Schlagwort-Archive: Rückverfolgbarkeit
Das Jahr 2007 ist gerade herum, wobei letztes Jahr viele Rückrufe (siehe z.B. hier, hier oder hier) verzeichnet wurden, und schon hört man vom ersten Rückruf 2008 (Ford ruft vier Modelle wegen Bremsproblemen zurück, (ar/Sm), http://www.auto-reporter.net, Nummer: 20080102-000017). mehr
Rückverfolgbarkeit (Traceability) hat viele Gesichter, und eine einheitliche Sicht auf Rückverfolgbarkeit ist noch nicht in erkennbar. Wer weiß, ob dies auch jemals der Fall sein wird, denn gute Traceability ist ein Qualitätsmerkmal und somit ein Wettbewerbsfaktor. Wer will schon freiwillig einen solchen Wettbewerbsfaktor mit seinem Konkurrenten teilen, und diesen so auf das eigene Qualitätsniveau zu heben. So herrscht ein „gesundes Unwissen“ und eine gewisse „Betriebsblindheit“ was Rückverfolgbarkeit angeht. mehr
Diese Meldung las ich heute morgen: Wegen Produktionsproblemen können sich die Kopfstützen der Vorder und Rücksitze lösen. “Der Verriegelungsmechanismus ist möglicherweise nicht fest genug eingestellt.“, so ein Toyota-Sprecher. Betroffen sind ca. 167.000 Wagen, davon über 20.000 in Deutschland. Zudem seien (Toyota-Pressestelle) bei ca. 3600 Fahrzeugen in Deutschland die Nähte an den Vordersitzen zu stark, so dass sich möglicherweise die Seitenairbags nicht voll entfalten könnten. Das kostet! (Überschlagsrechnung: 167.000 Fzg * 1.000€ Prozesskosten + 3.600 Fzg* 1.200€ Prozesskosten = 170 Mio.€ GWK bzw. Rückrufkosten.) mehr
Ich war vergangene Woche auf den European Trace Days 2007 in Wiesbaden. An zwei Tagen wurden Vorträge rund um Traceability geboten. Angefangen von Systemvoraussetzungen, über Anwendungs- und Erfahrungsberichte bis hin zu Livedemos. mehr
Regelmäßig stellt sich die Frage, wie man rückverfolgen sollte. Muss man jedes Teil tracen, oder reicht es die Charge (Auftrag) einfach nur zu protokollieren. Beides bringt Vor- und Nachteile mit. Bringt man die Nummer bereits am Anfang auf, oder erst am Ende der Produktion, denn auch hier gibt es Gründe für und wider ein solches Vorgehen. Wie macht man es am besten. mehr
Kann es sein, dass ein Teil durch eine straff geplante Produktion 42 Tage benötigt, obwohl es nur ca. 120 Minuten bearbeitet wird? Normalerweise sind doch nach Auftragseingang die Teile in weinigen Stunden produziert und ausgeliefert. Also ist es unmöglich, dass es solch unnatürliche Langläufer gibt. Geräte die 20 Mal ein und dem gleichen Arbeitsgang unterzogen werden gibt es natürlich auch nicht. mehr
Jeder heute macht Rückverfolgbarkeit. Man hat es ja im Auftrag unterschrieben und zugesichert. Die individuellen Interpretationen der jeweiligen Produktplaner und Kaufleute finde ich jedes mal wieder spannend und beachtenswert. Interessant finde ich beispielsweise, wie man ohne die frühzeitige Verwendung von Seriennummern und Chargennummern eine Rückverfolgbarkeit gewährleisten will. Auch finde ich es interessant, wie man mit HU Nummern und nicht verschlossenen Gitterboxen rückverfolgen will – insbesondere wenn im Lager (mal eben) umgeräumt werden darf, ohne dies zu verzeichnen. mehr
Die Rückverfolgbarkeit von Bauteilen besitzt viele unbestrittene Vorteile und wird daher von vielen OEMs heute gefordert. Rückverfolgbarkeit der Bauteile wird daher von allen Lieferanten geboten. Sind damit schon alle Probleme beseitigt und alles in bester Ordnung? mehr











