Sven Löffler
20. Januar 2015 0
Digitalisierung

Wearables – Markt für tragbare Geräte steht vor Durchbruch

Die Consumer Electronics Show in Las Vegas, kurz CES, läutet alljährlich das Technik-Jahr ein: Auf ihr werden Trends der Zukunft präsentiert und neue Produkte für das nächste Jahr gezeigt. Vom 6. bis 9. Januar standen Autos sowie die Vernetzung aller Geräte noch stärker im Vordergrund als bisher. Bereits in 2014 ist Studien zufolge der deutsche Markt für Smartwatches, Fitness-Bänder & Co. im Vergleich zu 2013 um knapp 180 Prozent gewachsen. Für Wearables wird bis 2018 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von über 50 Prozent prognostiziert.

Kleine Begleiter, die am Handgelenk oder anderen Körperstellen getragen werden, liegen voll im Trend. Interpretiert man die CES richtig, so befinden wir uns momentan in einem regelrechten Wearable-Hype. Alles dreht sich um die Vermessung des Menschen und der Erde. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf digitalen Fitness- und Gesundheits-Anwendungen. Diese verschaffen dem Nutzer den nötigen Überblick über seine Gesundheitsdaten: Puls, Atmung, Temperatur, Haltung und Aktivität werden aufgezeichnet, ausgewertet und auf dem mobilen Endgerät visualisiert. Bei der Verknüpfung von Wearable und Smartphone, ergeben sich so massenweise neue Anwendungen.

Die CES auf dem Vormarsch zur Industrie 4.0

Zu den intelligentesten Innovationen auf der CES zählen neben „smarter“ Kleidung, sowie der Datenbrille, auch „smarte“ Kopfhörer und Hörgeräte mit erweiterten Funktionen und Usecases. Die deutsche Firma Metaio schreibt Programme für Datenbrillen, mit denen die virtuelle Welt und die Realität verschmelzen. Mechaniker sind damit imstande bei hochkomplexen Maschinen schnell die richtigen Schrauben zu finden. Im privaten Bereich, speziell bei Kopfhörern oder so genannten „Hearables“, ist die Firma Bragi ganz vorne mit dabei. Im November 2014 stellte sie ihren kabellosen in-Ohr Kopfhörer vor, der als Musikplayer, Mikrofon , Bluetooth Headset für Telefonate und als Fitnesstracker mit Herzfrequenz-, Körpertemperatur- und Messung der Sauerstoffsättigung im Blut auch eigenständig funktioniert. Das Produkt hat den „Best of Innovation Award 2015“ der CES in der Produktkategorie Kopfhörer gewonnen. Überzeugt von der Idee, hat sich die Deutsche Telekom Bragi bereits als potentiellen Partner gesichert.

Wearables – wie sicher sind sie eigentlich?

Diese Wearables oder auch „Zauberdinge“, wie sie von Branchenexperte David Rose vom Forschungslabor des amerikanischen Instituts MIT bezeichnet werden, produzieren eine Unmenge an Daten – Big Data ist auf dem Sprung unser Leben zu verändern. Dabei stellt sich die Frage: „Wohin mit all den Daten? Smartphonespeicher kommen auf lange Sicht nicht in Frage.“ Somit kommen nur Cloud-Services in Frage, auf welche der Nutzer von überall vollen Zugriff hat. „Vernetzung bedeutet Standardisierung – und Standardisierung muss auf einem hohen Sicherheitsniveau gewährleistet sein. Besonders online-basierte Plattformen sind im Hinblick auf Cyberangriffe anfällig. Deshalb ist die notwendige Datensicherheit und der Schutz der Privatsphäre, neben der technischen Umsetzung, Kern der Entwicklung von T-Systems. Die „Industrie 4.0 made in Germany“ ist dank sicherer Rechenzentren und innovativer Netz- und Sicherheitstechnologien zu einem Qualitätssiegel geworden und schafft Vertrauen bei unseren Kunden.

„Dran bleiben“ ist hier das Stichwort

Samsung hat mittlerweile einen weiteren Schritt gemacht. Seit kürzerem befindet sich ihr neues Betriebssystem Tizen auf dem Markt. Dieses soll die Vernetzung aller Geräte deutlich vereinfachen. Den Verbrauchern verheißt der Hersteller, dass damit die Zusammenarbeit mit Entwicklern und anderen Partnern verbessert wird. Auch die Deutsche Telekom engagiert sich verstärkt auf dem Markt der Wearables. Eines der erfolgreichsten Projekte ist „Smart Home“, welches Nutzern die mobile Steuerung ihres gesamten Zuhauses ermöglicht – zu jeder Zeit und überall. Nur so konnte sich unser Angebot in der Kategorie Wearables bis Ende 2014 fast verdreifachen. Tendenz weiter steigend.

Big Data Grüße
Sven Löffler

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