Uwe Pacharzina
24. Mai 2017 0
Collaboration

Der Ruf nach dem „modernen“ Arbeitsplatz

Die Erwartungen der neuen Generation von Wissensarbeitern an ihren Arbeitsplatz fasst – immer noch – eine Umfrage von Xing aus dem Jahr 2014 gut zusammen: flexibles Arbeiten, neueste Hardware und Software, Home Office. An diesen Maßstäben muss sich die Unternehmens-IT messen lassen – und diese Punkte haben durchaus auch Bedeutung für die Mitarbeitergewinnung.

Die Themen „Arbeiten unterwegs“ und „von zu Hause aus“ haben sich längst als Klassiker etabliert und schaffen Mitarbeitern und Managern mehr Gestaltungsfreiheit für ihren beruflichen Alltag. Und das sind auch immer die Themen, über die wir mit unseren Kunden (zumeist aus dem IT-Bereich) diskutieren: „Wie können wir moderne Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter bereitstellen? Die Nachfrage aus den Fachbereichen steigt beständig; der HR-Bereich will das Unternehmen als innovativen Arbeitgeber aufstellen, …“.

Moderner Arbeitsplatz?

Wobei über das Wort „modern“ gerne diskutiert werden darf. Ich würde eher sagen: up to date oder etabliert auf neuem Niveau. Denn seien wir ehrlich: Home Office und mobiles Arbeiten sind schon längst keine großen Aufreger mehr oder gar Alleinstellungsmerkmale. Es sind die neuen Standards des Arbeitslebens. Eher also Hygienefaktoren.

Konkrete Ansprüche an die Technik

Der Ruf nach dem „modernen“ ArbeitsplatzWelche konkreten Ansprüche an die Technik haben Wissensarbeiter aber? Ein wenig Licht in diese Frage bringt eine Studie, die msg (hier; alternativ hier) kürzlich publiziert hat und die auf die technischen Wünsche fokussiert. Als erstes hält sie fest, dass 64 Prozent der Mitarbeiter unzufrieden sind mit der technischen Ausgestaltung ihres Arbeitsplatzes. 30 Prozent sprechen von veralteter Technik, weitere 34 Prozent attestieren „viele Beschränkungen“. Ganz oben auf der Wunschliste steht die schnelle Netzwerk-Anbindung (88 %). Einfache Bedienbarkeit (82 %) und Social Media Tools (77 %) folgen. Geräteunabhängige Messenger-Dienste (74 %), schnelle Bereitstellung neuer technischer Innovationen (67 % – genau in diese Kerbe schlägt Windows 10) und mobile statt stationärer Endgeräte (64 %) werden ebenfalls genannt. Und das OBWOHL der Wunsch nach Home Office und geringerer Präsenzpflicht im Büro eher schwach ausgeprägt ist! Merke: Der Ruf nach „modernerer“ IT-Arbeitsplatz-Ausstattung ist keine Domäne der jungen Wilden der Generation Y oder Z, die flexible Arbeitsmodelle pflegen wollen.

Change Management im Wandel

Technische Neuerungen – früher war die Faustformel: Wenn sich neue IT-Lösungen im Unternehmen durchsetzen sollen, braucht man auch ein passendes Change Management auf der Mitarbeiter/Anwender-Ebene, nicht nur bei der Technik. Denn „Neuland“ wurde nicht so gern betreten. Das scheint sich zu ändern. Vielleicht bekommt ja Change Management auch ein neues Gesicht: Es sind nicht mehr die Mitarbeiter, die „gechanged“ werden müssen, sondern sie sind diejenigen, die den Wandel einfordern und nun die IT vor sich her treiben. Wir werden sehen.

Weitere Impulse zum Thema Modernes Arbeiten und passende IT bietet unser White Paper Future Work. Alternativ wartet die „Virtual Workplace Evolution“ mit einer Fülle von Referenten auf, die gerne ihre Sicht auf die Dinge diskutieren.

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