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13. September 2013 Lösungen

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Paketorientierte Vermittlung

Cloud Blog / 2. August 2011

Juli vorbei – traditionell ist die Jahresmitte ja perfekt für eine Bestandsaufnahme: Im Frühjahr hatten wir als Jahresmotto für 2011 “Wie komme ich denn rein in die Cloud?” ausgelobt. Sie erinnern sich bestimmt ;-)

 

Also lassen Sie uns nach sieben vergangenen Monaten (man beachte die metaphorische Bedeutung der 7) mal schauen, ob das alles noch so seine Richtigkeit hat.

 

Was soll ich sagen. Es ist wirklich so gekommen wie gedacht. Zunehmend kommen von Cloudinteressierten Fragen nach dem “Wie” und dem “Was soll ich tun”. Darauf lautet die Antwort vieler Anbieter recht klar: Einfach ausprobieren, buchen und dann nutzen (ich wage es hinzuzufügen: … und bezahlen ;-). Dabei stellt sich mir die Frage: Wenn alles wirklich so einfach ist, dann dürfte es nicht so viele Anbieter rund um den Cloud-(Einstiegs)support geben, oder?

 

Also, was ist zu tun? Dabei fällt mir ein Satz von einem meiner ehemaligen Lehrer ein: “Vorher nachdenken hat in den seltensten Fällen geschadet”. Erst einmal die oftmals erwähnten rechtlichen bzw. datenschutzrechtlichen Aspekte. Gefolgt von ein paar Punkten zur Compliance. Danach sollten noch ein paar Dinge im Unternehmen selbst gerade gezogen werden, oder besser gesagt. Das Unternehmen muss cloudready sein.

 

So, jetzt kann ich mich dann aber auch wirklich darum kümmern, welche Anwendung ich in die Cloud raus gebe, oder? Naja, vielleicht sollte ich mir vorher noch darüber klar werden, welches Programm für mich sehr wichtig, äußerst wichtig und welches außerordentlich, extrem, äußerst wichtig ist. Andere als diese drei Kategorien habe ich selten in Unternehmen gesehen ;-). Denn danach muss ich ja entscheiden, welchen Cloud-Anbieter ich auswähle um meine Anwendung immer zu mindesten 100% verfügbar zu haben (wenn nicht sogar noch mehr) ;-).

 

Spaß beiseite. Es ist schon wichtig, sich im Vorfeld darüber klar zu werden was ich wirklich benötige und das dann auch richtig einzuschätzen. Solche Überlegungen enden dann meist in einer Liste von Anwendungen, für die Cloud eine sinnvolle und auch mögliche Sourcing-Alternative darstellt.

 

“Und dann zerbeiß ich’s” bzw. dann geht es ab in die Cloud. STOPP. Nicht ganz so schnell. Einen Punkt habe ich noch. Schauen Sie sich noch mal (kurz) die Kommunikation der Anwendungen untereinander an und bedenken Sie, dass der ganze Netzwerktraffic, den Sie bis dahin im eigenen LAN haben, jetzt ins WAN wandert … oder besser gesagt in die Wolke.

 

Vor diesem Hintergrund ergibt es oftmals einen Sinn, ganze “Anwendungspakete” in die Cloud zu verlagern und nicht nur einzelne Anwendungen. Das weiß sogar der Weihnachtsmann ;-)

 

Funktioniert aber nur unter der Voraussetzung, dass Sie alles einem Cloud-Anbieter übergeben. Denn Bandbreiten, Latenzen & Co. – die uns schon immer ein Dorn im Fleisch waren – begleiten uns auch in die Cloud-Ära. Und haben da vielleicht noch eine größere Bedeutung.In diesem Sinne: Lernen Sie von den Paketchampions und handeln Sie paketorientiert ;-).

 

Und viel Spaß beim Aus- und Umpacken. Ich sehe gerade, dass die ersten Flocken fallen – ich glaube, ich verfüge über zuviel Fantasie. Lassen Sie uns vielleicht doch erst den Sommer genießen.

 

Ihr Michael Pauly

 

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