Eilmeldung: Cloud ersetzt den PC! – Wirklich?

Dynamic Workplace Blog / 15. September 2011

Viel wird über die Cloud geschrieben. Alles ins Netz, alles in die Cloud. Der klassische Desktop habe ausgedient. Zugegeben, die Vorteile einer Cloud sind nicht von der Hand zu weisen: Roaming von Arbeitsplatz zu Arbeitplatz, Zugriff auf Daten von unterschiedlichen Gerätetypen aus – PC, Smartphone, Tablet. Nicht zu vergessen die Sicherung von Daten.

Doch ist dies wirklich das Ende des PCs, des Workplaces, des „Fat Clients“?

Hier steht die Entwicklung am Scheideweg. BusinessInsider sieht zwei Modelle sich abzeichnen: Der Google-Weg und der Apple-Weg.

Google möchte mit seiner Cloud den Desktop und die Software komplett in das Netz verlegen. Alles was dann beim Anwender verbleibt, sind Terminals – billig, austauschbar, dumm.

Apple hingegen sieht die (i)Cloud als Erweiterung des lokalen Geräts und der Software. Nicht wirklich verwunderlich für einen Hard- und Softwarehersteller. Und auch nicht in einer solch standardisierten Umgebung, wie es die Apple-Welt ist. Dennoch gefällt mir der Ansatz von Apple allein schon aus ergonomischer Sicht. Auch wenn heutige Web-Anwendungen nur noch wenig mit den alten HTML-Frames der Web 1.0-Ära zu tun haben. Schickes Design, Geschwindigkeit und benutzerfreundliche Details wie Drag’n’Drop und Kontextmenüs sind heute kein Problem mehr. Für mich sieht das alles aber im Vergleich mit so manch einer lokalen Anwendung doch altbacken aus.

Ich vergleiche das gerne mit der Erfindung der SMS: Mobil, schnell, einfach. Aber mit Telefontastatur eine Zumutung. Das konnte ja nur eine Brückentechnologie sein. Heute dagegen: Volle Tastatur, E-Mail und sogar Spracherkennung am Smartphone.

Daher sehe ich die Benutzerfreundlichkeit – und damit die Software – als Ausschlag gebend. Und hier hat noch der klassische PC die Nase vorn.

Welches Modell hat Ihrer Meinung nach Zukunft?

 

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