Andreas Burau
27. März 2015 1
Cloud

Cloud mit Weitsicht!

Vor einiger Zeit war ich beim Optiker meines Vertrauens wegen einer neuen Brille. Bis dato war ich aus Überzeugung Träger von Brillengläsern aus Glas. Diese sind meines Erachtens robust, stabil und unempfindlich und verkratzen auch bei robuster Handhabung nicht so schnell wie Kunststoff-Brillengläser.

Gerne wollte ich deswegen wieder Brillengläser aus Glas bestellen. Doch in punkto Entspiegelung, Gewicht, Komfort und Kompatibilität sind hier überraschend Grenzen gesetzt. Die Glaskörper, so erklärte mir mein Optiker, werden immer noch althergebracht in Form „gegossen“. Kunststoffgläser dagegen per Computer und CNC-Maschinen gefräst. Innovation findet daher schon seit Jahren vor allem im Bereich der Kunststoffgläser statt. Wenngleich scheinbar etwas teurer, hätte ich hier die Möglichkeit, Gläser mit einer sehr besseren Entspiegelung, wesentlich dünner angefertigt, langlebiger, robuster, leichter und in jeder Form und Größe zu bekommen. Diese Argumente waren nicht von der Hand zu weisen!

Und was hat das mit Cloud zu tun?

Nun, meiner Meinung nach sind die klassischen Servicemodelle der Informationsverarbeitung bzw. des Outsourcing allesamt vielfach erprobt und sehr zuverlässig. Es besteht ein hoher Gewohnheitsfaktor, und Unternehmenskunden können sich sicher sein, diese Services auch noch über viele Jahre hinweg und in hoher Qualität zu erhalten.

Was jedoch viele Kunden oftmals wollen und brauchen, ist nicht einfach der Weiterbetrieb des Altbewährten , sondern kontinuierliche Verbesserungen und Innovationen für Ihre ICT-Infrastrukturen. Sie wollen und müssen mitels innovativer ICT-Unterstützung und –konzepten auf die in vielen Branchen zum Teil disruptiven Entwicklungen im Markt bestmöglich reagieren und gegenüber Mitbewerbern nicht nur mithalten, sondern sich durchsetzen können.

Auch Innovationen sind wählerisch!

Doch der Fortschritt findet immer weniger in der klassischen ICT statt. Nur noch wenige Anbieter investieren hier größere Mittel. Hingegen begegnet man Innovationen verstärkt in der Welt des Cloud Computing. Interessante Features und Functions werden für dynamische Plattformen beinahe im Wochentakt vorgestellt, einfache Konzepte zur Integration sind ebenso vorhanden und beinahe auf Knopfdruck realisierbar. Zudem sind die dynamischen Infrastrukturen und Applikationen mittlerweile äußerst stabil und robust und überdies wesentlich anpassungsfähiger. Nicht zuletzt sind auch die Vorteile und Innovationen auf betriebswirtschaftlicher Seite aus Kundensicht sehr zu begrüßen – Opex statt Capex, pay as you go-principle, etc..

Mein Fazit: Natürlich sind auch im Cloud Umfeld nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft und nicht alle Probleme gelöst (Stichwort Sicherheitsbedenken und stabile Performance für hochkritische Systeme). Aber für mittlerweile geschätzt mehr als 80 Prozent alle Business Szenarien (Collaboration, Mobility, Analytics und ERP) bietet das Konzept des Cloud bzw. Dynamic Computing heutzutage mehr und vor allem innovativere Möglichkeiten für die Unterstützung von Geschäftsprozessen.

Kunden, die ihre Businessprozesse digitalisieren wollen , müssen sich daher nicht länger fragen, „ob “ sie auf dynamische Infrastrukturen umsteigen sollen, sondern „wann“ und „wie“!

Bei meinem Optiker hatte ich gleich auf Innovation gesetzt – und bin heute hochzufrieden über diese Entscheidung.

Ihr Andreas Burau

1 Kommentar

Ausschlussklausel für Haftung: Diese Kommentare zu unseren Beiträgen spiegeln allein die Meinung einzelner Leser wider. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt T-Systems keinerlei Gewähr.

  • Bei Cloud Lösungen sollten nicht nur Performance und Zuverlässigkeit beachtet werden, sondern auch rechtliche und Datenschutz-Aspekte.
    Datenschutz spielt heute für viele Kunden eine große Rolle und in diesem Bereich gibt es sehr viele Schwierigkeiten. Ich meine nicht nur Security, sondern auch solche Sachen wie NSA usw.

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