Uwe Pacharzina
25. April 2017 0
Collaboration

Abgesang auf das IT-Sicherheits-Grummeln

Die Chancen der Digitalisierung sind in fast allen Branchen erkannt. Doch – so teilt Bitkom Research (zu lesen u.a. hier ) mit: Jedes Unternehmen findet ein Haar in der Digitalisierungs-Suppe bzw. zerbricht sich den Kopf über ungelöste Probleme. Und natürlich stehen auf den Spitzenplätzen der Problem-Rangliste die „deutschen Klassiker“ – quasi Goethe und Schiller der Digitalisierungs-Hemmnisse: Datenschutz und Datensicherheit (IT-Sicherheit).

38 (Datenschutz) bzw. 37 Prozent (Datensicherheit) der befragten 500 Unternehmen führen diese beiden Themen als Haupthemmnisse der Digitalisierung ins Feld. Das Paradoxe: Unternehmen können ihr Sicherheitsniveau im Rahmen der Digitalisierung erhöhen. Ein Beispiel dafür ist das Dynamic-Workplace-Konzept.

Dynamische Arbeitsplatzumgebungen mit „Dynamic Workplace“

Dynamic Workplaces kennzeichnen den „State of the Art“ bei IT-Arbeitsplätzen. Arbeitsplatzumgebungen werden dynamisch IT-Sicherheit und Dynamic Workplace in Funktionbereitgestellt, ortsunabhängig und bedarfsgerecht. Der Kern ist der Betrieb der Applikationen aus einer Cloud. Und das sind nicht nur Applikationen, die nativ für Cloud-Umgebungen bereitgestellt werden, sondern eben auch Legacy-Anwendungen, die schon seit Jahr und Tag im Einsatz sind. Ein zweiter relevanter Punkt für die Sicherheit:  Die erzeugten und verwalteten Daten werden auch in der Cloud gespeichert. Sie sind also nicht mehr lokal auf dem Endgerät, sondern werden zentral gegen Verlust und unberechtigten Zugriff abgesichert. Der eigentliche Punkt ist aber: Der hohe Standardisierungsgrad der Arbeitsplatz-Bereitstellung (und des Managements) erleichtert ein durchgängig hohes Niveau der IT-Sicherheit. Denn die Bereitstellung von IT-Sicherheit wird Sache des Dienstleisters – als integraler Bestandteil des Dynamic Workplace.

IT-Sicherheit aus der Cloud

„Wir hatten neulich einen Virus in unserem System und haben das innerhalb eines halben Tages wieder in den Griff bekommen. Wie löse ich dieses Problem, wenn ich mit einer Cloud arbeite?“ – diese Frage fiel neulich in einem Webinar, an dem ich teilnahm. „Gar nicht“, antwortete der Referent, „es ist die Sache des Cloud-Anbieters diese Situation zu verhindern. Als Anwender kaufen sie die IT-Sicherheit mit ein. Es ist integraler Bestandteil seiner Lieferung aus der Cloud“. Und wirklich: Große Anbieter unterhalten spezifische Abteilungen mit Spezialisten für IT-Sicherheit, die sich den ganzen Tag ausschließlich um up-to-date-IT-Sicherheit kümmern. Diese Funktionalität können kleinere Unternehmen sich in der Regel nicht leisten. Der Sprung in die Cloud würde damit einen Sprung zu mehr IT-Sicherheit bedeuten.

Wählen Unternehme dazu noch einen Dienstleister, mit dem sich Datenschutz-Vorgaben umsetzen lassen, weil er deutsches/europäisches Recht erfüllt, das sich im Zweifelsfall sogar durchsetzen lässt, schlagen Anwender sogar zwei Fliegen mit einer Klappe. Und Goethe und Schiller, äh, IT-Datenschutz und –Sicherheit ruhen in Frieden. Im besten Sinne 😉

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