Schlagwort-Archive: Microsoft

Erst Edward Snowden, dann die österreichische Klage gegen das „Safe Harbor“-Abkommen und zu guter Letzt der Urteilsspruch des Europäischen Gerichtshofs. Persönliche Daten europäischer Internet-Nutzer sind in den USA laut EU-Kommission nicht ausreichend geschützt. In Biere, im größten “Cloud”-Rechenzentrumvon der Deutschen Telekom sind die Daten jedoch sicher.

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Glaubt man den kürzlich veröffentlichen Marktberichten, so hat Apple im vergangenen Quartal alleine 3,6 Millionen seiner intelligenten Armbanduhren an die Frau/den Mann gebracht. 3,6 Millionen Handgelenke mehr, an denen es nun klopft, vibriert, klingelt und zu denen allerlei Informationen gefunkt werden. Doch damit nicht genug: Insgesamt ist der Markt der Wearables (Apple belegt hier nach FitBit „nur“ Platz 2) im Vergleich zum Vorjahr um sagenhafte 223% gestiegen. Und ein Ende des Booms? Nicht in Sicht..

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Unified Communications verspricht wörtlich nichts weniger als die Vereinigung aller Kommunikationskanäle. Doch alle Hersteller für UC-Lösungen kommen unverkennbar aus ihrer klassischen Heimatecke, entweder aus der TK-Welt Vertreter wie Cisco oder Siemens, oder aus der klassischen Desktop und Messaging-Welt Microsoft und andere. Kleinere Newcomer orientieren sich am Anspruch Kommunikation als Applikation zu verstehen und positionieren sich scheinbar in der Mitte. Aber wie weit ist es in diesen Fraktionen um das Konzept bestellt, alle Kommunikationskanäle wirklich zusammen zu bringen? Wer sich den Microsoft Lync Client oder Cisco Unified Personal Communicator live anschaut oder ihn im Alltag testet, merkt oft, das jede insulär aufgebaute Lösung einen oder mehrere der Kommunikationskanäle kaum oder nur unzureichend auf dem Bildschirm hat (im wahrsten Sinne des Wortes, noch genauer: im integrierten Client).

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… wird offenbar beim Datenschutz entschieden. Nachdem Microsoft kürzlich schon in die Offensive gegangen war, legt man nun nach: „Auch deutsche Cloud-Betreiber von Geheimdiensten bespitzelt“. Unter anderem erfährt man dort, dass die Zahl der BND Zugriffe die des FBI sogar um knapp 50% übertrifft. War und ist aber nicht einer der Hauptkritikpunkte deutscher und europäischer Datenschützer, dass dem Cloudprovider per sogenannter Gagging Order untersagt werden kann, den Kunden über die Beschlagnahme dessen Daten zu unterrichten? Wie verlässlich sind also diese Zahlen? Auch die Aussage, dass einem Zugriff ein „kontrollierter Prozess“ in Form einer zwingenden richterlichen Anordnung vorausgehe, liest sich z.B. bei Wikipedia anders: „Das Erfordernis, Richter bei Telefon- oder Internetüberwachung als Kontrollinstanz einzusetzen, wurde weitgehend aufgehoben, dadurch werden die Abhörrechte des FBI deutlich erweitert. Der zuständige Richter muss zwar von einer Überwachung informiert werden, dieser ist jedoch verpflichtet, die entsprechende Abhöraktion zu genehmigen. Telefongesellschaften und Internetprovider müssen ihre Daten offenlegen.

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Thema verfehlt

Cloud Blog / 09.12.2011

„Thema verfehlt – Sechs, setzen!“ Fast jeder kennt diesen Spruch – auch wenn er wahrscheinlich seit Jahrzehnten nicht mehr in deutschen Schulen verwendet wird. Exakt dieser Satz kam mir bei der Lektüre folgender Meldung „Microsoft will beim Datenschutz in der Cloud Maßstäbe setzen“ in den Sinn. Zuerst einmal kann man das „will“ kritisieren. Es sollte „möchte“ heißen. Und inhaltlich wäre dann zu hinterfragen, ob es denn tatsächlich so sei. Hier lese ich: „Die jetzt angekündigten Vertragsänderungen dürften jedoch die US-Behörden nicht daran hindern, ihre in diesem Anti-Terrorgesetz vorgesehenen Rechte wahrzunehmen.“ Das hört sich nach „ich war bemüht, aber die Umstände waren gegen mich“ an. Dabei ist das Motiv klar. Es war zwei Tage zuvor an gleicher Stelle zu lesen: „Zwar könnten US-Anbieter mit Cloud-Produkten weltweit gutes Geld verdienen, doch die zunehmende Beunruhigung in anderen Ländern über die Datensicherheit trübt diese Aussichten ein.“ Es geht ums schnöde Geld: Auf der einen Seite ist Datenschutz ein Innovationshemmnis, dass den Aufstieg von Google und Facebook zu Multi-Milliarden-Unternehmen verhindert hätte. Auf der anderen Seite sind Asien und Europa als Absatzmärkte für Cloudservices zu lukrativ.

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Das Thema der Urlaubszeit ist? Nein, nicht wer versorgt meine Blumen während ich weg bin. Natürlich ist es das Wetter. Gerade an Tagen, an denen die Sonne ob der vielen Wolken nicht sichtbar wird und zudem bisweilen noch Starkregen die Keller flutet. Meine bei den Kollegen nicht unumstrittene Vorliebe für Zitate aus Filmen und Liedern bringt mir „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ des unvergessenen Rudi Carell in den Sinn.

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“Oops, I will do it again” – das nur, um Sie gleich schon mal in der ersten Zeile zu warnen. Wenn Sie jetzt genug über den Patriot Act und das FBI gehört haben (warum hört man eigentlich nie von anderen US-Behörden, die Server in U-Haft nehmen?), dann klicken Sie schnell zum nächsten Blog. Wenn nicht, dann erfahren Sie hier die wahren Ursachen.

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Von wegen die Angst vor leeren Papier – es gibt Blogeinträge, die schreiben sich einfach von selbst. Da kommt es dann nur noch drauf an, das Ding „reinzumachen“ – wie wir gestern abend wieder auf dem grünen Rasen feststellen mussten. Da war es das richtige Tor.

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Der nur noch kurz ESC genannte Eurovision Song Contest in Düsseldorf ist ja jetzt auch schon Geschichte. Schon vorher Geschichte und damit fester Bestandteil der zahlreichen im Vorfeld gesendeten Rückschauen war Guildo Horn mit seinem „Guildo hat Euch lieb!“ Immerhin belegte Deutschland mit diesem Song 1998 den siebten Platz. Legendär vor allem die Textzeile „Piep, piep, piep ich hab’ dich lieb“.

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Transparenz ist ja allgemein als positiv anerkannt. So informiert man sich über die Nährwerte seines Essens, den Mineralstoffgehalt seines Wassers bis hin zu Nebeneinkünften und Abstimmungsverhalten seines Bundestagsabgeordneten. Natürlich gibt es auch Grenzen. So stellt sich bei uns wenig Begeisterung ein, wenn, wie in Schwedens „Taxerings- och förmögenhetskalender“, die Einkünfte aller Bürger veröffentlicht werden sollten.

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