Korbinian Lehner
8. April 2014 0
Cloud

Tag 0 für Windows XP: Bühne frei für den Dynamic Workplace

Den heutigen Tag haben IT-Administratoren in aller Welt sowohl herbeigesehnt als auch gefürchtet, denn heute endet der bereits verlängerte Support für eines der beliebtesten Betriebssysteme für PCs: Microsoft Windows XP. Das inzwischen mehr als zwölf Jahre alte Betriebssystem ist aber noch lange nicht von der Bildfläche verschwunden – laut übereinstimmender Statistiken war es zu Anfang März 2014 noch auf ca. 25 Prozent aller PCs und Laptops weltweit im Einsatz.

Ich kann mich noch genau erinnern, als ich „XP“ zum ersten Mal installierte und anschließend startete. Der Geschwindigkeitsrausch und die durchgehend ansehnliche Grafik riefen bei mir einiges an Bewunderung hervor. Ebenso die schnelle Geräteerkennung mittels USB-Schnittstelle – das neue „Plug’n Play“. Doch blickt man heute auf das gealterte Betriebssystem, so beschleicht einen das selbe Gefühl wie oftmals beim Ansehen von Fernsehserien der frühen 2000er Jahre. Altertümlich und unbedarft, mit langen Ladezeiten (oder bei Fernsehserien langen Vorspännen) wirkt es heute wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten.

Wie Mithalten beim schnell drehenden Rad der Betriebssysteme?

In den letzten Jahren hat sich in der Betriebssystem-Riege viel getan. Systeme – nicht nur von Microsoft – erblickten das Licht der Welt und wurden meist binnen drei Jahren durch Nachfolger abgelöst. Betrachtet man heute die Betriebssysteme großer Hersteller, so werden neue Versionen meist im 1-2 Jahres-Rhythmus veröffentlicht und lassen die ausdatierte Software oft alt aussehen.

Doch wenn sich das Rad der Betriebssysteme (das im Übrigen auch für mobile Endgeräte gilt) so schnell dreht, wie sollen große Organisationen die Chance haben hier mitzuhalten? Wie schaffen es Firmen mit oftmals mehreren zehntausend Laptops und PCs ständig am Zahn der Zeit zu bleiben und dabei nicht immens hohe Transformationskosten zu erzeugen? Überhaupt sind es ja genau jene Transformationskosten, welche, gepaart mit Migrationsausfällen, die Firmen bei jeder Betriebssystemumstellung viel Geld kosten. So müssen sämtliche Applikationen auf die neue Umgebung hin getestet und angepasst werden – ein Aufwand der meist um ein vielfaches höher liegt als die eigentlichen Kosten der Systemmigration.

Applikationen entkoppelt vom System!

Die Lösung ist relativ einfach. Auf den meisten Endgeräten wird sich auch in Zukunft weiterhin ein Betriebssystem befinden. Doch um dieses kümmert sich die Infrastruktur der Firma nur bedingt. Viel mehr stellt sie in einem dynamischen Arbeitsumfeld Applikationen und Services vollkommen unabhängig vom Endgerät bereit. Möglich wird dies durch Applikations- und Desktopvirtualisierung, zwei schon seit mehreren Jahren erfolgreich verprobte Technologien. Mit Hilfe dieser ist zwar weiterhin (schon alleine aus Sicherheitsgründen) eine Migration der Systeme hin zum neuen Betriebssystem notwendig, allerdings entfallen durch die Entkoppelung von Betriebssystem und Applikation die Test- und Anpassungskosten der Anwendungen, der Löwenanteil innerhalb der Migrationskosten (Experten schätzen diese Teilkosten innerhalb eines Migrationsprojektes auf bis zu 75%). Auch ebnet man damit den Weg hin zum von den Anwendern oft gewünschen „Bring your own Device“-Konzept.

Der Dynamic Workplace als Lösung

Der neue und innovative Dynamic Workplace“ der T-Systems geht genau diesen Weg. Er virtualisiert nahezu alle Applikationen und stellt diese zentralisiert aus den hochsicheren Rechenzentren zur Verfügung. Außerdem sorgt er durch sein integriertes Webportal für das selbe Look-and-Feel der Arbeitsoberfläche, ganz gleich ob er auf einem Tablet, einem Laptop oder gar auf dem Smart-TV zu Hause aufgerufen wird. Die dynamische Provisionierung, d.h. die sekundenschnelle Bereitstellung neuer Applikationen und sogar komplett neuer Arbeitsplätze machen den dynamischen Arbeitsplatz der Zukunft zu einer agilen und schnell skalierbaren Lösung. Eine Sache leistet der neue Dynamic Workplace der T-Systems allerdings nicht mehr: Er liefert keine Ausreden mehr für eine lange hinauszuzögernde Migration weg von alten Betriebssystemen hin zu einer schönen, neuen und bunteren Welt.

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