Hermann Hänle
4. Juni 2016 0
Automotive

SAP meets Automotive

In einer Ära voller Smartphones, Apps und Cognitive Computing wirkt die Wortmarke SAP seltsam antiquiert, geradezu dinosaurisch. Und doch wäre die Augen vor der Realität von SAP zu verschließen wie das Übersehen eines Lkws beim Überholen – was ja nun hoffentlich dank moderner Fahrerassistenzsysteme nicht mehr so häufig zu beklagen sein wird.

SAP – feste Größe in der Unternehmens-IT

In deutschen Unternehmen ist SAP eine feste Größe, im internationalen Umfeld immer noch eine Option auf den meisten Shortlists, wenn es darum geht, Unternehmensprozesse zu steuern. Da geht es der Automobilbranche nicht anders als anderen Industrien. Der ungeheure Verbreitungsgrad und die Relevanz der unterstützen Prozesse rechtfertigen mit Leichtigkeit eine eigene Messe rund um das Thema „SAP meets Automotive“ und die steigt am 15. und 16. Juni natürlich – wie sollte das anders sein – im automobilen Kernland Baden-Württemberg, das SAP Automotive Forum.

SAP ist natürlich nicht, wie man aus meiner Einleitung hätte schließen könnte, auf dem Niveau der Kreidezeit stehen geblieben. Ganz im Gegenteil: die Walldorfer haben ihr Füllhorn an Entwicklungen in den letzten Jahren gehörig gefüllt: Bereitstellung auf verschiedenen Cloud-Infrastrukturen, nutzerfreundlichere Oberflächen und nicht zuletzt die Umstellung auf SAP S4/HANA als strategische Plattform. All das hat natürlich Implikationen für Unternehmen, die SAP im Einsatz haben.

Vier Trends für alle SAP-Nutzer

Aus unserer Sicht sollten Unternehmen vier Trends auf dem Schirm haben, um mit der Entwicklung von SAP Schritt zu halten.
1. Transformation – die Zeiten, da SAP aus der Cloud ein Alleinstellungsmerkmal waer, sind längst vorüber; SAP aus der Cloud wird zur neuen Normalität. Mit allen Vorteilen, die Cloud bietet: Business-Dynamik, flexible Kosten, schnelle Bereitstellung.
2. Prediction – mit S4/HANA schreibt SAP das Kapitel der Echtzeitanalyse weiter. Vorhersagen werden Business-Planungen auf ein neues Fundament stellen. Dieses Mal sind es aber nicht nur betriebswirtschaftliche Daten, die im Fadenkreuz der Software sind – auch externe Datenquellen aus Produktion und Logistik sollen nun auswertbar werden. Diese Ansicht teilen übrigens auch die Teilnehmer unserer Digital-Trends-Umfrage auf www.automotiveit.eu (http://www.automotiveit.eu/mit-sap-auf-dem-weg-in-eine-hybride-zukunft/t-systems-subnet/id-0053103). Denn Daten sammeln kann jeder; erst deren Auswertung bringt zusätzliche Mehrwerte.
3. Mobilize – die mobile Verfügbarkeit von Daten und das Mitwirken an Workflows – das ist das Abbild einer neuen Generation von Mobile Workern. Bislang war SAP nicht gerade für seine Leichtigkeit der Bedienung bekannt. Mit Fiori ändert sich das jetzt. Und zwar nicht nur an PC und Laptop, sondern auch für Smartphones.
4. Security – kein ganz neues Thema, mehr ein Klassiker. Doch gerade in der schönen, neuen vernetzt-mobilen Welt ein Thema, das durchaus einen zweiten Blick verkraften kann.

SAP bleibt also jung – und bietet neue Möglichkeiten, aber auch neue Herausforderungen in punkto Integration, gerade dann, wenn neue, nicht-klassische SAP-Datenquellen erschlossen werden sollen. Wenn Sie das SAP Automotive Forum besuchen, dann kommen Sie vorbei und werfen Sie mit uns einen Blick auf die Zukunft von SAP.

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