Hermann Hänle
25. April 2016 0
Automotive

Maschinenbau wird digital

Auch im Maschinenbau wird die Digitalisierung zum Maß der Dinge. Die Hannovermesse wird hierzu wieder ein Füllhorn von Ideen ausleeren. Und gleichzeitig die Frage stellen, welche IT-Partner sich für die Maschinenbauer empfehlen. Was für den Fußballer gilt, gilt auch für den Eventmanager: Nach der Messe ist vor der Messe. Gerade eben hat sich unser Cebit-Adrenalinspiegel gesenkt, da heißt es schon wieder Koffer packen – abermals mit Ziel Hannover. Dort beginnt nämlich heute die gleichnamige Messe.

Von 25. bis 29.4. präsentiert die Hannovermesse unter dem Motto „Integrated Industry – Discover Solutions“ http://www.hannovermesse.de/de/messe/leitthema-integrated-industry/ die neuesten Trends und Möglichkeiten für die Industrie. Die Hannovermesse ist nach eigenem Bekunden weltweit die wichtigste Industriemesse. Und wenn der Promifaktor ein Indikator für die Bedeutung der Messe ist, dann positioniert sich die Hannovermesse mit Kanzlerin und US-Präsident ganz weit oben in der Bedeutungsskala.

Digitalisierung spielt die Hauptrolle

Doch für uns sind nicht nur die Personen-Zugpferde interessant, für uns geht es viel mehr um die Themen. Denn fernab der Politprominenz wird bei der Hannovermesse die Digitalisierung die Hauptrolle spielen. Bei der Hannovermesse begegnet das Deutschland von gestern mit seiner Ingenieurskunst und seinem Maschinenbau-Erfindungsreichtum dem Deutschland von morgen, das sich Gedanken machen muss, wie es sich im Bezugsrahmen der Digitalisierung weiterentwickelt.

Spirale der Innovation

Im Maschinenbau – vielleicht sogar stärker als in anderen Branchen – gilt, dass die neuen Technologien die etablierten überholen. Innovation wird zur Maxime. Wer stehenbleibt, verliert. Sobald eine neue Technologie, wie beispielsweise das Laserschneiden, den Markt betritt, wird sie zum neuen Standard. Der Innovationsvorsprung des Innovators schmilzt minütlich dahin, den Atem der Wettbewerber ständig im Nacken. Die nächste Generation der Innovation muss wieder für ein Alleinstellungsmerkmal oder einen einzigartigen Mehrwert an der Kundenfront sorgen. Gefangen im Hamsterrad der Innovation. Oder um ein anderes Bild zu verwenden: Der Ball muss laufen, sonst gibt’s keine Tore.
Dass die Digitalisierung, oder besser ihr Maschinenbau-Kind, Industrie 4.0, bereits Realität ist, zeigt eine aktuelle Bitkom-Studie auf. 46 Prozent der Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe nutzen bereits Industrie-4.0-Anwendungen. Weitere 19 Prozent haben konkrete Pläne für den Einsatz. Insgesamt sind damit zwei Drittel der deutschen Betriebe schon aktiv bei Industrie 4.0. Im Schnitt investieren sie dabei vier Prozent ihres Umsatzes in den richtungweisenden Trend.

Nicht vergessen: Integration und Sicherheit

Es sind also die Optionen der IT, die in diesen Tagen auch dem Maschinenbau Impulse geben. Vernetzte Anlagen, Predictive Maintenance, kommunizierende Maschinen, Roboter, Fertigungsteile – die Palette der Möglichkeiten ist breit. Aber auch die Herausforderungen steigen: Wie lassen sich die Einzelteile bei einem Anwenderunternehmen integrieren, so dass wirklich eine effiziente und automatisierte Produktion ohne Prozessbrüche entsteht (Stichwort Smart Factory bzw. Smart Manufacturing)? Wie können Unternehmen Sicherheit in der neuen digitalen Produktion gewähren? Denn nichts wäre naheliegender als eine Produktionsstraße durch einen Hack lahmzulegen – sei es aus Jux und Dollerei oder aber als handfeste Sabotage. Jeder, der mal ein stehendes Band mit Brötchenteig in einer Großbackanlage hatte, wird das Ausmaß des Schaden ermessen können, der nicht nur aus entgangenem Geschäft besteht, sondern auch aus dem folgenden Produktionsausfall, der Reinigung der Backanlage etc.
Für die gern beschworene zweite Halbzeit der Digitalisierung braucht es Ansätze, die IT-Anbieter und Maschinenbau-Experten zusammenführen. Um das Beste der beiden Welten zu Lösungen zu verbinden, die die Position von Deutschland als Weltmeister der Maschinenbauer untermauern. Dabei wird natürlich auch die Suche nach dynamischen Geschäftsmodellen genauso eine Rolle spielen wie die schnelle Verfügbarkeit sicherer und flexibler IT-Ressourcen (Stichwort: Cloud).

Beispiel: Automobil – Einblick in reale Projekte

Wie die Automobilindustrie solche Ansätze zu Industrie 4.0 abbildet, zeigen hochkarätige Sprecher beim automotiveIT Forum Produktion & Logistik am 27. April. Das Forum findet im Rahmen der Hannovermesse statt. Die T-Systems ist am Telekom-Stand als Aussteller präsent und auch Kooperationspartner dieser Veranstaltung. Weitere Informationen zum Forum und zur Agenda erhalten Sie hier.
Ich hoffe, Sie schauen mal auf der Hannovermesse vorbei – und besuchen Sie uns vom 25. bis 29. April in Halle 8, Stand F19 – wir freuen uns auf Sie! Und einen Ball? Ach, das überlasse ich lieber ich besser den Bundesligakickern …

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