Uwe Pacharzina
11. April 2017 0
Collaboration

Windows 10 – Stellen Sie sich richtig auf

Was man als Provider bisweilen übersieht: Es sind auch die Endnutzer, die mit den Füßen abstimmen. Oder in diesem Fall vielleicht eher mit den Fingern: Schicke, moderne und leistungsfähige Endgeräte wie das Microsoft Surface bezaubern durchaus Anwender. Und auch das bedeutet natürlich ein indirektes Votum für Windows 10.

Es ist ein bisschen wie bei dem beliebten Managerspiel. Sobald Microsoft die erste Kugel loslässt, entsteht ein Impuls auf das Anwenderunternehmen. Allerdings sind zwei Dinge anders als in der Vergangenheit: Die Impulse haben fundamentale Auswirkungen auf die Anwender und diese Auswirkungen kommen zudem immer häufiger.

Interessensgruppen berücksichtigen!

Zeit also, dass Unternehmen reagieren und sich für den Umgang mit Windows 10 aufstellen. Und zwar nicht nur als Projektorganisation, sondern dauerhaft. Best Practice ist es beispielsweise (zumindest in größeren Unternehmen), ein spezielles Gremium zu etablieren, das die Neuerungen untersucht, bewertet und dem Release Management verbindliche Vorgaben macht.

Wegen der weitreichenden Auswirkungen auf verschiedenste Unternehmensaspekte ist es nicht damit getan, in diesem Gremium nur operative Techniker anzusiedeln. Genauso müssen u.a. Security-, Datenschutz-Experten und IT-Architekten (oder gar Businessprozess-Designer) mitreden. Im Idealfall hat dieses Gremium einen kurzen Draht zu Microsoft. Denn nur dort sind die kommenden Features und Services bekannt. Und dann können deren Auswirkungen auf den Betrieb und die Anwender frühzeitig bewertet werden – was dem Anwenderunternehmen wiederum Spielräume verschafft. Dieses Gremium legt dann unternehmensintern fest, welche neuen Features und Services eingeführt werden – und welche außen vor bleiben.

Nah an Microsoft-Standards bleiben

Aus unseren bisherigen Erfahrungen ein zentraler Tipp für den Umgang mit Windows CBB: Bei der Auswahl von Applikationen und Tools sollte darauf geachtet werden, dass diese nahe am Windows 10-Standard bleiben. So können Inkompatibilitäten durch die Inplace-Updates vermieden werden.

Zwei typische Beispiele: Immer wieder zeigt sich, dass der VPN (Virtual Private Network)-Client und der Virenscanner (von Drittanbietern) nicht sauber mit den neuen Releases laufen. Im diesem Fall lohnt sich der Sprung auf Produkte, die sich näher am Microsoft-Standard orientieren.

Das Gleiche gilt für das Softwareverteil-Toolset. Jedes Windows 10-Release bringt neue Anforderungen an das Toolset mit. Sogar das hauseigene Tool, SCCM (System Center Configuration Manager) muss immer wieder an die neuen Releases angepasst werden. Microsoft gibt der aktuellen Version eine „Gültigkeit“ von 12 Monaten. Dann steht zumindest eine Überprüfung an – die in einer Aktualisierung münden kann.

Bringt das neue „Windows as a Service” Modell von Microsoft auf diesem Weg höhere betriebliche Aufwände mit sich? Diese Frage lässt sich zurzeit noch nicht beantworten. Auf jeden Fall ändern sich die Anforderungen an die Unternehmen, und da nicht nur an die IT. Auf der anderen Seite steht das Potenzial für eine Top-User-Experience.

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