Peter Bosch
15. Januar 2014 0
Cloud

2014 – Das Jahr der Plattformen

Nun ja, als Berater für Cloud Lösungen kommt man verständlicherweise so rum. Unterschiedliche Kunden, unterschiedliche Länder und Städte. Doch eins ist erstaunlich. Ob es ein Energieversorger in China, oder ein Finanzdienstleister in Deutschland ist – in einem Punkt gleichen sie sich alle. Sie stehen immer am gleichen Punkt in Ihrem Weg zur Cloud Adaption. Es wird an einer eigenen Plattform gebaut, eine Strategie gesucht, ein Service Katalog entworfen und mit Lieferanten gesprochen.

Der Weg ist frei

Daraus entstehen dann in der Regel passable Ansätze und Realisierungen. Entwicklungs- und Testfactories, Autodeployment von Infrastrukturangeboten, und das Ganze natürlich immer im Self Service Portal. Die Technik dafür ist da und sie ist reif. Infrastructure as a Service ist angekommen und wird genutzt.

Nächster Halt PaaS

Der nächste Schritt ist etwas komplexer. Plattformen als Service. Beispiel gefällig? Gerne – Also stellen sie sich vor sie würden gerne Ihren Kunden, ihre Fachbereiche, ihre Entwicklungsabteilungen, … relationale Datenbanken als Service anbieten wollen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Das fängt beim Lizenzmodell des DB Lieferanten an (natürlich eines welches der Cloud-Welt gerecht wird), es geht weiter über die „Mandantenfähigkeit“ der Datenbank-Engine, über Chargeback sowie Billing Informationen und endet noch lange nicht bei  Integrationsthemen und API’s.

Ein weites Feld. Und genau an dieser Stelle wird im Markt zurzeit heftig gefochten. Pivotal, RedHat, MS, Oracle, IBM und wie sie alle heißen, versuchen sich in diesem Umfeld des PaaS zu positionieren, und kämpfen um die Marktführerschaft und die besten Services. Und das ist gut – denn kontinuierliche Produktverbesserungen an dieser Stelle helfen unseren Kunden, damit das Jahr 2014 ein gutes Jahr für Plattformen wird.

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