Frank Strecker
5. Januar 2017 0
Cloud

Digitalisierung braucht Macher

Nach einer aktuellen Studie sehen viele Manager ihr Unternehmen von Start-ups regelrecht bedroht. Doch diese Sorge darf kein Grund sein, in Aktionismus zu verfallen – strategische Denke ist stattdessen in 2017 gefragt.

Letztens las ich eine Zahl, die mich überrascht hat: 73 Prozent aller deutschen Manager sehen digitale Startups als Bedrohung für das eigene Geschäft. In derselben Umfrage von Dell heißt es, die Hälfte der Unternehmen habe Sorge, dass ihr heutiges Geschäftsmodell in fünf Jahren obsolet sein könnte. Grund dieser Ängste seien die massiven Marktveränderungen in den vergangenen drei Jahren. Der Digitalisierungsdruck steigt, das wird hier erneut deutlich.

Digitalisierung verändert die Unternehmenskultur

Als Reaktion schnell und kopflos zu digitalisieren, ist natürlich keine Alternative. Mein Rat: Falls Sie es noch nicht getan haben, legen Sie eine Digitalisierungsstrategie fest und fangen Sie nicht beim „Wie“ an, sondern beim „Warum“. Dazu gehört auch, die Kunden und die Konkurrenz noch einmal genau zu studieren – welche digitalen Services sind im Kommen? Was erwartet der Kunde heutzutage? Denn: Jedes neue Startup, jede disruptive Geschäftsidee bedingt neue Erwartungshaltungen und verändert die Zielgruppe. In der Folge müssen Unternehmen Geschäftsmodelle und interne Strukturen viel flexibler als je zuvor gestalten. Das ist auch eine Sache der Unternehmenskultur – die zu ändern, ist eine Herausforderung. Aber genau das erfordert die digitale Transformation. Digitalisierung braucht Macher – Unternehmer im wahrsten Sinne des Wortes!

Optimieren mit der Cloud

Die technischen Möglichkeiten, Bestehendes zu optimieren und Neues umzusetzen, haben Sie mit der Cloud an der Hand. Und das mit überschaubaren Investitionen, dem geforderten Tempo, mit maximaler Sicherheit und Skalierbarkeit.

Derart etwa optimiert ein Immobilienunternehmen seine Kundenbeziehungen massiv – ohne gleich sein traditionelles Geschäftsmodell auf den Kopf zu stellen. Vielmehr hat das Unternehmen rechtzeitig seine heterogene IT-Landschaft mit fünf unterschiedlichen CRM-Systemen harmonisiert und durch eine moderne, zentrale Cloud-Lösung ersetzt. Mit der Sales-Cloud liegt der Fokus jetzt voll und ganz auf den Kunden. Eine 1924 gegründete Reederei hingegen weiß dank cloudbasierter Tracking-Technologie zu jeder Sekunde, wo genau ihre Container gerade auf den Weltmeeren herumschippern und in welchem Zustand sich die Ware befindet – hier kommen ausgeklügelte Übertragungswege vom Container aufs Deck und dann über das globale Mobilfunknetz in die Cloud der Telekom zum Einsatz. Und eine gesetzliche Krankenkasse vereinfacht mit der Cloud-Plattform aus der Wolke den Ausschreibungs- und Beschaffungsprozess für ihre Vertragspartner und bringt so rund 80.000 Firmen, 180.000 Ärzte, 2.000 Krankenhäuser und 22.000 Apotheken schnell, effektiv und sicher zusammen.

Hier sehen Sie, wie sich Unternehmertum und Aktionismus voneinander unterscheiden. Die Neuerungen sind wohlüberlegt, voll auf den Kunden und die Effizienz des eigenen Geschäft ausgereichtet. Die Unternehmen haben exakt das verinnerlicht, was die erwähnte Umfrage zu Tage befördert hat:

  • Veränderte Kundenanforderungen und -ansprüche gelten als Haupttreiber für die Digitalisierung
  • Wenn man etwas Neues ermöglichen will, muss es für die Kunden auch rund um die Uhr verfügbar sein
  • Dabei muss Sicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Diese darf nicht durch etwa neue mobile Angebote beeinträchtigt werden

Einen Punkt möchte ich dem noch hinzufügen: In einer wachsenden IT-Landschaft muss die Kompatibilität der einzelnen Lösungen sichergestellt werden. Wer zu viele unterschiedliche Technologie-Partner managen muss, verliert schnell den Überblick. Gerade für Mittelständler, die nicht so recht wissen, wo sie anfangen und welche Lösungen sie einsetzen sollen, ist meine Empfehlung, auf Provider zu setzen, die ein breites Portfolio aus einer Hand anbieten. Und die entsprechend gut und übergreifend beraten können, damit der digitale Wandel sicher gelingt. Ich unterstütze Sie gerne dabei.

Ihr
Frank Strecker

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