Sven Löffler
5. März 2015 1
Digitalisierung

Manchester – Der digitale Hotspot neben London und Hannover

Manchester. Die Stadt galt schon während der industriellen Revolution als Hotspot. Die ausgeprägte Flusslandschaft konnte ausgiebig genutzt werden, um mit Hilfe der Wasserkraft viele Baumwollfabriken anzutreiben. Den Status als Hotspot hat das einst durch Schwer- und Textilindustrie dominierte Manchester bis heute bewahrt. Aus Baumwollfabriken wurden IT-Dienstleistungen. Entsprechend lockt Manchester viele Startups an.

Großbritanniens drittstärkstes Wirtschaftszentrum, nach London und Birmingham, lockt immer mehr junge Unternehmen an. Das Kulturangebot ist ein wesentliches Aushängeschild für Manchester. Vom Museum of Science and Industry über das Manchester Opera House bis hin zu BBCs zweitgrößter Niederlassung. Alles Anziehungspunkte, wie auch die blühende Musikszene.
Außerdem sind die Mietpreise in Manchester wesentlich niedriger als in London. Zudem bietet der „Manchester Science Park“ ein geeignetes Arbeitsumfeld für Entwickler, Techniker und Wissenschaftler. Darüber hinaus unterstützt Großbritannien die Startupszene. So wurde eigens der Posten „Minister for digital industries“ geschaffen, das vergleichbar dem Bundesministerium für digitale Infrastruktur ist. Ziel ist: die Digitalisierung voranzubringen und Unternehmen sowie Startups in diesem Markt zu unterstützen.

Canddi – Big Data Analystics Startup

Eines der Startups, dass dem Manchester Gründerboden entsprießt, ist Canddi. Seine Idee, es nutzt Big Data Analysen, um Aussagen über Besucher unterschiedlicher Webseiten zu treffen. Die Betreiber der Seiten erhalten Informationen zu Besuchern. Dazu zählen die hinter dem Besuch liegenden Unternehmen, welche Seiten für sie besonders interessant sind und wie häufig Seitenbesucher diese anklicken. Daraus lässt sich ableiten, für welche Branche die eigene Website besonders interessant ist. Der Vertrieb erhält dadurch erweiterte Kenntnis über den Besucher der Website und kann seine Strategie an das Verhalten des Kunden anpassen.

Doch auch Deutschland ist sich der wachsenden Bedeutung von Startups bewusst. Entsprechend finden sich einige der interessantesten auch auf der diesjährigen CeBIT.

Digitale Startups aus der ganzen Welt zu Gast in Deutschland

Das „Wirtschaftswunder 4.0“ steht vor der Tür. Nicht vor der eigenen, sondern der CeBIT. Vom 16. bis 20. März wird in verschiedenen Veranstaltungen und auch auf dem Stand der Deutschen Telekom und T-Systems dargestellt, wie die Digitalisierung die gesamte Wirtschaft verändert und von welch besonderen Bedeutung die digitale Transformation der Unternehmen ist.

Auch junge Startups haben einen großen Einfluss auf die Digitalisierung und den damit verbundenen Innovationen. In Halle 16 werden daher im Rahmen des Mottos „Into the Internet of Things“ 50 der vielversprechensten digitalen Startups aus der ganzen Welt vorgestellt. Sie alle haben sich im Wettbewerb CODE_n (Code of the New) gegen 400 Konkurrenten, mit ihren Innovationen rund um das Internet der Dinge durchgesetzt. Deren Lösungen behandeln die Bereiche Digital Life, Future Mobility, Smart City und Industrie 4.0.

ivips macht intelligentes Fleet-Management

Eines der Startups ist „ivips“ aus Ghent in Belgien, deren Geschäftsidee entspringt dem intelligenten Fleet-Management. Durch eine modulare, webbasierte Plattform wird das Fuhrparkmanagement anwenderfreundlich und kosteneffizient. Der Einsatz der ivips Software lässt auch eine verbesserte Effizienz und Auslastungsanalyse erwarten. Die On-Board-Hardware erfasst Daten, die zur Planung, Ortung und Nachverfolgung, Wartung und Abrechnung verwendet werden.

Wer also nach innovativen Ideen sucht, wird auf der CeBIT in Halle 16 und natürlich in Halle 4 bei T-Systems fündig.

Big Data Grüße,
Sven Löffler

1 Kommentar

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