Wie gewonnen, so zerronnen

Cloud Blog / 27. Januar 2012

Doch in englischer Sprache hört sich alles besser an. Deshalb sprechen wir ja auch nicht vom Wolken Rechnen, sondern von Cloud Computing. Also: Easy come, easy go.

Das kam mir beim Lesen zweier Meldungen, die im Abstand von zwei Tagen zu Beginn des Jahres publiziert wurden, in den Sinn. Nicht dass das Jahr schon weit fortgeschritten wäre, aber die Vorbereitungen zur CeBIT haben voll von mir Besitz ergriffen und Silvester oder gar Weihnachten scheinen schon eine kleine Ewigkeit her zu sein. Und dies, obwohl das letzte Geschenk gestern erst angekommen ist. Dafür dürfen wir uns gemeinsam auf die CeBIT freuen: Dort gibt es zwar primär keine Geschenke, außer den obligatorischen Giveaways (schon wieder Englisch), aber dafür ist das Thema Cloud sicherlich nicht nur bei der Telekom und T-Systems das Top (schon wieder) Thema. Lassen Sie sich überraschen.

Doch zu den Meldungen:

Jenseits des scheinbaren Widerspruchs, der Details der Deals oder der auch hier sicherlich geführten Datenschutz-/-sicherheitsdiskussion freut mich die differenzierte Betrachtung. Denn die jeweiligen Auftraggeber, die – Polizei in Kalifornien und spanische Bank – nicht unterschiedlicher sein könnten, haben sich ohne Frage intensiv mit den Vor- und Nachteilen von Cloud Computing auseinandergesetzt. Ergebnis ist der gezielte Einsatz von Cloud Computing und „klassischer IT“ nebeneinander. Auch das hört sich im Vereinigten Königreich bzw. den Vereinigten Staaten von Amerika natürlich wieder besser an: Hier spricht man von Sourcing-Mix . Oder ist das ein „denglischer“ Begriff, den nur wir verwenden? Egal. In jedem Fall ist der Abschied vom Schwarz-Weiß-Denken bei Kunden, in der Presse, bei Anbietern und anderswo zu begrüßen.

Ebenso begrüßenswert ist der Inhalt einer anderen Meldung: „Dedizierte Netzanbindung für Amazons Cloud“. Dort wo wir seit Jahren unseren Kunden anhand des NIST Cloud Charakteristikums „Breitbandige Netzanbindung“ die Vorteile von gemanagten Netzen erläutern (übrigens auch bei uns auf der CeBIT zu sehen), ziehen andere jetzt offenbar nach. Macht nichts: Uns bleibt IT und TK (hier ist TC nicht unbedingt besser) „aus einer Hand“. Wer beides kann, bietet seinen Kunden unserer Meinung nach einen klaren Vorteil.  Aber auch das frühere Alleinstellungsmerkmal nennt sich heute ja Unique Selling Proposition.

 

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