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Silent Secure Communication im ICE

UC & Collaboration Blog / 6. November 2011

“Hallo ?! Hal … . Ich bin gerade im Zug, die Verbindung ist ganz schlecht. Warten Sie, ich versuche es gleich noch mal. Hallo ?! Hal … .”
Kommt Ihnen diese Situation im ICE bekannt vor ? Die Unentwegten, die gefühlte 3023,78 Bahnkilometer den letzten Feinschliff an die Kundenpräsentation legen, Vertragstexte aufsetzen oder Verkaufsgespräche führen; und dabei den gesamten Großraumwagen beschallen. Uns an den Firmeninterna teilhaben lassen. Ja, sie werden weniger. Aber es gibt sie immer noch. Muss das sein ?

Zunächst ein klares Ja! Denn Reisezeit ist primär Arbeitszeit die es zu nutzen gilt. In der heutigen Zeit ist Kommunikation und Zusammenarbeit in Echtzeit das A und O für den Geschäftserfolg. Dann kommt – mangels Alternativen – das Mobiltelefon zu seinem Recht. Es ermöglicht gerade diese so wichtige just-in-time Interaktion – wenn auch mit den oben beschriebenen Nebenwirkungen und Einschränkungen.

Deshalb im Anschluss ein ganz klares Nein! Inbesondere im ICE ist Silent Secure Communications so einfach. Der Zugang zum Internet via WLAN ist stabil, Unified Communication and Collaboration Tools erlauben Echtzeitkommunikation im “silent mode”. Die Präsentationen und Vertragstexte werden gemeinsam – unterbrechungsfrei – bearbeitet und der Bildschirmfilter versperrt den neugierigen Mitreisenden den Blick auf Interna. So einfach ist das und es wird Sie nicht überraschen, dass ich so arbeite.

Wobei das Thema Silent Communication in Zukunft noch stärker von der Anzahl der tippenden Reisenden abhängt; aber das ist eine andere Geschichte ;-)

Wie ungestört und effektiv verbringen Sie Ihre Reisezeit im Zug ? Was haben Sie erlebt ?

Es grüßt von unterwegs
Ihr Oliver Weber

 

Kommentare


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  • Carola Hirt

    Hallo Herr Weber,

    oh ja, das Gefühl von allen Seiten im ICE mit Firmeninterna beschallt zu werden ist ein Erlebnis, das sich bei jeder Geschäftsreise im Zug wiederholt… Besonders erstaunt bin ich dann auch oft, worüber die Geschäftsreisenden so offen am Telefon diskutieren und jeder bekommt es mit. Als säßen sie im eigenen, abgeschlossenen Büro. Silent und vor allem Secure Communication ist definitv ein Thema, mit dem sich jeder, der von unterwegs aus arbeitet, intensiv auseinandersetzen sollte. Gerade vor zwei Tagen habe ich wieder leicht verwundert beobachtet, wie ein im Gang stehender Mitreisender ganz unverblümt minutenlang auf den ungeschützten Bildschirm meines Sitznachbarn starrte und dessen Mails mitlas. Eins ist klar – ohne Bildschirmschutz sollte man nicht mehr verreisen (Ich hol mir jetzt auch endlich einen).
    Bei einem Punkt muss ich allerdings widersprechen… das WLAN ist leider nicht immer so ganz stabil. Ansonsten aber eine prima Sache.

    VG

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