Bei der Begriffsfindung für “Desktop Services” war noch alles klar definiert: Tisch, Stuhl davor, Telefon darauf und ein Computer. Services betrafen genau die Behandlung dieses Inventars, das lange Zeit immobil blieb. Mit dem Einsatz von Laptops und Notebooks änderte sich dies schon deutlich, der Begriff wurde neu definiert…
So richtig aber ist die Veränderung erst jetzt zu spüren: Mit den Smartphones, Tablet PCs und werden Welten eröffnet, die den Raum, innerhalb dessen Leistungen zu erbringen sind, virtualisieren. Und die Consumerwelt nimmt diese Veränderungen dankbar an uns setzt sie in allem um, was uns täglich umgibt: Sie wollen ins Kino? Dafür gibt es eine App! Sie haben ein Arbeitsplatzproblem? Dafür gibt es noch keine App? Aber nicht mehr lange…. Bleibt offen: Wo und wann sehen wir künftig noch Techniker? Wer kann uns schnell zeigen, wo der richtige Knopf ist, wenn doch die Verbindung nicht funktioniert? Wie weit folgen Techniker ihren Kunden bei anstehenden Reparaturen? Bis ins Wohnzimmer? Und: Wer wird zuständig sein? Sind Reparaturen noch notwendig? Oder wird Service ausschliesslich im Tausch von Geräten bestehen? Wer weiß, vielleicht gibt es bald nur noch Desktop Logistics? Ist diese Verschmelzung von Arbeitswelt und Freizeit gewollt? Ist sie gut? Wird der Service, also die Dienstleistung, jetzt unpersönlicher? Tankstellen scheinen hier anderer Meinung zu sein, denn dort tritt der “Fahrzeugberater” an, der einem den richtigen Kraftstoff einfüllt, die Scheiben reinigt, das Öl nachfüllt und das alles für nur einen Euro und auch nur, wenn man zufrieden ist. Ist die IT mit den Desktop Services auf dem richtigen Weg in die Zukunft?












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