Uwe Pacharzina
2. August 2017 0
Collaboration

Arbeiten am Strand

Digitales Arbeiten für eine neue Ära der Arbeit? Mit neuen Ansprüchen von Mitarbeitern und neuen Arbeitsformen kommen interessante Trends auf die Unternehmen zu.
Eine attraktive Brünette mit Bikini im Strandkorb, ein Young Professional mit gepflegtem Vollbart auf einem Landesteg mit den Füßen im See – sie könnten einer Parship-Kampagne entsprungen sein. Sind sie aber nicht. Sie haben ein Laptop oder ein Tablet auf dem Schoß und demonstrieren uns die schöne, neue Welt des Arbeitens.

Digitaler Arbeitsplatz – in Werbewelt und Realität

Haben Sie so schon mal so gearbeitet: am Strand, im Grünen? Also bei mir kommt das eher selten vor. Ich sitze eher in überfüllten Zügen oder Nahverkehrsmitteln. Vielleicht tatsächlich mal in einem Bahnhofscafé, wenn ich auf den Anschlusszug warte. Aber die Kollegen von der Werbeabteilung (nicht nur bei uns im Haus) zeigen die moderne Welt der Arbeit gerne in sehr attraktiven Bildern und schießen dabei gerne mal über das Ziel hinaus. Aber sie adressieren damit natürlich einen Wunschtraum jedes Büroarbeiters: Das Erforderliche (die Arbeit) mit dem Angenehmen zu verbinden – Arbeit, die eher Spaß ist als Anstrengung.

Substanzielle Trends für die Entwicklung der Arbeit

Digitales ArbeitenWerfen wir mal einen Blick auf die Realität (oder zumindest Analystenprognosen) dann zeigen sich zumindest zwei große Trends in der Arbeit: Mobilität und Home Office. Laut Gallup arbeiten in den USA aktuell 37 Prozent (hier) der Arbeitnehmer zumindest teilweise aus dem Homeoffice, in Deutschland (hier) liegt der Anteil mit 7 Prozent unter dem europäischen Schnitt. Ausgeprägter ist der Trend zum mobilen Arbeiten: In Deutschland arbeiten 54 Prozent (hier) aller Berufstätigen mobil. Für Europa prognostiziert IDC (hier) bis 2018 einen Anteil der mobilen Arbeiter von 75 Prozent. Der mobile Trend wird auch durch eine aktuelle Erfassung von Statcounter bestätigt. Im Laufe des letzten Monats hat Android Windows als Betriebssystem für den Internetzugriff überholt (hier).

Und weitere Zutaten für den Eintopf

Ein bisschen scheint also schon was an den Werbemotiven dran zu sein. Fragt man darüber hinaus noch Millenials oder Vertreter der Generation Z, was sie brauchen, dann ergänzen sie neben „Internetzugang“ u.a. noch Stichworte wie Coworking/Kooperations-Möglichkeiten und „Work Life Balance“. Aus dem Unternehmensumfeld möchte ich noch einen weiteren Trend der Arbeit ergänzen: Das Arbeiten in Teams – mit externen Kräften, die nur temporär „dazugehören“ und auch nicht für das Projekt bezahlt werden. In unserem White Paper (hier) bezeichnen wir das als einen Aspekt von Liquid Work.

Ich würde diese Sammlung von Trends mal so zusammenfassen: Moderne Wissensarbeiter arbeiten nach ihrem eigenen Rhythmus – sie wollen Aufgaben nach Bedarf und Situation erledigen. Und die Arbeit mit ihren Privatleben verzahnen. Damit wird Arbeit höchstgradig individuell und löst sich aus klassischen 9-to-5-Strukturen.

Höherer Aufwand: Dynamic Workplace

Und mit dieser Individualisierung der Arbeit steigen natürlich auch die Ansprüche an die Endgeräte. Sie müssen unabhängig vom Ort, dynamisch je nach eigenem Arbeitsmodell alle Funktionalitäten bereitstellen, die der Mitarbeiter braucht. Sicher und zuverlässig. Höhere Ansprüche, höhere Funktionalität auf der Nutzerseite bedeutet aber auch höheren Aufwand auf der Bereitstellungsseite. Oder eben Dynamic Workplaces 😉
So, ich muss jetzt aus dem Büro. Ich kenne da so einen kleinen, lauschigen Waldsee bei mir um die Ecke. Mal schauen, ob ich auch von da aus arbeiten kann 😉

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