Hermann Hänle
18. März 2015 0
Automotive

CeBIT: Willkommen in der automotiven D!conomy

Kennen Sie Woody Peng? Woody ist der Inbegriff des Kirmesvergnügens der Baby Boomer. Er reckt seinen Kopf aus einem der fünf optionalen Löchern seiner hölzernen Behausung und um vom Festbesucher erkannt zu werden und mit einem Schlag auf den Kopf wieder versenkt zu werden. Ich kann nichts dagegen tun: Mein Aufenthalt auf der CeBIT erinnert mich an den Woody Peng meiner Kindheit. In welcher Halle, an welchem Stand auch immer: Woody lauert in Form der digitalen Transformation überall. Da machen die Lösungen für die Automotive-Branche keine Ausnahme.

Digitale Transformation – was ist das?

Es ist im Wesen der Dinge, dass jeder etwas anderes darunter versteht: von „IT wird Teil des Business“ über „digitale Unternehmenssteuerung“, neue Kundenkommunikationskanäle wie Social Media oder das Internet der Dinge bis hin zu technischen Hilfsmitteln, die dem Geschäft eine spielerische Komponente verleihen – alles drin.
Seien wir ehrlich: Digitale Transformation ist ein höchst abstrakter Begriff. Erst durch konkrete Beispiele bekommt er Sinn und Substanz. Und er wird verstanden. Er darf keine konturlose Blaupause sein, sondern in einer spezifischen Situation angewendet werden und dann ebenso spezifische Verbesserungen erbringen, die den Einsatz von Mensch, Geld und Zeit rechtfertigen.

Beispiele zum Anfassen: Digitale Transformation für Automotive

Beim T-Systems-Stand spielt die digitale Transformation schon länger eine bedeutende Rolle. Deswegen haben wir es natürlich auch auf die CeBIT mitgebracht. Wir zeigen, was digitale Transformation auch für das Automobil-Umfeld bedeuten kann. Wie digitale Lösungen beim Händler zur Kundenbindung und –zufriedenheit beitragen und so den Umsatz erhöhen. Oder aber wie Autos mit Zusatzdiensten bei einer Generation punkten, die ein Mehr an Komfort sucht, beispielweise mit In-Car-Entertainment. Und wie Sie den Klassiker aller 100-Kilometer-Reisemarken im Griff haben: „Oh, Gott, ich glaube, ich habe das Bügeleisen angelassen!“

Connected Bike wird Fernsehstar

Auf unserem Stand erleben wir genau das: Dass die Menschen die digitale Transformation und ihren Mehrwert über Geschichten am besten verstehen. Das bestätigen uns sogar die Mitaussteller aus der Nachbarschaft beim gemeinsamen Kaffee. Für den allerdings zu wenig Zeit bleibt. Gerade kommt wieder eines der Kamerateams, die unser Connected Bike ins Bild setzen wollen, gefolgt von einer Besuchergruppe, die wissen möchte, wie die App-Integration im Auto funktioniert.

Digital Car: Ein Blick ins moderne Cockpit

T-Systems Automotive Frame Grapper auf der CeBIT
Da wir eine 30-köpfige Gruppe kaum in eine handelsübliche Limousine setzen können, projizieren wir über einen so genannten Frame Grabber das Cockpit des Autos auf einen großen Außenbildschirm. Damit gibt es kein, „Ich muss leider draußen bleiben“ gibt und auch die Nicht-„Mitfahrer“ einen aus-erster-Hand-Eindruck von dem bekommen, was sich im Innenraum abspielt.

Heiße PS im Außenbereich: Motorrad-Showroom der Zukunftsklasse

Motorad-Showroom der Zukunftsklasse bei T-SystemsZu einem echten Messe-Highlight entwickelt sich derweil aber unser Exponat im Außenbereich: Dort haben wir zusammen mit unserem Partner BMW in einem ausfaltbaren Truck einen Motorrad Showroom aufgebaut – wie bei einem BMW-Händler. Der einzige Unterschied: Wir zeigen hier, wie der Showroom in Zukunft aussehen könnte: Über iBeacons erhalten die Kunden aktuelle und passende Informationen zu den ausgestellten Motorrädern und können mithilfe einer digitalen Brille auf einen virtuellen Roadtrip gehen – Easy Rider lässt grüßen.

Wollen Sie sich das live anschauen? Das Wetter in Hannover hält noch, die Messe geht noch bis Freitag. Vielleicht entdecken auch Sie das Woody-Peng-Gefühl.

Ihr messeabsorbierter
Hermann Hänle

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