Ingo Notthoff
14. Juli 2014 0
Cloud

Das digitale „Überallbusiness“

Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass der Verkauf von Schuhen über das Internet erfolgreich sein würde. Zalando hat den Beweis angetreten und ist sicher eine der bekanntesten neuen deutschen Händler. Jetzt ist der Onlineschuhverkäufer (gefühlt) kein Start-up mehr. Doch es drängen bereits viele neue Kleinstunternehmen auf den Markt wie Outfittery und machen etablierten Playern in der Modebranche durch neue Geschäftsmodelle das Leben schwer.

Egal um welche Branche es geht – ein Business aufzusetzen, ist heutzutage leichter als gedacht. Die technologische Entwicklung macht es möglich: Ein gemeinsames Büro ist erst mal nicht erforderlich. Der vorhandene Rechner vor Ort beim Mitarbeiter reicht. Die eigene Website ist schnell gemacht, dafür gibt es mittlerweile viele Tools und Vorlagen. Und sogar ein Online-Shop ist standardisiert erhältlich.

Flexible Infrastruktur

Die globale und performante Anbindung ans Internet über Cloud-Rechenzentren ist schnell gebucht. Und Cloud-Services sorgen auch dafür, dass einer flexiblen Erweiterung der Infrastruktur nichts im Wege steht, wenn der Shop einmal „glühen“ sollte. Das CRM-System kommt natürlich ebenfalls aus der Cloud und die Logistik samt Versand lässt sich an Dienstleister auslagern. Auch das E-Mail-Tool und der eigene Facebook-Auftritt sind schnell beschafft.

Selbst wenn das jetzt sehr euphorisch klingt und auch heute noch Unternehmensgründungen mit viel Fleiß verbunden sind, zeigen die Erfolgsmeldungen der Start-ups etablierten Unternehmen vor allem eines: Wenn ihr euch nicht auf die Hinterbeine stellt, graben euch Gründer mit nur wenigen Mitarbeitern das Wasser ab. Und haben sich diese neuen Wettbewerber erst mal etabliert, sind sie in ihrem Wachstum kaum noch aufzuhalten.

Digitale Best Practices

Gerade große Konzerne mit langjährig gewachsenen Infrastrukturen haben es hier schwer, agil zu handeln. Einfach alles aus der Cloud zu beziehen, ist für etablierte Firmen nicht mal eben gemacht. Und auch ein Webshop, über den bereits mehrere Millionen Euro Umsatz generiert werden, ist keine Spielwiese. Nichtsdestotrotz muss sich etwas tun. Prozesse müssen schlanker, schneller werden. Kunden wollen den direkten Dialog unabhängig von Zeit und Endgerät. Dafür muss der Service den Überblick über alle Eingangskanäle haben. Die Bezahlung muss per Online-Dienst möglich sein. Und und und.

Das Schlagwort der Zeit ist Digitalisierung: eine neue Kundennähe – ermöglicht durch digitale Kanäle und Prozesse. Keine leichte Aufgabe. Wie es funktionieren kann und wie selbst neue Geschäftsmodelle durch disruptive Technologien entstehen, zeigt der kommende Digital Transformation Award der Wirtschaftswoche. Best Practice-Beispiele finden Sie schon jetzt auf der Website.

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