Uwe Pacharzina
30. August 2017 0
Collaboration

Arbeiten ohne IT?

Montagmorgen, 8:30 Uhr. Sie betreten das Büro und schauen in ihre Laptop-Tasche: Der Laptop ist weg.

Natürlich hätten Sie das schon vorher gemerkt – am Gewicht der Tasche. Ich wollte ja nur ein „Was wäre wenn“ in ihren Kopf transportieren. Dass der Laptop weg ist (ein Hoch auf den guten alten PC ;)) kommt eher selten vor. Dass Sie ihn nicht benutzen können, weil sie nach dem Urlaub PIN oder Passwort vergessen haben, davon können unsere Kollegen im Service Desk ein Lied singen. Ich persönlich habe schon erlebt, dass ein Bagger ein Netzwerkkabel in der Nähe aufgemischt hat. Wir alle kennen diese MPTIs (Major personal technical incidents) – ähnliche Ausmaße von Schweißausbrüchen bekomme ich nur, wenn mein Geldbeutel verschwunden ist.

Der IT-Arbeitsplatz bleibt gesetzte Größe

Arbeiten ohne IT? Kaum möglich.Der IT-Arbeitsplatz ist und bleibt – zumindest solange Menschen eine Rolle im Büro-Berufsleben spielen – der Dreh- und Angelpunkt des Arbeitens; das zentrale Hilfsmittel, ohne das quasi nichts mehr geht. Ein Brückenkopf der Digitalisierung. Aber er ist auch dem ständigen Wandel unterworfen. Ich sehe Bilder von IBM Großrechnern vor mir, auf denen das Fräulein vom Dienst Lochkarten in Rechner schiebt, die das Attribut „groß“ mehr als verdienen und heute als Kleiderschrank für eine Großfamilie durchgehen könnten. Wir haben klobige Monochrom-Bildschirme gesehen, Stand-PCs, sind nun in einer Generation, in der Laptops leicht und immer leistungsfähiger werden müssen, um unsere Ansprüche zu bedienen. Und Tablets und Smartphones sind bereits kein unvertrautes Bild. Gartner beschwört schon das Zeitalter der Wearables: Nächstes Jahr schon sollen 2 Mio. Menschen solche Geräte im Rahmen ihrer Arbeit tragen.

Steigende Ansprüche an den „PC“ bei der Arbeit

Das Business ist dynamischer als je zuvor – und muss es auch sein, um die Bedürfnisse von Markt, Kunden und Mitarbeitern zu bedienen. Und er muss auch den Takt der großen Anbieter wie Microsoft mitgehen (hier). Auch der IT-Arbeitsplatz muss den Weg in die Digitalisierung gehen. Was ein wenig paradox ist, denn er hat sie maßgeblich vorangetrieben ;). Dazu gehört heute eine gute User Experience, die über verschiedene Endgeräte hoch und für das Endgerät angemessen ist (Textverarbeitung auf einem Wearable ergäbe wahrscheinlich nur wenig Sinn …).

Kostenvorteile mitnehmen

Natürlich darf man beim Umstieg auf solche dynamischen Arbeitsplätze die Kosten nicht aus dem Blick verlieren. Wobei diese vermutlich sogar eines der stärksten Argumente für einen Einstieg sind: Ein standardisierter Betrieb aus einem Cloud-Backend reduziert die Betriebskosten deutlich. Dabei sollte das Bereitstellungskonzept auch hybride Cloud-Szenarien vorsehen. Sie verschaffen dem Unternehmen den Zugriff auf ihren eigenen Mix von Anbietern und ein hohes Maß an Flexibilität.

Alles in allem vielleicht gute Argumente, um über eine Zukunftslösung für Arbeitsplatzsysteme nachzudenken. Vielleicht über Dynamic Workplaces. 😉

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