Preis oder Nicht-Preis …

Cloud Blog / 24. Februar 2012

… das ist hier die Frage. Aber lassen Sie mich anders beginnen. Obwohl es mir wie eine „kleine Ewigkeit“, was auch an der fünften Jahreszeit hier im Rheinland liegen mag, vorkommt, war es am Anfang des Monats als mir dieser Artikel auffiel: „Cloudyn bietet Dienst zur Überwachung der Kosten in der Cloud“. Für einen kompletten Blogbeitrag hat es dann aber nicht gereicht. Wozu ein eigener Service, der die Transparenz über Services schafft, die die Anbieter gerade dieser Services doch selbst schaffen müssten. Dabei kann eine T-Systems als langjährig tätiger Serviceprovider „ein Lied davon singen“, dass nicht so individuell ist, wie der Wunsch des Kunden nach Reporting zu erbrachten Leistungen. Hätte eventuell doch gereicht. Sei es d’rum.

Warum komme ich jetzt wieder auf das Thema? Mich beschäftigen gerade unsere zur CeBIT geplanten Preisindikationsflyer. Auch so ein Wort, das Mark Twain gemeint haben könnte, als er sagte, dass einige deutsche Wörter eine Perspektive haben. Dabei handelt es sich allerdings auch nur um ein Blatt Papier, das auf beiden Seiten bedruckt ist. Und dabei wird u.a. ein Preis genannt, der exemplarisch (deshalb „Indikation“) für eine Leistung aus der, zur oder für die Cloud steht. Eigentlich nichts Weltbewegendes. Diskussionen gab es aber trotzdem:

  • Kann man z.B. komplexe SAP-Betriebsdienstleistungen sinnvoll verkürzt darstellen und dann auch noch bepreisen?
  • Ist das passend für unsere, doch recht überschaubare, Anzahl an Kunden oder gehört so etwas nur zu einem Massenmarktprodukt?

Dazu dann noch ein wenig „Das haben wir noch nie gemacht, da könnte ja jeder kommen.“

Die Antwort auf alle diese Fragen kann natürlich nur lauten: Mit Cloud wird alles anders. Das ist das „Totschlagargument“, das immer siegt. Ist der Gegner dann erst einmal verstummt, hat man eventuell die Muße, die Sinnhaftigkeit für sich ernsthaft zu prüfen. Und dabei kam mir obiger Artikel wieder in den Sinn.

Transparenz quasi am Ende (nach der Leistungserbringung) ist sicherlich unabdingbar. Denn jeder möchte, nein muss, am Ende des Tages ja auch wissen, wofür er sein Geld schließlich ausgegeben hat. Das hat sich durch Cloud nicht geändert. Neu ist aber, dass durch Cloud bzw. mit der durch Cloud-Services einhergehenden Standardisierung auch im Vorfeld schon Transparenz zu möglichen Leistungen geboten wird. Und das überraschend schnell. Früher gab es aufwendige RfI und RfP, an deren Ende dann ein Preis stand. Dabei war zumindest die erste Phase oftmals genau so unverbindlich wie ein Preisindikationsflyer. Insofern bekommt der Kunde hier einen „Informationsvorsprung“. Darüber hinaus können und werden Details, eventuell Cloud-untypisch, gerne auch persönlich erörtert: Auf der CeBIT oder bei anderen Gelegenheiten.

 

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