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Kennen Sie das? Endlose Diskussionen über Sicherheit in, um und mit Cloud-Services. Das scheint zurzeit sehr beliebt zu sein. Und das ist auch gut so. Denn nur dadurch können die aktuellen Services auch an die wirklichen Kundenbedürfnisse bzw. die Anforderungen der Unternehmen angepasst werden. Aber hin und wieder scheint eine gewisse Paranoia um sich zu greifen. Alles muss hochsicher sein und jederzeit mehrfach kontrolliert werden können. Unabhängig von der Art der Daten, die dort verarbeitet oder gespeichert werden. mehr
Der eine oder andere kann sich sicherlich noch daran erinnern, dass am Arbeitsplatz im Büro neuere Technik (PC, Software) stand als zu Hause (wenn dort überhaupt schon ein Computer Einzug gehalten hatte). Dann folgte eine längere Phase, in der es quasi pari stand. Böse Zungen behaupten sogar, dass z.B. die Verbreitung von MS Office bis heute nur su hoch ist, weil in dieser Zeit massenhaft Word und Co. vom Bürorechner den (bisweilen nicht immer legalen) Weg auch auf den heimischen PC fanden. mehr
Zu Weihnachten und Silvester schaut man ja gerne rund um den Globus. Nein, ich meine nicht das ZDF-Traumschiff auf seiner x-ten Reise in ferne Länder. Gerade zu Silvester ist es doch interessant (und für manch’ Ungeduldigen eine Qual), dass das neue Jahr in einigen Ländern schon angefangen hat, andere dagegen noch länger warten müssen. Als besonderes Highlight konnte man Samoa bewundern, wo man kurzerhand den 30.12.2011 ausfallen ließ und sich somit vom Ende der Datumsgrenze an deren Anfang schob. Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass ihnen diese „Abkürzung“ kein zweites Mal gelingt. Für die kleinen Digital Natives interessant ist sicherlich Norad tracks Santa. Hier konnte der Flug von Santa Claus quasi live verfolgt werden. mehr
… wird offenbar beim Datenschutz entschieden. Nachdem Microsoft kürzlich schon in die Offensive gegangen war, legt man nun nach: „Auch deutsche Cloud-Betreiber von Geheimdiensten bespitzelt“. Unter anderem erfährt man dort, dass die Zahl der BND Zugriffe die des FBI sogar um knapp 50% übertrifft. War und ist aber nicht einer der Hauptkritikpunkte deutscher und europäischer Datenschützer, dass dem Cloudprovider per sogenannter Gagging Order untersagt werden kann, den Kunden über die Beschlagnahme dessen Daten zu unterrichten? Wie verlässlich sind also diese Zahlen? Auch die Aussage, dass einem Zugriff ein „kontrollierter Prozess“ in Form einer zwingenden richterlichen Anordnung vorausgehe, liest sich z.B. bei Wikipedia anders: „Das Erfordernis, Richter bei Telefon- oder Internetüberwachung als Kontrollinstanz einzusetzen, wurde weitgehend aufgehoben, dadurch werden die Abhörrechte des FBI deutlich erweitert. Der zuständige Richter muss zwar von einer Überwachung informiert werden, dieser ist jedoch verpflichtet, die entsprechende Abhöraktion zu genehmigen. Telefongesellschaften und Internetprovider müssen ihre Daten offenlegen.“ mehr
„Thema verfehlt – Sechs, setzen!“ Fast jeder kennt diesen Spruch – auch wenn er wahrscheinlich seit Jahrzehnten nicht mehr in deutschen Schulen verwendet wird. Exakt dieser Satz kam mir bei der Lektüre folgender Meldung „Microsoft will beim Datenschutz in der Cloud Maßstäbe setzen“ in den Sinn. Zuerst einmal kann man das „will“ kritisieren. Es sollte „möchte“ heißen. Und inhaltlich wäre dann zu hinterfragen, ob es denn tatsächlich so sei. Hier lese ich: „Die jetzt angekündigten Vertragsänderungen dürften jedoch die US-Behörden nicht daran hindern, ihre in diesem Anti-Terrorgesetz vorgesehenen Rechte wahrzunehmen.“ Das hört sich nach „ich war bemüht, aber die Umstände waren gegen mich“ an. Dabei ist das Motiv klar. Es war zwei Tage zuvor an gleicher Stelle zu lesen: „Zwar könnten US-Anbieter mit Cloud-Produkten weltweit gutes Geld verdienen, doch die zunehmende Beunruhigung in anderen Ländern über die Datensicherheit trübt diese Aussichten ein.“ Es geht ums schnöde Geld: Auf der einen Seite ist Datenschutz ein Innovationshemmnis, dass den Aufstieg von Google und Facebook zu Multi-Milliarden-Unternehmen verhindert hätte. Auf der anderen Seite sind Asien und Europa als Absatzmärkte für Cloudservices zu lukrativ. mehr












