Leoni Jaeger
30. August 2017 0
Automotive

Onlinerechnung oder immer noch Papier?

Herzlich willkommen: Unsere Empfehlung ist heute die Onlinerechnung!

„Onlinerechnung“ denke ich als ich höre, dass der Drucker heute schon wieder fast explodiert. Na ja, bei den Massen an Papier, die allein meine Zimmernachbarin heute schon wieder gedruckt hat, kein Wunder.

Wir reden von Digitalisierung, alles digital, auf dem Smartphone, Tablet – immer und überall dabei. Aber funktioniert das? Wenn ich mir den Papierverbrauch allein von heute anschaue, dann bin ich mir sicher, wir leben noch nicht in der Welt, wo Informationen nur auf mobilen Endgeräten verfügbar sind. Beispiele: Flyer auf dem Messestand, Produktinformationen in Katalogen, Produktsheets oder Rechnungen – heute wird immer noch alles gedruckt und dem Kunden in die Hand gedrückt. Hier denkt niemand an die Onlinerechnung. Warum eigentlich? Weil es schöner ist, dem Kunden etwas „mitzugeben“ – so zumindest die Aussage, die ich meistens höre.

Onlinerechnungen sind heute keine Seltenheit mehr

Ist es wirklich „schöner“, dem Kunden etwas mitzugeben? Wir wissen doch alle, dass diese Printmedien entweder in einer Ablage landen und nie wieder heraus gekramt werden oder nach spätestens einer gewissen Zeit mit einem riesen Stapel weiterer Printmedien direkt vom Schreibtisch herunter in den Papierkorb geschoben werden. Ich bin mir sicher, dass es gewisse Dinge gibt, die gedruckt werden müssen – ganz klar. Aber mit Sicherheit nicht mehr alles. Erst neulich habe ich bei Amazon einen LCD TV für 5.000€ per Mausklick bestellt und im Nachgang einen Link zur Onlinerechnung erhalten. Nein, keine Papierrechnung, auch nicht bei 5.000€!

Ganz ehrlich: Warum soll ich die Rechnung ausdrucken lassen? Um Sie nachher abzuheften oder in den Müll zu werfen? Also dann lege ich sie lieber als Onlinerechnung auf meinem PC ab. Ist doch angenehmer und wir sparen Papier.

Wie sieht das eigentlich im Automobilhandel aus?

Meinem Job geschuldet schaue ich mir hier gerne den Autohandel an, denn auch hier wird bislang sehr wenig mit digitalen Medien gearbeitet. Nur mal als Beispiel: Rechnung für den Sommercheck: 25€. Der Serviceberater legt mir vier Seiten Auftragspapier vor. Vier Seiten wegen 25€! Ich staune nicht schlecht und überlege: Der TV hat 5.000€ gekostet und ich bekomme eine Onlinerechnung. Hier geht es um 25€ und ich erhalte einen Stapel Papier. Für wen, um alles in der Welt, sind diese vielen Exemplare?

Da ich neugierig bin, frage ich mal nach und seine Antwort erstaunt mich: Ein Exemplar ist für die Werkstatt, das zweite Exemplar für den Serviceberater, das dritte ist für die Akte und das vierte ist für mich als Kunde. Ach und im Übrigen: Das Ganze wird auch noch eingescannt und archiviert!

Für mich bitte: Einmal die Rechnung digital ohne die extra Seite Papier!

Und warum geht das nicht online? Tja, die Fragen kann er mir auch nicht beantworten. Für die Akte, denke ich später! Wohl eher für den Papiermüll, der am Ende des Tages abgeholt wird. Wenn der Text jetzt ein Comic wäre, würde über meinem Kopf eine Denkwolke erscheinen, in der ich grob durchrechne, wie viel Seiten Papier das sind – 3 Seiten Papier mal 4 Exemplare macht 12 Seiten pro Kunde!

Sagen wir mal, das Autohaus hat im Durchschnitt 25 Kunden am Tag, 3 Seiten Rechnung mit jeweils 4 Exemplaren: Macht am Ende des Tages eine Summe von 300 Seiten Papier. Und das ausschließlich für Rechnungen der Kunden, der interne Verbrauch ist noch nicht einkalkuliert. Wieso nutzen Autohäuser nicht die Chance, es dem eindeutigen Marktführer was Kundenorientierung betrifft (Amazon) gleich zu tun und auch auf Papier zu verzichten und damit Rechnungen, Aufträge und die gesamte Kundenhistorie einfach online zur Verfügung zu stellen?

Schön, dass Sie sich heute für uns entschieden haben: Durchstarten statt abwarten mit T-Systems Automotive

Für die Customer Experience Management Automotive Lösung https://www.t-systems.com/de/de/branchen/automotive/sales-aftersales-loesungen/cem/customer-experience-management-63212 der T-Systems ist die digitale Unterschrift bereits implementiert. Der Kunde unterschreibt bei uns nämlich auf dem Tablet und bekommt alle Dokumente entweder per Mail, WhatsApp http://blogs.t-systems.de/automotive/whatsapp-autowerkstatt/ oder, noch besser, in einem Kundenportal zur Verfügung gestellt. Und das Beste ist doch: sowohl der Kunde als auch der Serviceberater im Autohaus kann jederzeit auf diese Rechnung zugreifen. Lochen, tackern, abheften gehört damit der Vergangenheit an.

Ja, so simpel kann das sein!

Auch innerhalb des Autohauses kann inzwischen sehr gut auf Papier verzichtet werden. Denn kein Mechaniker benötigt mehr einen Papierauftrag. Seine Arbeiten kann er schnell und einfach mit der digitalen Werkstattplanung (smart Workshop Planning von CEM) abarbeiten.
Heute blättern wir noch durch die umständliche Papierdispotafel. Morgen schon werfen wir den Blick auf den Monitor an der Wand, sehen die zugewiesenen Arbeiten und holen den Schlüssel des Fahrzeugs aus dem Schlüsseltresor.

Klingt doch einfach, oder? Ist es auch! Denn so schaffen wir es, dass auch die Autohäuser digital unterwegs sind und die Drucker haben mal Pause. Ich werde meiner Nachbarin nun auch den Tipp geben, ein bisschen Papier zu sparen und nicht jede Email zu drucken!

Durchstarten statt abwarten mit T-Systems Automotive.

Bei Fragen wendet Euch doch bitte an meinen Kollegen Lothar Bullinger.

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