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Aufgelöste Autos

Cloud Blog / 16. August 2011

In Aristophanes´ Wolkenkuckucksheim haben die Vögel dafür gesorgt, dass der Opferrauch nicht mehr zu den Göttern aufsteigen konnte. Und Letztere guckten dann ganz schön bedröppelt. Heute gelten die Wolken mehr denn je als die Basis (wenn man das so sagen darf) aller möglichen Utopien und Ideen.

Cloud Computing wird – wie wir alle wissen – die nächsten 20 Jahre der IT-Industrie bestimmen – behauptet zumindest Frank Gens. Eine doppelbödige Aussage, wie ich sie liebe: Sie könnte vordergründig bedeuten, dass der Cloudtrend tatsächlich 20 Jahre überleben wird und wir wie der alte Methusalix in unseren alten Tagen immer immer noch auf das Konzept anstoßen werden: „Damals in der Cloud …“ . Es könnte aber auch bedeuten, dass die IT-Industrie 20 Jahre brauchen wird, um das Konzept des Cloud Computing tatsächlich so umzusetzen, wie wir es heute erträumen. Jaja, der Weg von der Theorie in die Praxis ist weit ;-)

 

Frank Gens sagt aber noch etwas zweites in seinem semi-legendären Zitat: Über die neuen Killer Apps, die auf Basis der Cloud entstehen, wird die Führerschaft in bestimmten Branchen sich nachhaltig verändern. Dazu haben wir ein Bild gebastelt, das eine Stadt in den Wolken zeigt: Auch dieses Bild ist doppelbödig: Zum einen wollen wir damit ausdrücken, dass mehr und mehr IT-Applikationen in die Cloud gehen und dann dort ganze Landschaften (Städte) entstehen, die den Flickenteppich opportunistischer Cloudansätze ablöst. Zum zweiten aber erinnert mich das an den zweiten Teil von Star Wars, an dem es eine (reale) Stadt über den Wolken gibt (man wird doch mal träumen dürfen – bei der ISS funktioniert es ja schon) ;-)

Das wäre dann doch wirklich Wolkenkuckucksheim live. Wenn man ganze Städte in den Wolken bauen kann, dann sollte dassselbe mit einem Auto ein Klacks sein. Aber so einfach, wie hier auf unserer Bildfolge dargestellt (Dumbledore-Option), wird´s wohl kaum sein – auch wenn mancher sich das so erträumt. Und ich muss zugeben: Auch unsere Kollegen vom Kundenmagazin Best Practice sind auf den Zug, oder besser: das Auto, aufgesprungen und titelten bereits 2010: „Wie kommt das Auto in die Wolke?“. Die Frage kennt 1001 Antwort. Und märchenhaft klingen einige davon wahrlich.

 

Aber eine realistisch mögliche wäre: Automobil-Hersteller werden zu Mobilitätsanbietern. Der Autobauer wird ein Serviceanbieter – drive, travel oder dash as a service (je nach Tempo). Und damit konkurrieren sie mit einem etablierten Geschäftsmodell, dem der Taxifahrer. Und der Wettbewerb belebt sich. Das ähnelt verdächtig dem, was Microsoft tut: Vom Produktanbieter zum Serviceanbieter. Auch das ist ein Merkmal der Cloud.

 

Cloud Computing verändert Unternehmen und deren Geschäftsmodelle – das ist das revolutionäre Potenzial des Konzepts. Und hier reden wir noch nicht mal davon, dass Cloud Computing IT sein muss, sondern wir beschreiben lediglich den Umbruchprozess zur dynamischen Dienstleistung. ;-)

 

Und ich muss Forrester eine gewisse Weitsicht attestieren, die dann mit Business Process as a Service noch einen Schritt weitergehen. Einen kompletten Geschäftsvorgang inklusive Physik (in unserem Falle einem Auto) bedarfsgerecht bereitstellen.

 

Das heißt ja nicht, dass dynamische ICT hier keine Rolle spielen würde. Ganz im Gegenteil: die Abbildung eines dynamischen Geschäftsmodells würde sich sinnvoll mit einer dynamischen IT-Unterstützung verknüpfen lassen. Immerhin wollen die Autos auch verwaltet werden. Oder aber IT könnte für Mehrwerte auf der Fahrerseite sorgen – Parkplatzsuche, Restauranttipp, Pannenhilfe, automatischer Fahrer (grins!) oder die von Thomas Pracht favorisierte Killer App: Das Auto gleicht den Tankfüllungsstand mit der eingegebenen Reiseroute ab und steuert automatisch die optimale Tankstelle an. Für das Zeitalter der Elektromobilität könnte das genau eine Akzeptanzhürde beseitigen. Welch ein Betätigungsfeld für Cracker, die im Auftrag der Tankstellenbesitzer die Empfehlungen manipulieren! ;-)

 

Da wir uns aber 2011 erst im Jahr 1 der von Frank Gens prophezeiten 20-Jahresperiode befinden, sind die Antworten auf die Cloud-Auto-Frage noch rudimentär: Es ist ein Gemisch aus Visionen und einigen bereits verfügbaren Services, die so branchenunspezifisch und breit einsetzbar sind, dass man sie natürlich auch in der Automobilbranche einsetzen kann. IaaS zur Unterstützung von Entwicklungsprojekten, sei es als Testserver oder für Simulationen, Collaborations-SaaS für die internationale, womöglich geschützte, Zusammenarbeit.

 

Das ist vielleicht ein erster Schritt, aber vielleicht ist das den Automobilbauern zu wenig? Und dann werden Sie vielleicht selber zu neuen Cloudanbietern. Und bauen sich ihre (Community) Auto Cloud, aus deren Überschusskapazitäten man sich dann auch noch ein IaaS besorgen kann …

 

Ich geb´s zu – auch ich bin ein Träumer. Aber andererseits – vielleicht gewinnt ja der, der es als erster schafft, die großen Kundenträume aus der Cloud wahr zu machen. Bei Aristophanes blieb am Ende nicht alles beim Alten – und auch mit der Cloud wird das nicht passieren ;-)

Ihr Martin Reti

 

p.s.: Mehr über die Automobilbranche und die IT finden Sie übrigens im Automotive Blog.

 

Kommentare


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  • Ralf

    cloud computing:
    motorolla bring ein neues handy raus was genau das machten soll.
    auf dem handy, mit docking-station, sind nur noch die minimalsofware und über netz ruft man alles ab und speichert es dann dort auch.

  • Dr. Martin Reti

    Ah, vielen Dank für die Info. Offensichtlich gibt es verschiedene Ideen, wie das “Auto in die Wolke” kommen kann. Es gibt wohl auch alternativ zum Einsatz eines Smartphones Ideen, den Kontakt direkt über das Auto zu etablieren. Aber das Smartphone scheint der schneller und einfacher zu realisierende Weg zu sein. Heise hat übrigens eine Lösung aus dem Hause Audi gestestet. Die schien recht vielversprechend. Das könnten Sie hier en detail nachlesen, wenn der Inhalt nicht kostenpflichtig wäre: http://www.heise.de/ct/artikel/Daten-auf-der-Autobahn-1270404.html

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