Sven Löffler
9. Januar 2014 1
Digitalisierung

Big Data und die Dinge des Alltags

Wie M2M und Big Data Schnickschnack „Gadgets“ mir das Leben leichter macht.
Sie sind aus dem Haus und wissen nicht ob das Licht im Flur noch an ist? Dann schalten sie einfach aus – per Smartphone. Klingt verrückt? Ist es aber nicht.

Philips hat LED-Birnen mit WLAN-Verbindung am Markt, die in normale Lampenfassungen geschraubt werden können. Die Lampen tragen den Namen Hue und leuchten in allen Farben, die mit einer Smartphone-App wählbar sind. Hue kann ich sogar per Satellitenortung beibringen, dass es das Licht ausschaltet, wenn ich die Wohnung verlasse. Oder es schaltet das Licht ein, wenn ich nach Hause komme. Das ist allerdings nur praktikabel in Single-Haushalten, denn sonst würden die Mitbewohner plötzlich im Dunkeln stehen.

Die Welt der Zukunft schon heute

Auf der CES, der Consumer Electronics Show in Las Vegas zeigt die weltweite Elektronikindustrie, zu was sie imstande ist. Wenn Dinge aus unserem alltäglichem Leben, wie Lampen, Boxen, Heizungsregler und der gern zitierte Kühlschrank vernetzt werden, spricht man nicht nur in Las Vegas vom “Internet of Things“, dem Internet der Dinge.
Dabei stellt sich die Frage: Werden uns die Dinge des Alltags zukünftig herumkommandieren oder uns das Leben vereinfachen? Wie im Blog-Beitrag „Internet der Regeln“, gilt auch hier: Der Mensch definiert die Regel, die Maschine folgt diesen. Auch deshalb werden die Philips-Lampen erst so richtig spannend, wenn sie mit dem Internet-Automatisierungsdienst IFTTT verbunden werden. IFTTT steht für „If This Then That“. Bekannt in der frühkindlichen Erziehung: Wenn Du die Zähne putzt, dann darfst Du noch fernsehen. In diesem Fall: wenn ich das Haus verlasse, schalte das Licht aus. 72 Kanäle und mehr als 70.000 Möglichkeiten, können sie miteinander verknüpfen. Die Möglichkeiten des Automatisierungsdienstes IFTTT sind enorm.

IFTTT als Enabler für Big Data

Grenzenlos wird dieser „Wenn-Dann-Service“, der definierte Regeln abarbeiten kann, wenn er mit Big Data verbunden wird. Dann wird das Beleuchtungssystem zum Mitteilungsmedium – und damit weit mehr als ein Spielzeug für Erwachsene. Damit sind diese Gadgets auch Enabler für eine Big Data Plattform, um Maschinen- und Sensor-Daten einzusammeln. Als vielversprechende Einsatzfelder für einen automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten gelten: die Fahrzeugtelematik, die Bereiche Gesundheit und Handel, Automatisierungstechniken, der Öffentliche Sektor. Ganz oben auf der Liste auch Sicherheit, Transport & Logistik und die Unterhaltungselektronik.
Mehr zum Thema und den Einsatzgebieten erfahren Sie hier…

Ihr
Sven Löffler

1 Kommentar

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