Dr. Michael Pauly
5. März 2014 0
Cloud

Auf dem Weg in die (Kaffee-)Cloud

Zurzeit im Trend: Kaffee in kleinen bunten Kapseln. Standardisiert, fertig abgepackt und vorkonfiguriert. Es muss nur noch die genau definierte Menge heißes Wasser hinzugegeben werden und schon habe ich meinen Kaffee, meinen Espresso, meinen Cappuccino … Sozusagen einfach, schnell und gleichzeitig doch individuell. Gar nicht zu vergleichen mit dem Aufwand, den ich früher treiben musste. Auch hier kümmere ich mich nicht mehr um das ganze Drumherum. Meine „Kaffee-Cloud“ produziert immer genau das, was ich gerade möchte.

Aller Anfang ist schwer

Ok, ein paar Einschränkungen muss ich hinnehmen. Meine Lieblingstasse passt nicht mehr unter die Maschine. Die Skalierung, besser gesagt die Peak-Performance lässt – anders als bei Cloud – stellenweise (noch) ein wenig zu wünschen übrig und entspricht doch nicht so ganz meinen Erwartungen. Hier könnte eine weitere parallel betriebene Instanz Abhilfe schaffen. Auch ist die Anpassung an den „Familiengeschmack“ und die damit verbundene Menge („Einen kleinen Schluck Kaffee würde ich noch nehmen.“) nur in dem vorgegebenen Konfigurationsraster möglich.

Auf den User kommt es an

Aber was soll ich sagen? Die Umstellung erfolgte schneller als erwartet, nachdem ich zuerst beide Systeme parallel betrieben und zuhause einer Gruppe „friendly“ Usern angeboten habe, erfolgte der Umstieg schnell. Danach ging alles fast wie von selbst auf dem Weg in die (Kaffee-)Cloud.

Mein Fazit daraus: Auch wenn Cloud Computing viele Neuerungen mit sich bringt und verspricht, Vieles einfacher und schneller zu machen, bleiben ein paar Dinge doch gleich. Der Umstieg in die Cloud muss, wie bei jedem anderen IT-Projekt, auch gut vorbereitet sein. Und die Kommunikation mit denjenigen, die die Lösung später nutzen sollen, ist das A und O. Hiermit kann man nicht früh genug anfangen. In diesem Sinne: reden wir drüber.

Ihr Michael Pauly

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