Hermann Hänle
20. September 2015 0
Automotive

IAA – Gegenbesuch der IT-Branche

„Mobilität verbindet“ – Mit diesem Motto eröffnet die Kanzlerin Angela Merkel die 66. IAA vor über 1.000 hochrangigen Vertretern der Autobranche und zeigt sich überzeugt von der Innovationskraft, die auf der Messe gezeigt wird: „Natürlich ist die Verschmelzung aller digitalen Möglichkeiten mit den Fahrmöglichkeiten immer beeindruckender zu sehen“. Dieser Entwicklung ist es geschuldet, dass die Telekom dieses Jahr auf der IAA vertreten ist und Ihre Ideen zur Gestaltung von zukünftiger Mobilität gefragt sind. Auf dem Telekom Stand ist zu sehen, wie die Anzahl der Verkehrstoten verringert werden kann, wenn es beispielsweise möglich ist, dass ein Audi einen nachfolgenden Mercedes quasi in Echtzeit vor Blitzeis warnt.

IAA

Digital – die neue Mobilität?

Vor nicht allzu langer Zeit behauptete mancher, dass die jungen Generationen lieber ein Smartphone hätten als ein Auto. Digital sei die neue Mobilität, hieß es. Wen angesichts solcher Aussagen Zweifel beschlichen, der darf sich nun bestätigt sehen. Denn – so schnell lassen sich etablierte Verhaltensmuster im Mutterland des Automobils nicht tilgen. Heute, nur einige Monate weiter, rundet sich das Bild und entspricht viel mehr dem, was man als Betrachter der Szene auch hätte erwarten können: Nicht digitale Mobilität statt lokaler Mobilität, sondern vielmehr digitale und lokale Mobilität. Oder um es einfacher zu sagen: Auto PLUS Internetdienste.

Auto bleibt Mobilitätssymbol

Das eigene Auto bleibt als Symbol selbstbestimmter Mobilität erhalten. Aber – so sagt die Unternehmensberatung McKinsey – das kluge Auto wird zum Wettbewerbsfaktor. Das „Auto PLUS“ entscheidet schon heute bei einem Drittel der Autofahrer über den Kauf. Das Auto muss Web-Konnektivität bieten. VW-Chef Martin Winterkorn sieht hierin einen tiefgreifenden, gar historischen Umbruch: die digitale Revolution. Und das gilt nicht nur auf der Seite der Autonutzer.

Auto besucht IT und vice versa

Dass die Automobil- und die ICT-Branche sich nicht nur annähern, sondern geradezu fusionieren zeigen sehr einfach und plakativ zwei Fundstücke dieses Jahres. Während die OEMs ihren Besuch auf der größten Messe für Unterhaltungselektronik, der CES, in Las Vegas machen, tritt in diesen Tagen die IT-Branche ihren Gegenbesuch an auf der der IAA, einer der größten Automessen der Welt. Und das wird sicher mehr als ein Höflichkeitsbesuch.
Dort wird nicht nur diskutiert, wie wer die Zukunft des Automobils verändert, sondern es wird auch reichlich Gelegenheit geben, anzufassen wie die automobile Zukunft aussieht. Auch am Stand der Deutschen Telekom, die sich aus ihren Stammmessen CeBIT und IFA nun erstmals auf der IAA präsentiert.

Mehr Intelligenz für Autos

Den klassischen Weg zum intelligenteren Auto kennen Automobilhersteller sehr gut: Mehr Mechanik und mehr Onboard-Elektronik führen schon seit Jahren zu mehr Sicherheit auf den Straßen: Zuerst waren es Sicherheitsgurte, dann später Airbags, ABS und ESP, die sich serienmäßig ins Auto integrierten.
Bei den neuen Möglichkeiten für intelligentere Autos geht es nicht mehr nur um mehr Sicherheit, sondern auch um eine bessere Effizienz im Umgang mit dem Auto und natürlich um höheren Komfort. Schließlich kennen wir Autofahrer alle auch die Schattenseiten des Autofahrens: Staus, verstopfte Straßen, lange Wege von A nach B. Verlorene Zeit und Lebensqualität.

Zwei neue Wege für mehr Auto-Intelligenz

Auf zwei Wegen lässt sich das Auto mit frischer „Intelligenz“ und mehr Komfort für Fahrer und Fahrgäste versorgen: Ein Smartphone kann als „zweites Gehirn“ fungieren oder aber das Auto holt sich Intelligenz situativ aus einem Rechenzentrum (das nennen wir dann gerne Cloud).
Beide Ideen zeigen wir an unserem IAA-Stand: Die Auto-App bietet Fahrern über das Smartphone eine Fülle von Zusatzdiensten für den Betrieb des Autos – bis hin zur Meisterschaft der Spritsparer und Tankfüchse. Als Alternative lässt sich das Auto auch ohne Umweg über das Smartphone direkt mit einem Rechenzentrum verbinden, wo es sich situativ Zusatzdienste für mehr Fahrsicherheit und Komfort besorgt. Eine wichtige Grundvoraussetzung für den Weg zum autonomen Auto.
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Mit drei Autoherstellern zeigt die Telekom Projekte und Lösungen zur Vernetzung… Schauen Sie doch an unserem Stand vorbei und erfahren Sie, wie die neue Welt der intelligenten Mobilität aussieht. Oder verfolgen Sie, was an und um unseren IAA-Stand passiert in den sozialen Medien unter #wirdechtzeit.

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