Frank Strecker
24. März 2017 0
Cloud

Was OpenStack kann? Das, was Sie wollen!

Zulieferer, Anbieter oder nur Kunde – Sie entscheiden!

Vor kurzer Zeit durfte ich mich mit Ihnen im dritten Teil unserer Webcast-Reihe „360° Cloud – So geht’s“ mit der Computerwoche austauschen. Dabei ging es um die Trendthemen Hybrid Cloud und OpenStack.

Die Zahlen, die meine Kolleginnen und Kollegen vom Cloud-Blog der Telekom recherchiert haben, sprechen Bände: In gerade einmal sechs Jahren ist OpenStack zum entscheidenden Cloud-Betriebssystem gewachsen. 65.000 Entwickler sind derzeit darin involviert, bis heute ist OpenStack auf stolze 20 Millionen Zeilen Code angewachsen, mehr als 500 Unternehmen wirken aktiv im OpenStack-Ökosystem mit, und die Community insgesamt geht auf 30.000 Mitglieder zu.

Der Anwender sucht sich seine Rolle selbst aus

Eine schlüssige Erklärung für diesen Erfolg: OpenStack ist ein offenes System, das Unternehmen enorme Vorteile für bietet. Sie bekommen Flexibilität, Investitionssicherheit und machen sich unabhängig. Mit OpenStack vermeiden Sie den gefürchteten Vendor-lock-in; darauf basierende Systeme und Lösungen sind maximal skalierbar; sie bilden ein valides Fundament für die aus gutem Grund derzeit so beliebten Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen.

Ein weiterer, sehr wesentlicher Gewinn – und das hat mir die fruchtbare Diskussion mit Ihnen gezeigt – sollte in Zusammenhang mit OpenStack jedoch noch stärker betont werden. Das ist der Community-Gedanke des Projektes, und der daraus für den Anwender entstehende mögliche Rollentausch.

Hier haben Sie es nämlich selbst in der Hand: Sie können mit entwickeln, Ideen und Forderungen sehr aktiv einbringen. Bei OpenStack können Sie selbstverständlich auch „nur“ Kunde sein, aber eben gerne auch Zulieferer. Dieser Open-Source-Ansatz macht sich in den technischen Details mehr als bezahlt und entwickelt enorme Vorteile für Unternehmen.

Transparenz und Unabhängigkeit

Beispielsweise ist OpenStack dadurch kompatibel mit sehr, sehr vielen Anwendungen (Interoperabilität). Das wird durch eine große Testumgebung, die Teil von OpenStack ist, sichergestellt. Schnittstellen sind öffentlich und detailliert dokumentiert. Die Community liefert selbsttätig Sicherheitsupdates, und Kompatibilität wird durch entsprechende Tests (DefCore) gewährleistet. Selbst die Migration von bestehende Lösungen zu OpenStack ist in der Regel schnell und einfach möglich, da es allgemeingültige und standardisierte APIs gibt. Kurz gesagt. Hier gibt es keine „Geheimnisse“, die OpenStack-Community bestimmt den Kurs.

Das hat für den Nutzer den unschätzbaren Wert: Komplexität lässt sich reduzieren und Flexibilität einfach steigern. Gerade für die Digitalisierung ist die Unabhängigkeit des Baukastensystems OpenStack wichtig. Abhängigkeiten von einzelnen Technologien lassen sich ausschließen, und Unternehmen können beispielsweise ganz gezielt Workloads in eine darauf basierende Cloud verschieben – oder auch eben nicht und diese On-Premise belassen. Das kann der Nutzer in OpenStack einfacher entscheiden als in starren Umgebungen. Genauso wie er Lösungen selbst entwickeln oder sich stattdessen komfortabel liefern lassen kann.

Dieses hohe Maß an Flexibilität und seine Partizipations-Möglichkeiten können Anwendern den entscheidenden Vorteil in der Digitalisierung bringen. Lösungen, die eine hohe Dynamik erforderlich machen oder sehr schnell sehr stark skalieren sind ideal für solche Umgebungen. Vor allem im Internet der Dinge und in der Industrie 4.0 wird OpenStack seine Stärken ausspielen, dessen bin ich mir absolut sicher. Denn wenn Milliarden an Sensoren und Maschinen tatsächlich effektiv miteinander kommunizieren sollen, dann sind offene Systeme eine zwingende Voraussetzung.

Eine weitere gute Botschaft zum Schluss: Auch für kleine und mittlere Unternehmen kann OpenStack ein Türöffner der Digitalisierung sein. Eine eigene Umgebung für Testzwecke ist mit ein paar Experten leicht machbar. Aufwändiger wird es erst beim Aufbau und Betrieb einer eigenen produktiven Umgebung mit vielen Diensten und Weiterentwicklungen.

Gerne biete ich Ihnen auch an, sich durch uns von den Stärken der OpenStack-Idee überzeugen zu lassen. Dazu bieten wir Ihnen Cloudifier-Workshops an und prüfen, inwiefern das Konzept in Ihr Unternehmen passt – ganz schnell und mit überschaubaren Kosten.

Sprechen Sie mich dazu bitte gerne an,

Ihr
Frank Strecker

Hier geht es zur Aufzeichnung des Webinars auf der T-Systems Webseite oder auf YouTube. Die ersten beiden Webcasts können Sie sich hier anschauen: https://cloud.telekom.de/blog/webcast-frank-strecker/

Auf der CeBIT hat T-Systems den Themen OpenStack und Open Telekom Cloud einen kompletten Tag gewidmet. Hier geht es zur Reportage: https://cloud.telekom.de/blog/openstackday-cebit/

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