“Das Auto in der Cloud” war Thema des Vortrags von T-Systems Vorstand Reinhard Clemens auf der Automobilwoche-Konferenz in München am 5. Mai.
Um mit dem Internet im Auto einen Massenmarkt zu bedienen, kann es nicht als Premiumzubehör in der Oberklasse verkauft werden. Und da die Telekommunikationstechnologie sich wesentlich schneller entwickelt als die Automobiltechnik, muss das Internet im Auto von dessen Lebenszyklus entkoppelt werden.
Die Telekommunikationsunternehmen werden die treibende Kraft bei in der Entwicklung des Internets im Auto sein, erklärt Clemens. Wenn die Autohersteller preiswerte, “dumme“ Endgeräte in den Autos verbauen, kann die Intelligenz der Technologie aus der Daten-Cloud kommen. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis das Internet zur Ausstattung eines Autos im Massenmarkt wird: Im letzten Jahr wurden weltweit insgesamt 73,5 Millionen Autos gebaut, aber nur 5,4 Millionen mit Telematik-Services.
Die Inhalte werden nicht nur von den Herstellern angeboten werden, auch Dritte werden die Cloud Plattformen bedienen. “Keiner von uns kann das Internet im Auto für sich erobern,“ so Clemens. Gemeinsame Anstrengungen der Autoindustrie, der Telkos und weiterer Partner sind notwendig, um das Geschäft zu machen.
Ausschnitte der Rede von Reinhard Clemens finden Sie auf YouTube:
http://www.youtube.com/user/deutschetelekom?feature=mhum#p/u/0/_fyuLxamny4












Stefan Körner
6. Mai 2011 20:38
Ich kann den Ausführungen von Herrn Clemens uneingeschränkt zustimmen. Die zukünftigen “Auto-User” werden Ihre Kaufentscheidungen davon mit abhängig machen über wieviel eigene “Mobilitätsindividualität” sie selbst entscheiden können. Einfachheit wird gefragt sein. Genau so simpel wie ich meine Musik oder meine Routenplanung aus meinem Portal aufs Device bekomme, genau so einfach möchte ich dies in/auf welchem Fahrzeug auch immer ( Auto, Motorrad oder eBike) weiter nutzen. Wann endlich betrachten die Autohersteller Ihre Kunden mündig genug, um Ihnen diese Entscheidung selbst zu überlassen?