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Deutschland sucht den Cloudstar
„And the Winner is …“ Eigentlich wollte ich jetzt schreiben, dass der Zeitraum zwischen Oscar-Verleihung und Kür des 523. deutschen Superstars genau richtig ist, damit nun auch die IT-Welt ihren eigenen Castingpreis auslobt. Aber das wäre unrichtig: Das Dauercasting in der Web2.0-Welt ist ein Bestandteil unseres Lebens geworden – und nicht nur die allgegenwärtigen Cloudumfragen, wie Thomas Pracht kürzlich castete, sorry: schrieb.
MehrBald ist alles Cloud
“Van Gogh – war das nicht der holländische Torwart, der dem argentinischen Stürmer damals …”. Einst konnte man sich ja wunderbar in Misskredit bringen, wenn man Defizite in klassischer Bildung hatte. Heutzutage verliert man das Gesicht, wenn man angesichts Cloud Computing sprachlos ist.
MehrNeues für Kalender und Geldbeutel
Cloud Computing dient ja dazu, dass mehr oder weniger wissende Anwender mehr oder weniger positionierten Anbietern Geld für mehr oder weniger passende Dienstleistungen überweisen. Das können Sie gerne als Definition Nummer 267 in ihren Definitionskanon aufnehmen. Und Geld zu übergeben passt ja irgendwie trefflich in die Vorweihnachtszeit.
MehrGlobale Cloudflotten-Verbände über Köln
Unendliche Weiten. Grenzenlose Freiheit. Nichts ist unmöglich. Und mittendrin dümpelt die einsame Cloudyprise auf ihrem Weg durch das Cloud-Universum dahin. “Mr. Lulu, Kurs auf den nächsten Planeten mit Regenwolken …”
MehrRockige Sprüche und mehr
Für mich das Highlight der Woche: Die „Internationale Cloud Computing Konferenz“ des Bitkom am Mittwoch im Kölner E-Werk. Einem Ort, wie René Obermann in seiner Eröffnungsrede bemerkte, an dem üblicherweise gerockt wird. Rockfans scheinen dabei allerdings nicht mit dem Auto anzureisen, denn die Parksituation gestaltete sich eher schwierig. Und das Cloud Parking ist noch nicht erfunden.
MehrReale Wolken
Der Himmel bewölkt sich immer mehr. Die Wolken werden dichter. Der Sommer scheint vorbei zu sein. Draußen auf jeden Fall. Dabei bereiten mir die Wolken der letzten beiden Tage mehr Freude als das Wetter. Beim diesjährigen Entscheiderforum der Bitkom konnte sich niemand der Cloud entziehen.
MehrCloud und die Freiheit der Besitzlosigkeit
Nachdem ich hier schon Reinhard Mey mit „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ zitiert habe, starte ich heute mit der Musikindustrie. Spiegel Online (sicherlich auch andere) berichtete kürzlich, dass auch Musikdownload schon wieder überholt sei. Das neue Geschäftsmodell heißt Streaming und erscheint als konsequente Weiterentwicklung. Früher hat man Schallplatten und Musikkassetten besessen. Mit der digitalen CD war der erste Schritt zu Musiksammlungen auf einer Festplatte getan. Heute liegt die Musik zu Hause, auf der SD-Speicherkarte im Auto und/oder auf dem mobilen Player, der zunehmend das Mobiltelefon ist. Nun also Streaming: Nichts mehr zum Anfassen und auch keine Dateien mehr, die man in Ordner sortieren, neu benennen und taggen und anklicken kann bzw. muss. Möchte man ein Lied, heute sagt man besser einen Song, hören, so kommt er per Streaming. Kein unnötiger Ballast (abgesehen vom Abspielgerät). Die neue Art der Freiheit. So muss Cloud auch in der Unternehmenswelt sein.
MehrEs ist schon erstaunlich, wie sich die Anforderungen bzw. Vorstellungen gleichen. Letzte Woche tagte der Arbeitskreis Outsourcing und Cloud Computing des Bitkom, und heute war ich beim Marketing Kick-Off der T-Systems. Bei Ersterem treffen sich die Experten der Branche, um über die neuen Möglichkeiten durch Cloud Computing zu beratschlagen, beim Zweiten war eine Gruppenarbeit, den Core Belief Dynamic Netcentric Sourcing der T-Systems zu visualisieren. Dabei waren auch Kollegen gefordert, die bisher wenig mit Dynamic Netcentric Sourcing oder Cloud zu tun hatten. Die Stichworte waren trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen weitgehend die gleichen: Flexibilität, Skalierbarkeit, Pay, what you use, Alles aus dem Netz usw. Insofern kann man sicherlich sagen, dass Cloud Prinzipien relativ einfach zu fassen sind. In beiden Gruppen gab es aber auch, für den Einen oder Anderen sicher eher überraschend, die Erkenntnis, dass Dynamic Sourcing (aus der Cloud) für Unternehmen nur eine mögliche Sourcingoption darstellt. Daneben haben auch der Eigenbetrieb (wenn auch von IT-Providern nicht geliebt) und klassisches Outsourcing ihre Berechtigung. Kunden sollten die Kriterien aller Sourcingalternativen prüfen und die für die jeweilige Applikation bzw. deren Geschäftsprozess (business-critical oder nicht, Standard oder individuell) passende Sourcingstrategie wählen.
MehrWieso widerrufen?
“T-Systems hat ja keine Ahnung!” – naja, nicht ganz wörtlich, aber die Intention der Computerwoche war deutlich spürbar, als sie dieser Tage die Philips-Pressemitteilung aus unserem Haus geißelte. Interessantes Material für einen Blogbeitrag, finden Sie nicht? Sozusagen in eigener Sache.
MehrWolken-Waschanlage
Ich gebe es offen zu: Gestern habe ich wieder ein neues Wort gelernt. Wenn das so weitergeht, gebe ich bald einen eigenen Cloudduden heraus. Bei der gestrigen Neuerscheinung handelte es sich um das Wort Cloud Washing. Es fiel auf dem Entscheiderforum Outsourcing des Bitkom.
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