Ingo Notthoff
19. Mai 2014 0
Cloud

Was hat Glas mit IT-Transformation zu tun?

Egal ob Wein, Wasser, Parfüm, Marmelade oder Bier: Alles wird in Glasflaschen angeboten. Für einen Glasproduzenten bedeutet dies vor allem eines: er muss flexibel sein und bleiben. Die Formen, Größen und Farben sind unterschiedlich, ebenso wie die benötigten Mengen. Was für die Produktion neben einem Glasofen alles benötigt wird und dass dabei die IT eine tragende Rolle spielt, ist erst auf den zweiten Blick ersichtlich.

Schauen wir uns mal Consol an, den marktführenden Glashersteller Afrikas mit Sitz in Johannesburg. Das Unternehmen stand vor der Herausforderung, mit immer wieder neuen Produktlinien, komplexen Spezialprodukten und stark variablen Volumen umzugehen. Zugleich sollten die 15 Millionen Euro teuren Glasöfen durchgängig ausgelastet sein und so für mehr Wachstum sorgen.

IT-Transformation für mehr Flexibilität

So dynamisch, flexibel und skalierbar die Glasproduktion auf Kundenwünsche reagieren muss, so flexibel muss auch die IT agieren. Diese wurde daher komplett durchleuchtet. Das eigene Rechenzentrum war auf eine Maximallast von 120.000 SAPS ausgelegt. Benötigt wurde jedoch im Schnitt nur etwa die Hälfte. Die Lösung fand Consol in der Cloud. Dafür musste eine Transformation der IT stattfinden – ohne Ausfälle im laufenden Betrieb.

35 SAP-Systeme zogen in nur acht Monaten in ein redundant ausgelegtes (TwinCore) Rechenzentrum von T-Systems um. Die Basis bilden nun 70.000 SAPS, die sich je nach Bedarf dynamisch erweitern lassen – also genau auf die Produktion abgestimmt. Ein weiterer positiver Effekt: Schon im ersten Jahr wurden 16 Prozent der Kosten eingespart.

Für die Zukunft gerüstet

Consol ist durch die IT-Transformation gut für künftige Marktanforderungen gerüstet und somit in der Lage, sich den Wünschen seiner Kunden, bzw. derer Kunden dynamisch anzupassen. Dafür sorgt das hoch verfügbare und gleichzeitig flexible SAP-System aus der Cloud, das zudem noch hilft, die IT-Kosten zu senken.

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