Frank Strecker
15. Januar 2018 0
Cloud

PaaS – so geht digitale Zukunft

IoT, Machine Learning, Künstliche Intelligenz und Digital Work – diese und viele weitere Themen hat die digitale Transformation in die Unternehmen gebracht. IT-Verantwortliche müssen sich heute zwingend mit Cloud-Szenarien auseinandersetzen und bauen immer häufiger auf Managed Services, um die damit einhergehenden Herausforderungen zu stemmen. Doch unter der sichtbaren Ebene liegt die entscheidende Basis für die neuen Digitalisierungstechnologien: Plattformen. Sie werden immer flexibler und dienen in Form von Platform as a Service (PaaS) als kostengünstiges und agiles Fundament, um auf die rasanten Marktveränderungen schnell zu reagieren. Wie das im Detail aussieht, beleuchte ich gemeinsam mit meinem Kollegen Thomas Weber am Montag, den 26. Februar 2018 um 15 Uhr im COMPUTERWOCHE-Webcast.

Crisp-Research geht davon aus, dass die Ausgaben für IaaS & PaaS als Kernkomponenten für Cloud Computing in Deutschland von heute 1.741 Mio. Euro auf 3.365 Mio. Euro im Jahr 2020 steigen werden. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass PaaS den Entwicklern einen Self Service mit vorkonfigurierten Komponenten wie beispielsweise Datenbanken, Webservern und Applikationsservern auf Container-Basis bietet. Mit dieser Ausstattung können sie neue Software-Lösungen mit minimalem Kapitaleinsatz und ohne zusätzlichen Provisionierungs- oder Konfigurationsaufwand entwickeln und so ganz flexibel auf Marktentwicklungen reagieren. Sie sind damit dichter bei den Kunden und können agil auf deren Wünsche eingehen. So können wertvolle Wettbewerbsvorteile gesichert werden.

PaaS für alle Phasen des Anwendungslebenszyklus

In der Praxis unterstützt PaaS mit seinen unterschiedlichen Aspekten den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung. AppAgile – die PaaS Lösung der Deutschen Telekom AG/T-Systems GmbH auf Basis von Red Hat Open Shift – bietet im ersten Schritt die ideale und schnell verfügbare Entwicklungsumgebung, um sofort loszulegen. Geht die neue Applikation dann in den Betrieb, helfen Microservices, die in Containern laufen, die Anwendung bei veränderten Rahmenbedingungen jederzeit flexibel anzupassen. In dieser Umgebung können Entwickler auch innovative Features kurzfristig testen und Neuerungen schnell an den Markt bringen. Bei schwer vorhersehbarer Nachfrage bietet sich die Nutzung von Serverless Computing für den Betrieb neuer Applikationen an. Hier werden im Hintergrund immer automatisch die Ressourcen bereitgestellt, die benötigt werden, ohne Investitionen in fixe Infrastruktur – das bietet maximale Flexibilität, die auch unerwarteten Lastspitzen gewachsen ist. Den langfristigen Betrieb nach der ersten Testphase können Unternehmen dann an Application Operations übergeben. Dort werden Patch- und Release-Updates regelmäßig durchgeführt und die Fehlerbehebung ist ebenfalls gesichert. Die Entwickler haben natürlich nach wie vor Zugriff auf die Anwendung, um Weiterentwicklungen umzusetzen. Der Aufwand für die regelmäßige Wartung und den stabilen Betrieb kann jedoch ausgelagert werden. Damit ist der gesamte Lebenszyklus einer Applikation durch PaaS-Komponenten ideal abgedeckt.

Tiefe Einblicke im Webcast mit Live-Chat

Seien Sie dabei, wenn mein Kollege Thomas Weber und ich am Montag, den 26. Februar 2018 um 15 Uhr dem Nutzen von PaaS in Theorie und Praxis auf den Grund gehen. Wir bringen spannende Praxisbeispiele aus der Spieleentwicklung, dem Automotive-Bereich und der Logistikbranche mit. Und Sie haben die Möglichkeit, uns im anschließenden Live-Chat Ihre Fragen zum Thema zu stellen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Melden Sie sich hier gleich an.

Ihr
Frank Strecker

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