Uwe Pacharzina
5. April 2017 0
Collaboration

Windows as a Service – mit Ketchup oder Mayo?

Current Branch for Business (CBB) oder Long Term Servicing Branch (LTSB) – das ist ein bisschen wie die Entscheidung zwischen Pommes mit Ketchup oder mit Pommes mit Mayo. Rot-weiß ist leider keine Lösung.

Wollen Unternehmen Windows 10 bzw. Windows as a Service (WaaS) einführen, müssen sie eine wichtige und grundlegende Entscheidung fällen. Wichtig, weil die Entscheidung für eines der beiden Servicemodelle dauerhafte Auswirkungen hat. Die Aufwände sind derzeit jedoch noch schwer abzuschätzen – vor allem in betrieblicher Hinsicht.

Current Branch for Business versus Long Term Servicing Branch

Der LTSB verheißt ein etwas gemütlicheres Tempo, das sich an den alten Windows-Zeiten orientiert, während CBB die Dynamik der Cloud-Welt aufnimmt – mit zwei bis drei Releases pro Jahr. Was nun davon Ketchup oder Mayo ist, das überlasse ich Ihrer Entscheidung 😉

Unsere Beobachtungen zeigen, dass die IT-Abteilung häufig für LTSB votiert – in der Erwartung, die Arbeitslast mit den Updates besser kontrollieren zu können. Fachabteilungen mit ihren Endnutzern hingegen warten häufig schon ungeduldig auf die neuesten Features und wollen diese im Business-Umfeld ausprobieren. Und die bietet eben nur CBB zeitnah.

Trend geht zu Current Branch for Business

Dementsprechend ist der Trend, den wir beobachten, uneinheitlich. Eine knappe Mehrheit entscheidet sich für CBB, der Anteil der LTSB-Nutzer ist aber alles andere als unbedeutend. Typische Gründe pro CBB sind heute vor allem zwei Dienste, von denen sich Unternehmen viel versprechen: Cortana und Hello.

Mit Cortana bekommt der Nutzer einen digitalen Assistenten, der eine deutliche Produktivitätssteigerung in Aussicht stellt. Das Diktieren von Mails oder längeren Texten, anstatt diese selbst eintippen zu müssen, lässt Nutzerherzen höher schlagen – bedeutet aber auch einen dramatischen Umbruch für das Arbeiten.

Hello erleichtert die Authentifizierung des Nutzers über biometrische Komponenten. Fingerabdruck, Gesichts- oder Iriserkennung werden „Schau mir in die Augen, Kleines“ zum geflügelten Wort in vielen Unternehmen machen. Und die Anrufzahlen bei der Hotline wegen vergessener Passworte werden sich dramatisch reduzieren. Zu diesen beiden Diensten kommt noch der Windows Store, der Software einfach bereitstellt – und damit die Nutzer-Bedürfnisse der App-Welt bedient.

Fazit zu Windows as a Service

Alles in allem stellt Windows as a Service weitreichende Veränderungen in Aussicht. Die aber auf der Betreiberseite ein sauberes Management benötigen. Ein ausgeklügeltes Konzept, dass sowohl die Sicherheitstechnik und den Datenschutz als auch die Organisation passend aufstellt ist hierzu das A und O. Denn die etablierten Verfahren für Passwort-Verfahren und -Policies lösen sich ja nicht durch Windows 10 in Wohlgefallen auf. Sie müssen fein mit den neuen Möglichkeiten abgestimmt und integriert werden. Und Cortana sowie der Windows Store werfen ebenfalls neue Fragestellungen auf – auf die wir im nächsten Post eingehen werden.

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