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Globale Cloudflotten-Verbände über Köln

Cloud Blog / 14. Oktober 2010

Unendliche Weiten. Grenzenlose Freiheit. Nichts ist unmöglich. Und mittendrin dümpelt die einsame Cloudyprise auf ihrem Weg durch das Cloud-Universum dahin. “Mr. Lulu, Kurs auf den nächsten Planeten mit Regenwolken …”

…aber was ist das? Von wegen Einsamkeit! “Captain, unmöglich einen Kurs zu berechnen: Da ist ja alles voller Objekte” “Auf den Schirm!” Und siehe da: Raumkreuzer, Schlachtschiffe, Warentransporter, Raumwaschanlagen und Cloud-Superstores für alles, was das Leben schneller, dynamischer, flexibler und kostengünstiger macht.

So ähnlich muss das wohl letztens mittwochs im Orbit von Köln gewesen sein, als die wichtigsten “Commander” der Cloudkreuzer sich zur Internationalen Cloud Computing Konferenz der Bitkom einfanden.

Rene Obermann, Steve Balmer, aber auch “Cloud-Erfinder” Werner Vogels und viele, viele weitere bedeutende Menschen aus der IT-Szene, zelebrierten unter der Regie von Ranga Yogeshwar das neue Wunderkind, Cloud Computing. Und wie es sich für weitblickende Unternehmensführer gehört, wagten sie auch einen Blick in die Zukunft und schilderten ihre Erwartungen an die nächsten fünf Jahre. Und selbstverständlich bleibt kein Stein auf dem anderen – weder in der IT noch im Business.

Fernab von allen Jubelarien vom viel gelobten Paradigmenwechsel, von der Revolution im Business, vom Morgenglanz eines neuen Zeitalters lässt sich eines festhalten: Cloud Computing ist nicht mehr wegzudenken. Das zeigen allein schon die Unternehmensumbauten und Investitionen der Anbieter… und das steigende Interesse der Anwender.

Gleichwohl sind auf dem Weg in das Wolkenzeitalter noch einige Herausforderungen zu meistern. Dazu gehören intelligente Netze, hohe Qualität der Services und eine Funktionalität, die zumindest so gut ist, wie die, an die wir uns gewöhnt haben. Und das kann kaum ein Unternehmen alleine stemmen. Denn die Cloud ist ein Fusionsprodukt, das nicht nur aus interessanten IT-Services besteht, sondern auch aus der Fähigkeit, sie jederzeit zu nutzen.

Folgerichtig betonte Rene Obermann die Bedeutung des Netzes für die Cloud. Aber seine wichtigste Botschaft ist gleichzeitig eine simple: Die Cloud muss funktionieren. Denn: Was habe ich vom schönsten Fortschritt, wenn ich ihn nicht für mich erschließen kann oder darf? Dass ich bisweilen nicht will, steht ja auf einem anderen Blatt …

Trotz aller Unterschiede in den Kursen der verschiedenen Commander: Alle sangen das Hohelied der Cloud. Auf gut Deutsch: Alle erwarten, dass unsere Zukunft noch deutlich wolkiger wird, dass das Internet unser Leben noch mehr bestimmen wird – auch das Geschäftsleben.

Wie groß der hinterlassene “Carbon Footprint” war, ließ sich nicht in Erfahrung bringen. Nicht alles ist transparent und offensichtlich – selbst in der Cloud. Noch nicht. Ich bin gespannt, welche Meldungen uns beim nächsten Treffen der Vereinigung der Commander der irdischen Cloudflotte erwarten …

Ihr Michael Pauly

 

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