Uwe Pacharzina
27. September 2017 0
Collaboration

Digitales Arbeiten – nicht nur fürs Büro

Digitales Arbeiten – wir haben uns schon mehr daran gewöhnt, als wir zugeben mögen. Cloud, Mobilität, Apps sind schon längst Realität. Aber das Ziel der Reise haben wir noch nicht erreicht.?

Kopieren, Lochen, Abheften – vor 20 Jahren galt das immer noch der mustergültige Büro(kratie)-Dreikampf. Wahlweise noch angereichert mit einem Zwischenschritt Zusammenklammern. Auch wenn der Verband der Locher- und Ordnerhersteller gegen meine Aussage wahrscheinlich ins Feld ziehen wird – ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Disziplinen bereits auf der Liste der gefährdeten Arten stehen und vermutlich über kurz oder lang aussterben.

Und sie sind nicht allein: TippEx, Faxgeräte, BTX, … die Liste ließe sich nahezu beliebig fortsetzen. Wir sind mittlerweile sogar so weit, dass die digitale Revolution ihre eigenen Kinder frisst: Im Jahr 2012 noch war die SMS das Maß der Dinge für die schnelle Echtzeit-Kommunikation. Und dann kam WhatsApp … Die Messenger-Dienste von Facebook (also der Facebook Messenger und WhatsApp) übertrugen vor einem Jahr schon (April 2016) mit 60 Milliarden Nachrichten täglich dreimal so viele Nachrichten wie die SMS (hier).

Nutzer wollen digitale Mehrwerte auch am Arbeitsplatz

Solche (privaten) Nutzererfahrungen schlagen auch auf den beruflichen Alltag durch. Höhere Kommunikationsgeschwindigkeit, höhere Effizienz im Alltag (oder Vereinfachung der Abläufe) – all das sind ganz simple und sehr nachvollziehbare Argumente für den Einsatz moderner Arbeitsplatztechnologien mit erkennbarem Mehrwert. Und das ganz ohne das Schreckgespenst des Robo-Boss an die Wand zu malen, den Gartner schon 2016 als nächste Etappe des digitalen Arbeitslebens sah.

Digitale Arbeit über das Büro hinaus

Digitales Arbeiten – das bezieht sich eben nicht nur auf klassische Büroarbeitsplätze. Das kann durchaus auch Arbeitsplätze außerhalb von Büro-Biotope berühren. Die Realisierung solcher digitaler Arbeitsplätze hängt dann im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Der Verfügbarkeit von Netzen in guter Qualität (WLAN oder 5G) und der Größenordnung, in der Arbeitsplätze bereitgestellt werden sollen. Auf einem firmeneigenen Werksgelände lässt sich so etwas in Verbindung mit einem Managed LAN durchaus realisieren.

Digital WorkingDenken wir an Lager, in denen stationäre (?) Kiosk-Geräte von mehreren Mitarbeitern genutzt werden. Denken wir an Gabelstapler mit Tablets, über die Arbeits-Aufgaben geplant und kommuniziert werden und ggfs. eine Lager-App bereitstellen. Denken wir an Ärzte, in deren Kittel Tablets mit der Krankenakte optimal hineinpassen oder an Fahrer im öffentlichen Nahverkehr, die aktuelle Infos über den Betriebsstatus erhalten. Natürlich werden digitale Devices nicht beim Tablet oder Smartphone stehenbleiben: Die nächste Generation der Endgeräte ist schon am Start: Wearables, die beispielsweise den Gesundheitszustand von Mitarbeitern überwachen, die unter Gefahrenbedingungen arbeiten (Feuerwehrleute etc.).

So schön die Perspektiven sind: Mit neuen Devices wird der Geräte-Pool eher unübersichtlicher – auch wenn der einzelne Mitarbeiter von einer optimalen Ausrüstung für seinen Job profitiert. Für ein effizientes Management dieses Device-„Fuhrparks“ braucht es ein ganzheitliches Konzept. Sonst werden diejenigen, die die Verantwortung für das Management der Geräte tragen, auf Dauer in den Ansprüchen der Nutzer und im Pflegeaufwand untergehen. Dynamic Workplace könnten durchaus ein solches Konzept sein, um ein Unternehmen für das digitale Arbeiten aufzustellen.

Mehr zum Thema Digitales Arbeiten finden Sie in unserem White Paper (hier).

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