Marc Wilczek
11. Juni 2014 0
Cloud

Cloud Integration Center – Managed Services auf Knopfdruck

Viele Firmen stehen vor einer ähnlichen Herausforderung: Ihre Applikationslandschaften sind historisch gewachsen und besitzen nur einen geringen Standardisierungsgrad. Weil der schnelle Weg häufig auf Anhieb vermeintlich ökonomisch sinnvoller erscheint als der langwierige Standardprozess, fehlen Vorgaben, wie eine Applikation aufgebaut und bereit gestellt werden soll. Im Zeitalter der Cloud ist es möglich, Infrastrukturdienste praktisch von überall her zu beziehen und die fehlende Software schnell selbst zu installieren.

Der größte Teil der Laufzeit einer Applikation und damit auch der kostenintensivste ist jedoch der Betrieb. Dort sind ein hoher Standardisierungsgrad und die Einbindung in die Standardprozesse, wie z.B. Monitoring oder Patch- & Release-Management, entscheidend. Eine heterogene Applikationslandschaft mit einer Fülle unterschiedlicher Versionsstände hat demzufolge einen ungleich höheren Administrations- und Pflegeaufwand zur Konsequenz. Ebenso steigen durch die Heterogenität die Störanfälligkeit, Komplexität sowie potentielle Fehlerquellen. Das Cloud Integration Center (CIC) bietet hierfür eine passende Lösung mit vielen Vorteilen für den Kunden.

Was ist das Cloud Integration Center und wie hilft es hier weiter?

Das CIC ist eine Gesamtlösung für den Betrieb von Applikationen in einer hochsicheren Umgebung. Es bietet IaaS-, PaaS- und SaaS-Lösungen an, die in der T-Systems Cloud Plattform verteilt (deployed) und bei Bedarf auch von T-Systems gemanaged werden. Der Kunde kann diese Services über ein Portal selbst verteilen. Sowohl das Portal als auch die bereitgestellten Services sind über das Kunden-Intranet direkt erreichbar. Welche Services angeboten werden, wird wiederum über einen kundenspezifischen Service-Katalog festgelegt. Beim Bestellvorgang sieht der Nutzer auch die anfallenden Kosten, die über ein Pay-per-Use-Modell abgerechnet werden. Auf Kundenseite kann es hier auch verschiedene Rollen geben, so dass die Bestellung noch von einer zweiten Instanz genehmigt werden muss. Dies könnte beispielsweise der Budgetverantwortliche oder die IT-Abteilung sein.

Wie profitieren Kunden von CIC?

  • Das Self-Service Portal ist benutzerfreundlich, die Bereitstellungszeiten sind minimal
  • Standards sind mit hochgradig automatisierten Prozessketten implementiert
  • T-Systems-Experten managen die Services
  • Der geringe Pflegeaufwand sorgt für effiziente und transparente Kosten
  • Die Harmonisierung der Versionsstände sowie der Betrieb in der sicheren Cloud garantieren ein Höchstmaß an Betriebsstabilität

Welche Technologie steht dahinter?

Das Self-Service- und das Administrations-Portal sowie der Controller gehören zur HP Cloud Service Automation (CSA). Dort entwickelt man Services aus vorgefertigten Komponenten. Es gibt sogenannte „Resource Provider“ für die verschiedenen Infrastruktur-Plattformen und andere Ressourcen, die eingebunden werden. Diese Resource Provider steuern zum Beispiel das Anlegen einer virtuellen Instanz (VM) in der Cloud oder das Aktivieren des Monitorings. Dadurch sind die einzelnen Prozesse entkoppelt. Z.B. kann die Cloud Plattform problemlos ausgetauscht werden. Aktionen, die CSA anstößt, werden mit HP Operation Orchestration (OO) als Workflow-Engine ausgeführt. Der Vorteil: Eine hohe Flexibilität und eine Wiederverwendbarkeit von Workflows, die bereits bei T-Systems implementiert sind. Zur Verwaltung der Services auf den Zielsystemen (z.B. Software-Installation, starten/stoppen von Instanzen) wird HP Server Automation (SA) verwendet.

Fazit

T-Systems verfügt über eine große Erfahrung im Betrieb von Applikationslandschaften für Kunden. In Kombination mit moderner Cloud Software können Managed Services für Kunden daher auf Knopfdruck realisiert und auf eine neue Qualitätsstufe gehoben werden. Sicherheit und Betriebsstabilität stehen dabei ganz besonders im Fokus.

Ihr
Marc Wilczek

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