Peter Nonn
24. März 2016 0
Cloud

Individuelles Projekt vs. Fabrikprodukt

Transformation mit Fabrikansatz ist der Schlüssel für profitable Kundenprojekte und erhöht die Auslastung von Cloud-Plattformen

Die Verlagerung von Systemen auf Cloud-Plattformen bleibt das wichtigste Ziel im IT-Markt. Die Marktchancen für T-Systems sind vielversprechend, denn T-Systems ist führend in der Cloud, insbesondere im Bereich Private Cloud. Die Open Telekom Cloud ergänzt das Cloud Portfolio um eine wettbewerbsfähige Public-Cloud-Variante und die End-2-End Hybrid-Cloud realsiert unser Cloud Integration Center (CIC)

Der Umfang des Workload zählt

Kurz gesagt: Die Profitabilität einer Cloud-Plattform richtet sich vorwiegend nach der Auslastung der bereitgestellten Kapazität. Kundeninfrastruktur und Anwendungstransformation sind ein wichtiger Parameter bei der Auslastung von Plattformen. Anwendungen und Anwendungslandschaften müssen auf eine betriebsbereite Cloud transformiert werden.

In der Vergangenheit bezog sich Transformation auf Big und Major Deals, umgesetzt jeweils in einzelnen Transition & Transformations (T&T) -Projekten einschließlich Organisation. Im Cloud-Zeitalter ist die Zahl der Big und Major Deals tendenziell begrenzt. Um Arbeitslasten auf die Plattformen zu bringen, brauchen die Cloud-Produkte, auch von T-Systems, mehr als nur einen Transformationsansatz. Neben den veränderten Auftragsvolumen wird der Wettbewerb im IaaS-Markt (Infrastructure-as-a-Service) zunehmend intensiver. Auf den Punkt gebracht: „IaaS allein reicht für die Zukunft nicht aus!“

Fokussieren auf das Wesentliche

Geringere Aufwendungen für die IaaS-Transformation ermöglichen Effizienzsteigerungen und eine Fokussierung auf Produkte mit höherem Wertbeitrag wie Platform-as-a-Service (PaaS) oder Software-as-a-Service (SaaS). Wie erreichen wir das? Der entscheidende Punkt ist, die Vorgehensweise neu zu überdenken. Ein Kunde, der die Transformation von 2000 Systemen in Auftrag gibt, braucht ein eigenständiges Transformationsprojekt. Die Frage ist, wie Transformationsprozesse bei fünfzehn Aufträgen oder Auftragsergänzungen mit jeweils 150 Systemen gehandhabt werden. Fünfzehn eigenständige Transformationsprojekte sind nicht die passende Antwort.

Cloud in Maßeinheit eines T-Shirts

Der neue Ansatz besteht vielmehr darin, bei jedem System die Transformationsanteile festzulegen – so wie wir es bei Cloud-Infrastruktursystemen wie vCloud machen. Das führt zu vordefinierten Transformationspaketen. Konkret heißt das: Die Pakete müssen bestellbare Produkte werden, die wie T-Shirts in unterschiedlichen Größen vorliegen. Die Größe des T-Shirts richtet sich nach der Komplexität und dem Ausmaß des Transformationsaufwands. Vordefinierte Größen – S, L, M, XL – enthalten die dazugehörigen Servicebeschreibungen sowie die Transformationsaufgaben und sie ermöglichen eine einfachere Aufwandsberechnung. Transformationsprojekte werden viel stärker standardisiert und können die einzelnen Transformationsprodukte wie T-Shirts nutzen. Bei einem Big oder Major Deal können natürlich auch T-Shirts der Größe XXL notwendig sein. Sie müssen auf Zeit- und Materialbasis kalkuliert werden.

Fazit:

Der Produktansatz ist offenbar der richtige Weg für Transformationen im Zeitalter der Cloud. Portale können genutzt werden, um die richtigen Transformationspakete und die richtigen Cloud-Produkte zu finden. Mithilfe der Pakete wird ein steuerbarer, flexibler und agiler Service geboten, der den Anforderungen heutiger Cloud-Transformationen gerecht wird. Die Nutzung von Transformationspaketen für Infrastrukturen in der globalen IT Operation und die industrialisierte Anwendungstransformation der globalen System Integration sind die Grundlage des strukturierten Transformationsansatzes von T-Systems in die Cloud. Dies ist ein wichtiger Schritt, um Mehrwert zu generieren und sich vom Wettbewerb abzugrenzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mit dem Absenden des Kommentars akzeptieren Sie unsere Kommentar-Policy.

a) Leser sind herzlich zum Kommentieren eingeladen.

b) Kommentare sollten den Wert des Weblogs erhöhen.

c) Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Kommentare erst nach Prüfung frei schalten.

d) Kommentare, die nichts mit dem Thema des Beitrags zu tun haben, offensichtlich Urheberrechte verletzen, beleidigenden Inhalt oder persönliche Angriffe enthalten, werden gelöscht.

e) Links können gerne eingebunden werden, sollten aber zum Thema des jeweiligen Blog-Postings gehören. Links zu anderen Webseiten oder Blogs, die nichts mit dem jeweiligen Blog-Posting zu tun haben, werden als Spam angesehen und gelöscht.

 
 

Twitter

tsystemsde @tsystemsde
T-Systems DE  @tsystemsde
Start der #HM17 in Hannover: Die @deutschetelekom und #TSystems freuen sich auf Ihren Besuch in Halle 7! https://t.co/hwTpLIMxRJ 
T-Systems DE  @tsystemsde
Die letzten Vorbereitung für den morgigen Start der @hannover_messe laufen - wir freuen uns auf alle Besucher #HM17 https://t.co/AWsrq2wsbm 
T-Systems DE  @tsystemsde
Alle Kollegen/innen des Innovation Centers sind mit ihrem Equipment in Hannover angekommen und freuen sich auf inte… https://t.co/ehaSDWI8js 
T-Systems DE  @tsystemsde
Wir begrüßen SALT auf unserem Stand der @hannover_messe - er wird uns bei den Präsentationen kommende Woche unterst… https://t.co/trsHderyYO 
T-Systems DE  @tsystemsde
Die „Biene“ @roam_bee hat geliefert - der Aufbau des #TSystems Innovation Center auf der @hannover_messe ist fast f… https://t.co/oEehmjPRx8 
T-Systems DE  @tsystemsde
So sieht die fleißige "Biene" @roam_be im Einsatz aus - Transport des eBikes nach Hannover #HM17 https://t.co/yq1BS5wvT4 
T-Systems DE  @tsystemsde
Wieder unterwegs - die Transportüberwachungslösung @roam_be begleitet zwei #TSystems Kollegen, die ein eBike nach H… https://t.co/kVAHCzIYXs