Marc Wilczek
17. November 2015 0
Cloud

Der Single Point of Contact für ALLE Cloud Services

Public Clouds sind über das öffentliche Internet zugänglich. Da viele Kunden diese Infrastruktur gemeinsam nutzen, sind die Kosten niedrig und die Flexibilität ist hoch. Die Vorteile von Private Clouds: maximaler Datenschutz, Datensicherheit, Hochverfügbarkeit. Kunden wollen heute beide Welten vereinen, jedoch ohne sich mit dem komplexen Management einer solchen Hybridlösung beschäftigen zu müssen. Können Sie haben: mit dem Ende-zu-Ende Hybrid Cloud Management.

Die Hardware von Public Clouds gehört den jeweiligen Service Providern, die sie auch betreiben und warten. Der genaue Ort der Datenhaltung ist meist unbekannt – das schreckt viele Kunden ab. Die Deutsche Telekom bietet mit der Open Telekom Cloud (OTC) eine Alternative aus dem modernsten Cloud-Rechenzentrum Deutschlands in Magdeburg/Biere. Die erste Public Cloud mit Datenschutz und Datensicherheit nach deutschen Standards: einfach, sicher und bezahlbar. Der Aufbewahrungsort der Daten in einer Private Cloud ist hingegen nicht nur bekannt, sondern in den meisten Fällen von Kunden explizit vorgegeben, der Zugriff erfolgt über gesicherte Leitungen. Mit der exklusiven Bereitstellung der Hardware für den jeweiligen Kunden ergeben sich allerdings höhere Kosten. Die Public Cloud ist „von der Stange“, die Private Cloud eine maßgeschneiderte Lösung. Eine dritte Variante ist eine „Private Hosted Cloud“, in der sich mehrere Kunden die grundlegende Infrastruktur teilen. Das erhöht die Effizienz und senkt die Kosten.

Das Beste aus beiden Welten: Ende-zu-Ende Hybrid Cloud Management

Ein relativ neuer Ansatz ermöglicht es, die Public Cloud für nicht-sensible Daten und Applikationen zu nutzen, während gleichzeitig geschäftskritische Prozesse in der Private Cloud realisiert werden. Das Ergebnis ist die Hybrid Cloud, die sich bei Unternehmenskunden steigender Beliebtheit erfreut. Laut einer aktuellen Studie verfügen 82% der befragten Unternehmen bereits über eine Cloud Strategie, dies sind 8% mehr als im vergangenen Jahr. Marktanalysten von IDC und Interxion sehen die Bewegung hin zur Hybrid Cloud als wesentlichen Faktor und erwarten, dass 2016 vier von fünf der befragten Unternehmen diesen Schritt beschließen werden.

Kunden setzen auf Hybrid Cloud Computing, zunehmend aber ebenso auf mehrere Cloud Provider gleichzeitig. Daher gilt es, diesen Mix aus Public und Private Cloud auch in heterogenen Applikationslandschaften zu verwalten. Die Herausforderung besteht also im Ende-zu-Ende Servicemanagement – d.h. über mehrere Cloud Provider hinweg und in einem Mix aus Public und Private Cloud.

Single Point of Contact für alle Cloud Services

Um erfolgreich zu sein, darf das Hybrid Cloud Management dabei nicht teurer sein als die in der aktuellen Umgebung entstehenden Kosten, und gleichzeitig muss es den gleichen Serviceumfang bieten wie eine gemanagte Private Cloud. D.h. die Services müssen schnell und flexibel bereitgestellt werden können, bei globaler Lieferfähigkeit und unter Bereitstellung eines Single Point of Contact für den Kunden. Dies setzt ein Self Service Portal voraus, das sowohl dem Cloud Provider selbst ermöglicht, extrem schnell neue Cloud-Umgebungen bereit zu stellen, als auch dem Kunden die Möglichkeit bietet, über Application Programming Interfaces (APIs) eigene Bereitstellung anzustoßen. Über entsprechende Erweiterungsschnittstellen muss ein solches Portal die Möglichkeit bieten, nahtlos Public Cloud Offerings beliebiger Anbieter einzubinden. Diese Funktionalität bietet beispielsweise das T-Systems Cloud Integration Center (CIC) oder der Cloud Broker. Das Full Service Ende-zu-Ende Hybrid Cloud Management hat vier wesentliche Vorteile:

  1. Es integriert Public Cloud Angebote in das Private Cloud-Offering des Providers unter Beibehaltung aller Services und eines Single Point of Contact – unabhängig davon, welche Art der Cloud genutzt wird.
  2. Es bietet einheitliche Abrechnungsmodelle für alle Services und das Management von Public Cloud-Leistungen und Lizenzen durch den Hybrid Cloud Provider.
  3. Das Hybrid Cloud Management basiert auf ITIL-Prozessen.
  4. Es stellt Authentifizierung, Datensicherheit und Compliance-Richtlinien sicher.

Fazit

Ende-zu-Ende Hybrid Cloud Management ist die logische Erweiterung des T-Systems Cloud Offerings. T-Systems ist damit nicht nur in der Lage, eigene Private Cloud-Lösungen anzubieten, sondern Public Clouds beliebiger Anbieter in sein Angebot zu integrieren und alles aus einer Hand zu liefern – mit maximalem Komfort und einem Höchstmaß an Sicherheit für den Kunden.

Weitere Infos:
RightScale 2015 State of the Cloud Report
IDC Cloud Predictions for 2016

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