Hermann Hänle
9. Januar 2018 0
Automotive

Mit Schwung ins neue Jahr – wie im Account Daimler junge Talente gefördert werden


In der Regel schreibe ich hier ja über automobile Trends und den Markt, aber eben auch über Innovationen. Für Innovationen braucht es ein Milieu, das neues Denken erlaubt und ermöglicht – wichtiges Ingredienz dafür ist das richtige Gemisch aus Kollegen. Unsere duale Studentin Nadine Öhrlein steht für den Teil der jungen Wilden, Nikolas Hoesch als Account Executive für den Senior. Die beiden bieten mit ihrem Beitrag einen Blick hinter die Kulissen der Nachwuchsförderung bei T-Systems; konkret im Daimler-Account.

Innovationen entstehen dann, wenn Erfahrung und unvoreingenommener Ideenreichtum zusammentreffen. Im Account Daimler wird daher auf eine gut durchdachte Betreuung von Nachwuchskräften gesetzt.

Es ist wohl eines der schwierigsten Personalthemen überhaupt – die optimale Balance zwischen älteren, erfahrenen und jüngeren, weniger erfahrenen, dafür unvoreingenommenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Während beim Unternehmen Facebook der Altersdurchschnitt bei gerade einmal 26 Jahren liegt, beträgt das Durchschnittsalter bei HP und SAP 46 bzw. 42 Jahre.

„Im Accountmanagement von Daimler setzen wir daher in Sachen Personal neben Weiterbildung und Wissensmanagement für erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt auf die Nachwuchsarbeit“, erläutert Nikolas Hoesch, der Account Executive. Um junge Kolleginnen und Kollegen möglichst gut zu fördern, setzen wir auf einen Mix aus individueller Betreuung, Teamarbeit und persönlicher Weiterentwicklung der Nachwuchskräfte.

Individuelle Betreuung

Im Bereich der individuellen Betreuung erhält jede Nachwuchskraft ihren Einarbeitungsplan. In diesen fließen auch deren persönlichen Interessen und vorhandenen Skills ein. Insbesondere in der Einarbeitungsphase ist es entscheidend die richtigen Weichen zu stellen und Erfahrungen und Fachwissen weiterzugeben. Die jungen Kolleginnen und Kollegen erhalten die Chance, schnell ihren Horizont zu erweitern und schwierige Situationen in der Praxis selbstständig zu meistern. Anika Waidele (duale Studentin): „Ich finde es gut, dass wir in die Richtung gefördert werden, die uns auch interessiert. Deshalb arbeite ich beispielsweise intensiver in Marketing-Themen und weniger im Controlling.“

Durch die intensive Abstimmung mit den Kollegen und das gleichzeitige Einräumen von Freiheiten können die Nachwuchskräfte ihre Schwerpunkte selbst setzen. Dieses Vorgehen hilft die individuellen Stärken und Schwächen zu identifizieren und dementsprechend Aufgaben zu verteilen und Chancen zu bieten. Dabei steht die Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit im Vordergrund. Um die Belastung zu kontrollieren geben alle Nachwuchskräfte im zweiwöchentlichen Rhythmus einen Feedback-Bogen ab, in dem sie beschreiben, an welchen Aufgaben sie gerade arbeiten, welche für die nächsten zwei Wochen geplant sind, welche Verbesserungsvorschläge sie haben und wie sie momentan ausgelastet sind. Zusammen mit dem persönlichen Eindruck der Fach-Coaches entsteht ein gutes Bild wo sich die Nachwuchskraft gerade im Entwicklungsprozess befindet. Denise Erbrich (duale Studentin): „Ich bin jetzt ein halbes Jahr im Account eingesetzt und hätte nicht gedacht, dass ich so viel in einer so kurzen Zeit über die T-Systems, Daimler und mich lernen kann. Durch die optimale Förderung und Betreuung konnte ich mich schnell und zielgerichtet weiterbilden und meine Stärken ausbauen.“

Teamwork

Ein weiterer Grundsatz ist die Teamarbeit. Bei der Arbeit im Team ist Feedback und die vollständige Teamintegration essenziell für den Erfolg. Die Nachwuchskräfte arbeiten in den unterschiedlichsten Teamkonstellationen, um so besonders schnell Neues zu lernen. Beispielsweise werden Aufgaben gestellt, bei welchen die jungen Talente die Unterstützung von erfahrenen Mitarbeitern benötigen und mit diesen ein Team bilden müssen. Auch die Managementebene ist oft in die Teamaufgaben der Nachwuchskräfte involviert und wird zurate gezogen. Die jungen Kollegen erhalten somit Einblick in die unterschiedlichen Aufgabenbereiche ihrer Kollegen und lernen verschiedenste Charaktere und Arbeitsweisen kennen. Simone Strahl hat ihr duales Studium abgeschlossen und arbeitet nun als Nachwuchskraft im Account Daimler. Sie resümiert: „Im Daimler-Account wird man Teil einer großen „Familie“, in der sich alle Kollegen, trotz äußerst hoher Arbeitsbelastung, Zeit für die Nachwuchskräfte nehmen. Und sollte dennoch mal ein Problem auftreten, findet sich irgendwo auf dem Gang immer ein offenes Ohr.“

Durch die vollständige Integration können Nachwuchskräfte jederzeit neue Ideen in wichtige Themen einbringen und so die Abteilung tatkräftig unterstützen. Bei Aufgaben, die in reinen Nachwuchskräfteteams erledigt werden, lernen die Talente darüber hinaus ein Team zu organisieren und Projekte zu managen. Innerhalb des Teams werden verschiedene Aufgaben verteilt und so ein hoher Lerneffekt erzielt. Darüber hinaus geben sich die Nachwuchskräfte gegenseitig Feedback und lernen so voneinander.

Persönliche Weiterentwicklung

Der dritte Grundsatz umfasst die persönliche Weiterentwicklung der Nachwuchskräfte im Account. Neben der fachlichen Weiterbildung ist auch die persönliche Entwicklung ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Um Nachwuchskräfte zu fördern, werden diese immer wieder „kontrolliert überlastet“. Dabei geht es darum eigene Grenzen zu erfahren ohne dabei irgendeinen Schaden zu nehmen. Durch die enge Betreuung entsteht ein „doppelter Boden“, der den jungen Kolleginnen und Kollegen dies ermöglicht. Nadine Öhrlein (duale Studentin): „Die individuelle Förderung und enge Betreuung haben es mir ermöglicht mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. So weiß ich jetzt, dass ich gerne in der IT-Branche bleiben und mich im Vertrieb behaupten möchte.“

Nikolas Hoesch: „Im Account Daimler pflegen wir eine offene und ehrliche Feedback-Kultur im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Der Nachwuchs erhält daher immer wieder Rückmeldung zu seiner aktuellen Leistung. Gleichzeitig fordern wir aber auch Feedback von den Talenten ein, so dass beide Seiten profitieren“.

Gerade bei dualen Studenten achten die Manager und erfahrenen Fachkräfte darauf, eigene Erfahrungen zum Berufseinstieg weiterzugeben und den Nachwuchs generell zu beraten. Hierbei stehen vor allem deren persönliche Entwicklung und individueller Werdegang im Vordergrund.

Auch bei studentischen Praxisarbeiten, erhalten die dualen Studenten Unterstützung von Fachkräften der Abteilung. So werden die akademischen Arbeiten mit praktischem Bezug betreut und eine Verknüpfung zu den Studieninhalten sichergestellt. Darüber hinaus achten die Beteiligten darauf, innovative Themen für Studienarbeiten auszuwählen, sodass durch die Bearbeitung neue Ideen in den Bereich gebracht werden.

Nikolas Hoesch: „Im Account Daimler sehen wir die die Nachwuchsarbeit nicht als Formsache, sondern als einen Schlüsselfaktor für unseren zukünftigen Erfolg. Für uns als etablierte Mitarbeiter bedeutet das, dass wir in die Nachwuchsförderung persönliches Engagement und Herzblut einbringen. Gerade die Vielfältigkeit eines Teams ist ein Schlüssel für den Erfolg. Der Account setzt daher auf eine gesunde Mischung zwischen Erfahrung und Unvoreingenommenheit, um so innovative Ansätze generieren und auch zukünftig qualitativ auftreten zu können.“

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