Liebe Leser,
die Energieversorger stehen vor vielfältigen Herausforderungen:
Riesige Datenmengen!
Statt einem Zählerstand p. a. bis zu 35.000 Werte pro Zählpunkt und Jahr. Wie managen sie diese Datenflut auch angesichts zunehmender Kundenfluktuation?
Kundenservice!
Wie implementieren sie zeitnah neue Tarif- und Versorgungsmodelle?
Wechselprozesse!
Wie arbeiten sie standardisiert Änderungen in Verträgen und Geschäftsprozessen ab?
Unbundling!
Woher nehmen sie die Zeit und die Ressourcen um allen BNetzA Anforderungen gerecht zu werden?
Kosten!
Wie behalten sie dabei Ihre Kosten im Griff und konzentrieren sich auf Ihr Kerngeschäft?
Unserer Erfahrung bei T-Systems nach ist das nur zu stemmen, wenn die Unternehmen ihre Geschäftsprozesse harmonisieren und optimieren, am einfachsten mit der Branchenlösung SAP for Utilities. Das war uns aber zu wenig, deshalb haben wir weiterentwickelt. Herausgekommen ist die T-Systems EVU Plattform, die modular entlang der Wertschöpfungskette aufgestellt ist.
Die EVU Plattform unterstützt die regulierten Sparten Strom und Erdgas sowie die Monopolsparten Fern-/Nahwärme und Wasser/Abwasser in einem einheitlichen Datenmodell, so dass für den Anwender kein Unterschied in der Bearbeitung der verschiedenen Sparten erkennbar ist. Die Kommunikation zwischen den getrennten Netzbetreiber- und Lieferanten-systemen einerseits und zu den Marktpartnern andererseits erfolgt über die Lösung b2b by practice (optional mit Signatur und Verschlüsselung). Für die Weitergabe von Buchungsbelegen an ein bestehendes SAP Core System steht eine ALE-Schnittstelle zur Verfügung
Kennen Sie ähnliche Weiterentwicklungen oder haben hier Erfahrungen mit EVU? Ich freue mich auf eine interessante Diskussion.
Ihr
Marc Wehr












Hakan Aslan
29. Februar 2012 13:56
Ich habe keinen umfangreichen Einblick, sondern weiß nur von einem Kollegen der sich intensiv mit IS-U befasst (als freier Consultant), dass EVU’s hinsichtlich der Erfüllung der BNetzA Anforderungen ziemlich hinterherhinken, so dass das Inkrafttreten einzelner Verordnungen immer wieder verschoben wird. Und nicht jedes Energieunternehmen nutzt SAP. Besonders kleinere greifen auf andere Lösungen zurück.