Uwe Pacharzina
10. Mai 2017 0
Collaboration

Vom Fliessband zum dynamischen Arbeitsplatz

Im Oktober 1913 setzte Henry Ford ein Ausrufezeichen in der Geschichte der Industrialisierung: Das Fließband revolutionierte die Herstellung des Autos und senkte die Preise für das Model T dramatisch. Autos wurden Massenware, für nahezu jedermann erschwinglich. Erst zehn Jahre später sollte Opel in Rüsselsheim ebenfalls das Fließband einführen – und war damit immer noch erfolgreich. Das wäre heute kaum noch vorstellbar, da zehn Jahre eine gefühlte digitale Ewigkeit sind.

Arbeit im Umbruch

Im Rückblick sind bahnbrechende Entwicklungen immer leichter zu entdecken als in der Gegenwart, wenn Menschen mittendrin stecken. Und doch befinden wir uns auch gegenwärtig wieder in einem massiven Umbruch der Arbeit. Es sind technologische, demografische und kulturelle Rahmenbedingungen, die sich ändern und Arbeit nachhaltig verändern. Hand in Hand mit diesen Veränderungen der Arbeit wandeln sich auch Märkte und Wettbewerb. Das bedeutet u.a, dass einige Geschäftsmodelle, wie sie heute existieren, auf Dauer keinen Bestand haben werden.

HR-Abteilung ist gefordert

In Zeiten knapper Fachkräfte und dynamischer Rahmenbedingungen müssen HR-Abteilungen die Weichen stellen, damit Unternehmen auch morgen noch wettbewerbsfähig sind. Der „War for Talents“ ist dabei nur ein Thema. Ein anderes ist die temporäre Zusammenarbeit mit externen Experten. Oder flexible Personalstärken. Oder neue Arbeitsmodelle. Oder, oder, oder …

Anforderungen an den Arbeitsplatz ändern sich

Arbeitergenerationen haben – anders als zu Fords Zeiten, als sich die Arbeiter bedingungslos dem Takt des Fließbands unterordnen mussten – andere Ansprüche. Und ein anderes Standing. Ford wollte den Mitarbeiter vom eigenen Denken „entlasten“ („Verminderung der Ansprüche an die Denktätigkeit des Arbeitenden und eine Reduzierung seiner Bewegungen auf das Mindestmaß“; hier). Wunderbar in Szene gesetzt in Charlie Chaplin’s Meisterwerk „Moderne Zeiten“.

Modernes Arbeiten und dynamischer ArbeitsplatzBeim modernen Wissensarbeiter gilt nun genau das Gegenteil: Unternehmen müssen Wissensarbeitern ein gutes Arbeits-Fundament und einen modernen Arbeitsplatz bieten, damit das eigene Denken optimal gefördert wird und sie müssen auf die Wünsche des „humanen Kapitals“ reagieren. Dazu gehört es in erster Linie, den passenden personalwirtschaftlichen Rahmen zu schaffen. Und dazu gehört auch – und das ist der Grund, warum ich dieses Thema so interessant finde – eine IT-Ausstattung, die die neue Flexibilität des Arbeitslebens mitgeht. Die dynamische Zusammenarbeit sicher unterstützt: Mobilität, Home Office, temporäre Zusammenarbeit etc.
Zu diesem kompletten Themenkomplex „Liquid Work“ haben wir ein White Paper aufgelegt. Es zeigt die großen Entwicklungsstränge der Arbeit aus verschiedenen Blickwinkeln auf und illustriert die Rolle, die dynamische Bereitstellungsmodelle für Arbeitsplätze spielen können. Sie können das White Paper kostenlos herunterladen (hier).

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