Frank Strecker
26. September 2017 0
Cloud

Cloud & IoT – mehr als nur Sensoren

Drei von vier Unternehmen scheitern an ihren IoT-Projekten – das zeigt die Cisco-Studie „The Journey to IoT Value“. Bei all den Vorteilen, die Entscheider sich vom Internet der Dinge erhoffen, ist die Hürde zur erfolgreichen praktischen Umsetzung offenbar groß. Meist versagen diese Projekte aufgrund von mangelndem Budget, fehlender interner Expertise, schwacher Datenqualität oder in der Integration. Wie gelingt es, die Möglichkeiten von IoT wirklich zu nutzen und von den Chancen zu profitieren?

Viele Unternehmen unterschätzen die Herausforderungen im Internet der Dinge. Sie gehen davon aus, ein paar Sensoren und die Auswertung der daraus generierten Daten sind alles was sie brauchen. Doch IoT ist viel mehr als das – es ist ein Multi-Cloud-Szenario. Eine einzige Wolke reicht hier nicht aus, sondern es ist ein ganzes Ecosystem notwendig. Unterschiedlichste Komponenten müssen dazu ideal aufeinander abgestimmt und professionell orchestriert werden: Das Infrastruktur-Netzwerk für die Connectivity, Device Management, Datenerfassung, -speicherung und -auswertung sowie Analytics und Predictive Maintenance müssen reibungslos ineinandergreifen. Erst wenn die gesamte Kette – von unterschiedlichen Clouds über vernetzte Geräte bis hin zu einer Service- oder Sales-Plattform – richtig zusammengesetzt ist, entsteht ein echter Mehrwert für das Unternehmen und seine Kunden.

Dabei muss es nicht immer gleich der große Wurf sein. IoT lässt sich auf unterschiedlichen Ebenen angehen und schon in kleinen Dimensionen umsetzen. Beispielsweise in Form eines reaktiven Service mit 360-Grad-Blick: Meldet sich ein Kunde mit einem Fehler beim Anbieter, kann er mittels geeigneter Technologie-Unterstützung direkt zum richtigen Ansprechpartner verbunden werden. Dieser erhält die aktuellen Sensorinformationen des betroffenen Geräts sofort aus dem System, identifiziert den Fehler mit Hilfe einer Wissensdatenbank und der gesamte Prozess inklusive Lösung wird zur späteren Verwendung gespeichert. Einen Schritt weiter gedacht lässt sich auf dieser Basis auch ein proaktives Service Center schnell umsetzen: Melden die Geräte dank ihrer Sensoren eigenständig potenzielle Fehler, generiert das System ohne Zutun des Kunden Service-Cases und Probleme werden so noch schneller behoben – idealerweise schon bevor eine Maschine ausfällt. Ab hier ist der Weg zum vollautomatischen Self-Service-Center mit direktem Zugang für den Kunden selbst nicht mehr weit.

Egal mit welcher Intensität Sie sich für Ihr Projekt entscheiden: Achten Sie darauf, nicht auf einzelne Insellösungen zu setzen. Setzen Sie lieber auf eine Gesamtstrategie, die das gesamte Cloud-Ecosystem für Ihre IoT-Innovationen berücksichtigt und von Ende zu Ende durchdacht ist. Wenn Konzeption, Technologie, Beratung und Betrieb aus einem Guss kommen, gelingen Projekte im Internet of Things zuverlässig und Sie können von den Vorteilen für Ihr Business profitieren.

Zum Thema IoT findet am 17.10.2017 ein Webcast aus unserer Reihe mit der COMPUTERWOCHE statt. Weitere Informationen dazu gibt es unter: https://www.t-systems.com/de/de/ueber-uns/unternehmen/messen-events/messe-detail/webcast-cloud-strategie-422896. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind und im Live-Chat direkt nach der Ausstrahlung Ihre individuellen Fragen stellen.

Ihr

Frank Strecker

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