne Self Service geht sowas nicht. Das Führungsteam im Call Center entscheidet selbstständig, welche Agenten für welchen Kunden eingesetzt werden. Der Teamleiter stößt den automatisierten Genehmigungsprozess an, in dem die rollenspezifischen Anwendungen zugewiesen werden. Innerhalb kürzester Zeit hat der Agent seinen Arbeitsplatz, kann loslegen (und verdient Geld für sein Unternehmen!). Genauso schnell kann der Arbeitsplatz auch wieder „abgemietet“ werden, um unnötige Kosten zu vermeiden. Diese Dynamik verschafft den Kampagnen ein hohes Maß an Effizienz. IT wird passend zum Business bereitgestellt. Davon profitieren der Auftraggeber als auch der beauftragte Call-Center-Anbieter.

Perfect fit für dynamisches Business

Und das ist – bei näherer Betrachtung – tatsächlich ein wenig „zurück zur Natur“: Mit diesem On-Demand-Ansatz befreien sich IT-Nutzer von Dauerballast, der den Business Case in solch dynamischen Einsatzszenarien verschlechtert. Man trägt nur mit sich herum, was man tatsächlich für die „Jagd“ braucht. Szenarien wie diese gibt es nicht nur in der Energiebranche zu Hauf in Unternehmen. Und genau dafür bieten Konzepte für Dynamic Workplaces einen unschlagbaren Mehrwert.

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