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White Paper Mobile Enterprise
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13. September 2013 Lösungen

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Rockige Sprüche und mehr

Cloud Blog / 8. Oktober 2010

Für mich das Highlight der Woche: Die „Internationale Cloud Computing Konferenz“ des Bitkom am Mittwoch im Kölner E-Werk. Einem Ort, wie René Obermann in seiner Eröffnungsrede bemerkte, an dem üblicherweise gerockt wird. Rockfans scheinen dabei allerdings nicht mit dem Auto anzureisen, denn die Parksituation gestaltete sich eher schwierig. Und das Cloud Parking ist noch nicht erfunden.

Doch zurück von den irdischen Dingen in die Cloud. Der gewohnt souveräne und unterhaltsame Moderator Ranga Yogeshwar überzeugte mit profundem Wissen über Cloud. Einzig seine Suche nach den Verlierern dieser Entwicklung blieb, trotz intensiver Suche und mehrfachem Nachfragen, erfolglos. Dabei hatte Werner Vogels von Amazon seine Antwort bereits früh gegeben. Wie sonst war seine Bemerkung über die Dinosaurier und die Aussagekraft ihrer Zukunftsprognosen unmittelbar nach Steve Ballmers Rede über Microsofts Cloudverständnis zu deuten?

Schade nur, dass Ballmer zu diesem Zeitpunkt das Auditorium schon verlassen hatte und mit René Obermann auf der Pressekonferenz war. Er hätte sicherlich eine passende Antwort gehabt, denn sein Vortrag war von typisch amerikanischer Showart. Ballmer schlug übrigens zwei Fliegen mit einer Klappe und hielt den Vortrag, nur leicht abgewandelt, ein zweites Mal auf dem Microsoft Software Strategy Summit im Palladium schräg gegenüber. Hier beantwortete er auch noch drei bis vier Fragen seiner ISVs zum radikalen Wandel vom Lizenzgeber zum Serviceprovider. Beruhigend zu hören, dass auch Steve Ballmer schon 30 Minuten zu Cloud vorgetragen hat und, so sein Eingeständnis, sein Publikum nicht erreicht hat. Die erste Frage des Publikums war: „Can you show us that?“  Cloud zu zeigen ist natürlich schwierig, wo oftmals selbst die unterschiedlichen Ausprägungen verwirren. Michael Ganser von Cisco mahnte deshalb in der  Paneldiskussion mehrfach an, die Varianten (Privat oder Public, Infrastructure, Platform oder Software, jeweils as a Service) nicht in „einen Topf zu werfen“.

Zurück zu Amazon: Der Auftritt „mit breiter Brust“ relativiert sich für mich, weil man sich zurzeit (?) „nur“ mit Infrastructure beschäftigt und damit den komplexeren Standardisierungen der höheren Cloudebenen ausweicht. Joseph Reger von Fujitsu forderte sinnigerweise, statt Cloud Computing von Cloud Services zu sprechen. Noch nachdenklicher hinsichtlich Amazon machte mich Gustavo Alonso von Zimory: Jenseits von Projekten und Lastspitzen, also im Dauerbetrieb, seien Amazons Services gar nicht so preiswert.

Das Beste aber zum Schluss und es kommt nicht von einem Anbieter, sondern vom Kunden Deutsche Bank. An dieser Stelle zunächst von mir, analog zum Redner Stuart Hasking, der Hinweis, dass keinerlei religiöse Gefühle verletzt werden sollen. Die aktuelle Situation in vielen Unternehmen wird aber treffend beschrieben. Stuart Hasking bekam von seinem Chef folgende Anmerkung: „Gott konnte die Welt auch nur in sechs Tagen erschaffen, weil es noch keine Legacysysteme gab.“

 

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